Lese-Sommer 2010
Das ist das Motto des aktuellen Schwerpunktthemas der neuen online-Buchtipps, die unter www.stiftunglesen.de zum Abrufen bereit stehen.
Mainz, 14. Juli 2010. Endlich sind sie da – die heiß ersehnten Sommerferien. Und ob man die schönsten Wochen des Jahres nun in den Tropen, am Nordseestrand, im heimischen Schwimmbad oder auf dem Balkon verbringt – sie können noch ein bisschen aufregender, lustiger, interessanter oder sogar romantischer werden, wenn man die passende Lektüre zur Hand hat! Eine Auswahl von unterhaltsamen Kinder- und Jugendbüchern, die sich besonders gut als Ferienlektüre eignen, finden Interessierte in der neuen thematischen online-Buchempfehlungsliste „Lese-Sommer 2010“ unter www.stiftunglesen.de.
Selbst wenn es mal regnet, alle Freunde wochenlang verreist sind, Eltern mit gut gemeinten Vorschlägen nerven oder die Wahl des Urlaubsorts so gar nicht den eigenen Vorstellungen entspricht – mit den richtigen Geschichten kann man all dem entfliehen und sich mitreißen, verzaubern und bestens unterhalten lassen. Und das Gute daran ist, dass sich viele der hier vorgestellten Bücher auch für das gemeinsame Lesen oder Vorlesen eignen.
Kontakt für die Presse:
Sabine Bonewitz Pressesprecherin Familie und Kindertagesstätte Stiftung Lesen Römerwall 40 55131 Mainz
Tel. 06131 / 2 88 90-39 Fax: 06131 / 288 90-49 E-Mail: Sabine.Bonewitz@StiftungLesen.de www.StiftungLesen.de
Frankfurt/Mainz, Juli 2010 – Das Pfefferkuchenhaus ist nicht mehr das einzige nahrhafte Gebäude im Märchenland: Rapunzel wohnt nun in einem schneeweißen „Quarkturm“, der ihren leuchtend grünen Petersilienzopf gut zur Geltung kommen lässt. Mit einem liebevoll gestalteten Märchen-Rezeptbuch, das neben Rapunzels neuer Behausung beispielsweise auch sieben ausgesprochen drollige Gemüsezwerge präsentiert, wurden jetzt die pfiffigen Mitglieder der Koch- und Back-AG Ogata der KGS Uedding aus Mönchengladbach Bundessieger der Initiative „Frühstückszeit = Lesezeit“. Rund 3.000 Grundschulklassen haben in dieser mittlerweile zweiten Runde des gemeinsamen Wettbewerbs der Nestlé Deutschland AG und der Stiftung Lesen mitgemacht. Kern des Projektes waren regelmäßige „Lesefrühstücke“, die kreativsten und engagiertesten dieser Aktionen, die oft von cleveren Recherchen und spielerischen Basteleinheiten begleitet wurden, hat eine Fachjury prämiert.
Nicht nur die Mönchengladbacher Kinder stehen oben auf dem Siegertreppchen: Auch die Flex 1 der Corona-Schröter-Grundschule in Guben sowie die Klasse 4b der Grundschule Nienstädt gewannen jeweils einen ersten Preis: einen Koch-Workshop für die ganze Klasse.
. Die Gubener punkteten mit einem besonders schön gestalteten Rezeptbuch, in dem mit viel Raffinesse Süßes und Ballaststoffreiches ins Gleichgewicht gebracht wird – etwa Pumpernickel und Erdbeercreme. Und die Nienstädter Schule konnte bereits zum zweiten Mal in Folge eine Top-Position im Rahmen des Projektes erreichen: In dieser Wettbewerbsrunde überzeugten sie die Jury mit einem Kochbuch aus selbst hergestelltem Papier. Praktischerweise lieferten sie für Interessierte die Anleitung zum Nachbauen dieses außergewöhnlichen Rezeptbuches gleich mit – selbstverständlich ebenfalls in Rezeptform.
Der Hintergrund dieses Grundschulprojektes an der Schnittstelle von Leseförderung und Ernährungserziehung: Bis zu einem Viertel aller Kinder kommen heute ohne Frühstück in den Unterricht – und über 40 Prozent aller Kinder bekommen von ihren Eltern nur selten oder gar nicht vorgelesen. Die Initiatoren möchten hier gegensteuern und einen nachhaltigen Impuls setzen, der beide Bildungsanliegen verbindet. Mit dem Ziel, dass möglichst viele Kinder auf gesunde Weise in den Schulalltag starten – mit einem ausgewogenen Frühstück, bei dem darüber hinaus durch Vorlese-Aktionen die Lesefreude geweckt wird.
Weitere Informationen zum Projekt und den aktuellen Siegern: www.stiftunglesen.de/lesefruehstueck
Ansprechpartner für die Presse: Stiftung Lesen Christoph Schäfer Pressesprecher Römerwall 40 55131 Mainz Tel. 06131/2 88 90-28 Christoph.Schaefer@Stiftunglesen.de
Nestlé Deutschland AG Alexander Antonoff Pressesprecher Lyoner Straße 54 60523 Frankfurt am Main Tel.: 069 / 6671 - 2557 Alexander.Antonoff@de.nestle.com
+++ Er zeigt, wie sich viele Grundschulen im Bereich Ernährungs- und Bewegungs-erziehung engagieren. +++ Er belegt, dass Schulkinder für dieses bildungspolitisch bedeutsame Thema zu begeistern sind – und dass der Funke so auf Elternhäuser überspringen kann. +++ Er legt einen deutlichen Trend offen: Die neuen Bundes-länder haben hier klar die Nase vorn +++
Der jetzt auf einem Fachtag in Frankfurt vorgestellte Index „Unsere Klasse is(s)t klasse!“ basiert auf einer bundesweiten Grundschulinitiative der Nestlé Deutsch-land AG und der Stiftung Lesen unter der Schirmherschaft von Dr. Kristina Schrö-der, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Frankfurt, 30. Juni 2010 – „Wenn schon das gewöhnliche Einmaleins nicht nur durch An-schreiben an die Tafel, sondern durch aktives Tun gelernt wird, dann gilt das erst recht für das „Ernährungs-Einmaleins“: das Basiswissen rund um die Themen ausgewogenes Es-sen und viel Bewegung.“ So skizziert Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Le-sen, das Ziel einer der bislang größten Grundschulinitiativen im Bereich Ernährung, die von der Stiftung Lesen gemeinsam mit der Nestlé Deutschland AG realisiert wurde und deren Ergebnisse heute im Rahmen eines Fachtags im Frankfurter Museum für Kommu-nikation präsentiert wurden: „Unsere Klasse is(s)t klasse!“ motivierte im Frühjahr 2010 rund 100.000 Kinder aus etwa 5.000 Klassen zu engagierten Projekten rund um die Fra-gen, wie man sich fit hält und wie man sich ausgewogen ernährt. Über 1.500 Klassen mit 30.000 Schülerinnen und Schülern sandten im Rahmen dieses Wettbwerbs eine Doku-mentation ihrer Aktivitäten ein: Sie hielten beispielsweise bundesweit insgesamt 5.848 Mal gemeinsame Frühstücks-Aktionen ab und läuteten 5.842 Mal nach Stundenschluss eine „bewegte Pause“ mit Lauf- und Tanzspielen ein. Sie machten Ausflüge auf Wochen-märkte und auf Bauernhöfe, tüftelten an Referaten zum Thema „gesundes Essen“ und präsentierten ihre Ergebnisse auf Homepages.
Das Besondere: Ein Punktesystem honorierte nicht nur die vielfältigsten Aktivitäten, son-dern liefert jetzt in Form eines Index authentische Informationen zum schulischen Enga-gement im Bereich Ernährungserziehung. Der Index basiert auf einer mathematischen Formel, die von unabhängigen Experten speziell für das Projekt entwickelt wurde. Er be-ruht auf ausführlichen Punktekarten und ist ein Indikator dafür, wie aktiv eine Klasse war: In den Index fließen die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler, der Schulklassen und der Familien ein. Er honoriert auch die Teilnahme an andereren Ernährungsprogrammen, etwa „Klasse 2000“. „Die Index-Ergebnisse besitzen weit über das Projekt hinaus gesell-schaftspolitische Relevanz, denn die demographische Entwicklung Deutschlands hängt von den Faktoren Bildung und Ernährung gleichermaßen ab“, erklärt Alexander Antonoff, Vice Head Corporate Communications, Nestlé Deutschland AG.
Das Fazit der ersten Wettbwerbsrunde des auf mehrere Jahre hin angelegten Projek-tes: „Schulen lassen sich für das Thema motivieren; sie leisten viel im Bereich Ernäh-rungserziehung – und binden erfolgreich die Familien mit ein. 49 Prozent der teilnehmen-den Klassen wurden bei den Aktionen durch die Elternhäuser unterstützt“, erklärte Dr. Simone C. Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Le-sen. Laut Prof. Dr. Ingrid-Ute Leonhäuser, Institut für Ernährungswissenschaft der Univer-sität Gießen, zählt dieser Brückenschlag vom Lern-Ort Schule hin zum Lebens-Ort Fami-lie zu den „zentralen Herausforderungen“ der Ernährungserziehung: „Die Vielfalt der ein-gereichten Schulaktivitäten belegt, dass die Initiatoren des Wettbewerbs ins Schwarze getroffen haben. Schulen und Eltern haben erkannt, wie wichtig ihre Allianzen sind, damit den Kindern ein Lern- und Spielraum für ein bewusstes und die Gesundheit förderndes Handeln geschaffen wird..“
Eine zentrale Botschaft des Index: Die neuen Bundesländer haben dezidiert die Nase vorn – und das nicht nur in Bezug auf Einzelleistungen. Schulen aus den neuen Bundes-ländern belegen nicht nur vier der fünf ersten Siegerplätze, die Bundesländer mit den höchsten Gesamt-Indexwerten sind Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. „Das hat es noch bei keinem anderen unserer Schulpro-jekte gegeben“, erklärt Sabine Uehlein, Leiterin Programme und Projekte der Stiftung Le-sen.
Die Sieger: Mit einem Index von 84 Punkten, der ein fast doppelt so intensives Engage-ment dokumetiert wie der bereits beachtliche Bundes-Durchschnitt von 44,4 von 100 mög-lichen Punkten, hat die Klasse 3 der „Schule zur Lernförderung“ in Roßwein (Sachsen) den ersten Platz erzielt. Sie kann mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000,- Euro einen Schultraum wahr werden lassen: von der Torwand über das eigene Schulbeet bis hin zur Ausstattung des Schulkiosks. Der 2. Preis, ein Aktionspaket für die Klasse im Wert von € 1.000 geht an die Klasse 4b der „74. Grundschule“ Leipzig, die einen Index von 83 Punkten erzielte. Ebenfalls einen Wert von 83 Punkten erreichten die Drittplatzierten, die Klasse 3a der „Erwin-Schweizer Schule“, Ottenhöfen im Schwarzwald. Ihr Preis: ein Aktionspaket für die Klasse im Wert von € 800.
Unterstützt wurde das Projekt durch ausführliches Projektmaterial, das rund 5.000 Klas-sen angefordert hatten. Die erfolgreiche Initiative wird im kommenden Schuljahr fortge-setzt.
Bilder finden Sie in der Nestlé Pressedatenbank unter: http://presse.nestle.de/presseinfo/unternehmen/
Weitere Informationen stehen unter: http://www.unsere-klasse-isst-klasse.
de
Presseanfragen: Nestlé Deutschland AG Alexander Antonoff Tel.: (069) 6671 – 2557 Fax: (069) 6671 – 3190 E-Mail: alexander.antonoff@de.nestle.com
Stiftung Lesen Christoph Schäfer Tel.: (06131) 2 88 90-28 Fax: (06131) 23 03 33 E-Mail: Christoph.Schaefer@StiftungLesen.de
Presseaufruf
Mainz, Hamburg, Berlin 29. Juni 2010. Zum siebten Mal rufen die Stiftung Lesen und DIE ZEIT gemeinsam mit dem Hauptpartner Deutsche Bahn zum bundesweiten Vorlesetag auf. Er findet in diesem Jahr am Freitag, den 26. November 2010 statt.
Der Aktionstag folgt der Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Damit sich neben vielen Prominenten und Politikern möglichst viele Personen an der großen Vorleseaktion beteiligen, können sich Interessierte ab dem 15. Juli 2010 im Internet unter www.wirlesenvor.de anmelden.
Die Anmeldung funktioniert wie folgt: Einen beliebigen Vorleseort aussuchen und mit dem jeweiligen Aktions-Verantwortlichen planen. Im Anschluss muss die Veranstaltung beim Organisations-Team von „Wir lesen vor“ nur noch im Internet angemeldet werden. Alle angemeldeten Vorleseveranstaltungen werden veröffentlicht - ein Teil davon auch in der ZEIT-Ausgabe, die einen Tag vor dem bundesweiten Vorlesetag 2010, am 25. November, erscheint.
Im letzten Jahr beteiligten sich rund 8.000 Vorleserinnen und Vorleser am bundesweiten Vorlesetag. Unter anderem viele Prominente aus Politik, Kultur und Medien wie Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Inneren, Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister für Finanzen und prominente Persönlichkeiten wie Jette Joop, Marietta Slomka und Rolf Zuckowski.
Sabine Bonewitz und Christoph Schäfer Pressesprecher
Stiftung Lesen Römerwall 40 55131 Mainz
Tel. 06131 / 2 88 90-39 und - 28 Fax: 06131 / 288 90-49 E-Mail: Sabine.Bonewitz@StiftungLesen.de; Christoph.Schaefer@stiftunglesen.de www.StiftungLesen.de
Bonn / Mainz / Berlin, Juni 2010 – Die Deutschen Post und die Stiftung Lesen haben im März 2010 das Onlineportal „Clixmix" für Kinder im Grundschulalter gestartet. Hierfür hat Frau Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Schirmherrschaft übernommen. Clixmix erhielt am 25. Juni im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin eine der diesjährigen „Co-menius EduMedia Auszeichnungen" der Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. (GPI). Mit der renommierten Anerkennung würdigt die GPI Clixmix als pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragendes Bildungsmedium.
Das Ziel des kosten- und werbefreien Multimediaportals Clixmix, das bereits zehntausende Nutzer zählt und von mehr als 4.000 Lehrkräften bestellt wurde: Kinder im Grundschulalter in der aktuellen Medienwelt im Rahmen eines geschützten Terrains zu begleiten und sie auf spielerische Weise fit für die Medienzukunft zu machen. Dafür bieten Filme, Hörstücke, Rätsel und interaktive Module zu den verschiedensten kindgerechten Themen vielfältige Optionen.
Eine von vielen didaktischen Besonderheiten von www.clixmix.de: Speziell auf die unterschiedlichen kindlichen Lerntypen zugeschnittene Tier-Charaktere stehen den Kindern zur Seite. Zudem wird das Online-Angebot auf www.clixmix.de von ebenfalls kostenlosem Printmaterial für Grundschullehrkräfte und Eltern flankiert. Ab Herbst 2010 werden die interaktiven Aspekte von Clixmix weiter ausgebaut.
Mit den Comenius-EduMedia-Auszeichnungen fördert die GPI in diesem Jahr bereits zum 15. Mal pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch besonders wertvolle didaktische Multimediaprodukte. Die GPI möchte eine Orientierungshilfe geben, welche der angebotenen Lernprogramme und Informations- und Kommunikationstechnisch basierten Bildungsmedien für die jeweiligen Zielgruppen geeignet sind und den größten Lernerfolg versprechen.
Deutsche Post Uwe Bensien Pressesprecher Deutsche Post DHL Charles-de-Gaulle-Straße 20 53113 Bonn Tel.: 0228 / 1 82 99-14 u.bensien@deutschepost.de
Stiftung Lesen Christoph Schäfer Pressesprecher Bildung Politik Forschung Römerwall 40 55131 Mainz Tel. 06131 / 2 88 90-28 christoph.schaefer@StiftungLesen.de
Warum ein richtiger Nachwuchs-Tüftler auch in einem Kinderbuchklassiker noch et-was zum Herumschrauben findet: Zum Welttag des Buches 2010 haben rund 17.000 Kinder auf Initiative der Deutschen Post und der Stiftung Lesen Briefe an ihre literarischen Lieblingshelden geschrieben. Die schönsten wurden nun prämiert, die Sieger kommen aus Flensburg, München und Essen.
Bonn/Mainz/Flensburg/München/Essen, Juni 2010 – Wäre Tobias Findeisen ein ganz realer Junge, hätte er diese charmante Einladung zum gemeinsamen Herumtüfteln sicher sofort angenommen: Jim Hecht, Schüler der Klasse 5b der Flensburger Auguste-Viktoria-Schule, hat der Romanfigur aus dem Kinderbuchklassiker „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ einen so humorvollen und freundschaftlichen Brief geschrieben, dass er sie zwar nicht zum realen Leben erwecken konnte, dafür aber mit diesem Beitrag Bundessieger eines großen Schul-wettbewerbs wurde. Unter dem Motto „Lieber Eragon …“ hatten die Deutsche Post und die Stiftung Lesen im Rahmen einer Schulkampagne zum Welttag des Buches am 23. April 2010 alle 4. und 5. Klassen dazu aufgerufen, ihren literarischen Lieblingshelden Briefe zu schi-cken. Mit Erfolg: Rund 17.000 Kinder aus 1.400 Klassen machten mit. Ihre Einsendungen verbinden die Faszination, via Brief mit einer Buch-Figur plötzlich auf „Du und Du“ zu sein, mit den kreativen Möglichkeiten der Kommunikationsform „Brief“: vom liebevoll gestalteten Umschlag bis hin zur reizvollen Verbindung von Text und Illustrationen im Schreiben selbst. Jim Hechts Brief überzeugte die Jury nicht nur durch Sprachwitz und besonders schöne Gestaltung, Jim lässt darüber hinaus keinen Zweifel daran, dass er sich als Hobby-Tüftler der Romanfigur „Tobbi“ seelenverwandt fühlt. Bis hin zur Verbesserungsvorschlägen an der Wundermaschine Fliewatüüt, einer Mischung aus Boot und Hubschrauber: „Scheibenwischer für plötzlichen Regen“ seien dringend erforderlich, betont er fürsorglich. Sein Gewinn: Die ganze Klasse kann sich auf einen aufregenden Tagesausflug freuen.
Ein aufregendes Erlebnis auf dem Pausenhof beschreibt Livia Plaumann, Klasse 4a der Grundschule an der Oberföhringer Straße in München, so anschaulich, dass sie mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde. Ihre Adressaten: Enid Blytons Kinderbuchheldinnen Hanni und Nanni. Damit hat sie für sich und Ihre Mitschüler der Klasse 4a Rucksäcke ge-wonnen.
Er hat bereits Millionen von Kindern zum Lesen gebracht: der fiktive Tagebuchschreiber Greg, erdacht von Jeff Kinney. Für ihn texteten und zeichneten Maren Kiel und Rebecca Wierig, Klasse 5c des Städtischen Mädchengymnasiums in Essen einen so pfiffigen Tage-buch-Brief, dass sie zu den dritten Siegern gekürt wurden. Die ganze Klasse erhält jetzt Briefpapier-Sets mit Briefbögen und Umschlägen.
Alle, die am Wettbewerb teilgenommen haben, erhalten einen Anerkennungs-Preis. Die Sie-ger-Texte und weitere Informationen finden Sie unter www.stiftunglesen.de/welttag
Bundesweit haben mehr als 10.000 Schulklassen Bilder ihrer Lieblingsbuch-Cover nach Mainz gesandt, dort schmückten sie unter dem Motto „Bücher im Wind – Das längste Bücher-Freundschaftsband der Welt“ die Parkbäume – und weckten Lesefreude.
Neuruppin/Mainz, im Juni 2010 – Tausend Mal Lesespaß pur: Mit einem imposanten Buchgeschenk bedanken sich die Initiatoren der diesjährigen bundesweiten Aktionen zum „Welttag des Buches“ am 23. April 2010 bei der Grundschule Karl Liebknecht in Neuruppin stellvertretend für alle rund zehntausend mitwirkenden Schulen in Deutschland für ihren Welttags-Einsatz. Die Schule wurde per Los ermittelt und erhält nun ein Buchpaket mit 1.000 Büchern. Welttags-Partner der Stiftung Lesen sind die Deutsche Post, der cbj-Verlag, das ZDF sowie Bundesverband und Landesverbände des Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Unterstützer sind die Kultus- und Bildungsministerien aller Länder.
Das Dankeschön ist der Abschluss einer von der Dimension her einzigartigen Leseförderungs-Aktion: Mit großem Engagement sind bundesweit Schulen der Einladung gefolgt, zum Welttag des Buches Lieblingsbuch-Cover zu gestalten und der Stiftung Lesen in Mainz zu senden. Die Kinder haben rund 175.000 Lieblingsbuch-Cover gestaltet sowie mit begeisterten Lesetipps versehen, die meisten von ihnen flatterten dort am 23. April mit einer Gesamtlänge von 39,1 km als „längstes Bücher-Freundschaftsband der Welt“ im Wind. Und sie bildeten die inspirierende Kulisse für ein großes Lese-Fest mit 3.000 Kindern und vielen Prominenten, moderiert von Diplom-Sozialpädagoge und TV-Streetworker Thomas Sonnenburg („Die Ausreißer“). Mit dem Freundschaftsband liefen im wahrsten Sinne des Wortes die Fäden vieler weiterer bundesweiter Aktivitäten zum Welttag des Buches zusammen. Herzstück der Initiativen waren das diesjährige Welttags-Verschenkbuch „Ich schenk dir eine Geschichte – Freundschaftsgeschichten“. Es wurde in einer Auflage von über einer Million Exemplaren in vielen Buchhandlungen an junge Leser verschenkt und bietet exklusive Geschichten bekannter Kinderbuchautoren.
Viele weitere Dankeschön-Preise wurden im Rahmen der Aktion verlost: Die Main-Taunus Schule Hofheim gewann als 2. Preis einen Besuch der Frankfurter Buchmesse. Auf eine Lesung der Welttagsbuchs-Autoren Bettina Obrecht, Christine Fehér und Christian Tielmann im Herbst 2010 (Preise 3 bis 6) freuen sich die Wilhelm-Geibel-Schule Hanau, die Sonnenuhr-Schule Berlin und die Montessori-Hauptschule Köln. Darüber hinaus erhalten viele Klassen Medienpakete – und jede teilnehmende Klasse eine Urkunde. Weitere Informationen: www.stiftunglesen.de/buecherimwind
Er ist einer der größten Kreativitätswettbewerbe Deutschlands: Über 1.300 Klassen mit insgesamt 30.000 Kindern in ganz Deutschland haben beim diesjährigen Geschichten-Erfinder-Bastel-Wettbewerb „Tesalino und Tesalina – ein tierischer Fall“ der tesa SE und der Stiftung Lesen für Grund- und Förderschulen bundesweit mitgemacht. Jetzt stehen die Bundessieger fest: Sie kommen aus Schweinfurt und aus Ohlsbach bei Offenburg.
Hamburg / Mainz / Schweinfurt / Ohlsbach, 23. Juni 2010 – „Wo führen eigentlich die Kaninchenspuren auf dem verschneiten Schulhof hin?“ fragte sich die Klasse 1b der Schweinfurter Albert-Schweitzer-Grundschule zu Beginn des diesjährigen bundesweiten Geschichten-Erfinder-Bastel-Wettbewerbs „Tesalino und Tesalina – ein tierischer Fall“, den die tesa SE und die Stiftung Lesen zum Thema „Tiere“ ausgeschrieben hatten. Nach engagierten Projektwochen und einer Sieger-Kür steht jetzt fest, wohin die Spuren die pfiffigen Kinder geführt haben, die sich von ihnen zu einem herausragenden Bastel-Beitrag inspirieren ließen: ganz oben auf das Siegertreppchen des Wettbewerbes. Sie sind Beste in den Klassenstufen 1 und 2. Ihre älteren Nachbarn auf dem Treppchen sind die Kinder der Klasse 3b der Weinbergschule Ohlsbach bei Offenburg: Die Bundessieger der Klassenstufen 3 und 4 überzeugten die Jury durch phantasievolle Sitzmöbel mit Tier-Motiven – und eine außerordentlich spannende Geschichte. In beiden Altersstufen ist der Hauptpreis eine zweitägige Klassenfahrt. An dem zum elften Mal und erstmals zu diesem Thema ausgeschriebenen Wettbewerb für alle Grund- und Förderschulen in Deutschland haben sich 2010 rund 1.300 Grundschulklassen mit etwa 30.000 Kindern aus ganz Deutschland beteiligt – in der Regel mit aufwändigen Einsendungen als Ergebnis mehrwöchiger, fächerübergreifender Projektarbeit. Alle Einsender werden mit einem Mitmach-Preis belohnt.
Der Kinderbuchautor Achim Bröger, Träger des Deutschen Jugendliteraturpreises, schrieb in diesem Jahr den Geschichtenanfang, der – zusammen mit vielfältigen Unterrichtsmaterialien und Lesetipps – als Wettbewerbs-Anregung diente: Der Tresor eines Tierparks wurde ausgeraubt; jetzt waren gute Ideen gefragt, um die Schließung zu verhindern oder den Tieren anderswo eine neue Heimat zu geben. Begeistert dachten sich die Kinder nun Fortsetzungen aus und beschäftigten sich spielerisch mit Sachfragen sowie dem Einüben von Schreib- und Lese-Strategien.
„Ich freue mich sehr über diesen Erfolg, der einen großen Motivationsschub für die Kinder bedeutet,“ erklärt Albert Schulze, Lehrer der Ohlsbacher Siegerklasse. Kreativitätserziehung in der Schule gewinnt aus seiner Sicht stark an Bedeutung: „Die Anforderungen steigen, Mitdenken wird immer wichtiger – und Projekte wie dieses können die Kinder hier unterstützen.“ Auch seine Schweinfurter Kollegin Brunhilde Lehmann setzt in der Kreativitätserziehung einen Schwerpunkt ihres Engagements: „Kreativität gehört für mich zum Leben dazu. Deshalb möchte ich den Schülern das nötige Selbstbewusstsein vermitteln, um mit eigenen Ideen die Welt mitzugestalten.“
Zum Hintergrund: Leseförderung in ein umfassendes Konzept von Kreativitätserziehung einzubinden, ist das Ziel des Wettbewerbes „Die Abenteuer von Tesalino und Tesalina", der seit 1999 jährlich alle Grund- und Förderschulklassen zum Mitmachen einlädt und bislang über 400.000 Kinder zu Aktionen inspirierte: etwa zu den Themen „Wasser", „Regenwald", „Fußball" oder „Energie".
tesa SE Claudia Schön PR-Referentin Corporate Communications BF 3 / KST 1100 Quickbornstraße 24 20253 Hamburg Tel: 040 / 4909-6597 Fax: 0 40 / 4909-2236 Email: claudia.schoen@tesa.com www.tesa.de / www.tesa.com
Stiftung Lesen Christoph Schäfer Pressesprecher Bildung Politik Forschung Römerwall 40 55131 Mainz Tel. 06131/2 88 90-28 Fax: 06131/23 03 33 www.StiftungLesen.de
„Alltagstipps zur Medien-Nutzung“ heißt eine aktuelle Broschüre, die die Stiftung Lesen mit Unterstützung des sächsischen Sozialministeriums entwickelt hat.
Erfurt/Mainz, 21. Juni 2010: Zeitgemäße Bildungsangebote, sind eine unverzichtbare Basis damit aus Kindern später mündige Bürger werden. Dazu zählt auch die moderne Leseförderung, die die gesamte Medienpalette von heute einbezieht. „Wer von klein auf gelernt hat, sich im Medienalltag zurechtzufinden, wird auch als Erwachsener selbstbewusst entscheiden, was er will. Eine Grundvoraussetzung dafür ist die Fähigkeit Lesen zu können“, erklärte Christine Clauß, Soziaministerin des Freistaates Sachsen zur Veröffentlichung einer neuen Broschüre zum Alltagsumgang mit Medien. Nachdem das Ministerium von 2007 bis 2009 in Zusammenarbeit mit den sächsischen Kinder- und Jugendärzten und den sächsischen Bibliotheken das Projekt „Lesestart – Mit Büchern wachsen“ ermöglicht hat, steht den Praxen in diesem Jahr der Ratgeber „Alltagstipps zur Medien-Nutzung“ zur Verfügung.
In bewährter Partnerschaft hat die Stiftung Lesen die aktuelle Broschüre zusammengestellt, die sich an der Lebens- und Erfahrungswelt von Kindern orientiert. Dabei berücksichtigt der Medien-Ratgeber die unterschiedlichen Entwicklungsstadien von Kindern und trägt der Medienvielfalt im heutigen Familienalltag Rechnung. Auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (bvkj.e.V.) unterstützt diese Leseförderungsmaßnahme.
„Alltagstipps zur Medien-Nutzung“ ist ein Ratgeber für junge Familien. Deren Leben ist heutzutage von einer Vielzahl von Medien geprägt. Alle Eltern möchten, dass ihre Kinder von diesem breiten Angebot profitieren, sind sich aber oft nicht sicher, welche Medien für das jeweilige Alter geeignet sind. Genau hier setzt die Info-Broschüre an: Die Medientipps, die renommierte Experten aus den Bereichen Medienpädagogik und –didaktik zusammengestellt haben, richten sich an Eltern von Kindern zwischen 0 und 10 Jahren. Sie sind eine ausgewogene Mischung mit Empfehlungen zu Büchern, Hörbüchern, Filmen, Computerspielen, Lernsoftware sowie Internetseiten, Zeitschriften und Gesellschaftsspielen, die Kinder Spaß machen und ihre gesamte Entwicklung fördern – auch ihre Sprach- und Lesekompetenz. Eine übersichtliche Einteilung nach Altersgruppen hilft, schnell das Richtige für das jeweilige Kind zu finden. Praktische pädagogische Tipps runden das Angebot ab.
„Orientierung geben - das ist eine der wichtigsten Hilfestellungen, die wir Familien zur Förderung ihrer Kinder anbieten können“, erklärte Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen. „Dabei ist es sehr wichtig, Familien Material zur Verfügung zu stellen, das ihnen zeigt wie ein ausgewogener Medienmix, bei dem auch Lesen nicht zu kurz kommt, den Alltag bereichern kann. Wir freuen uns sehr, dass das Sächsische Familienministerium uns in diesem Anliegen erneut unterstützt.“, so Kreibich.
Die Alltagstipps zur Medien-Nutzung finden Interessierte unter www.stiftunglesen.de
Kontakt für die Presse: Sabine Bonewitz Pressesprecherin Familie und Kindertagesstätte Römerwall 40, 55131 Mainz, Tel. 06131 / 2 88 90-39, E-mail: sabine.bonewitz@stiftunglesen.de.
Mainz, 22. Juni 2010. Nun ist es soweit: Die berühmten Zwillinge aus der erfolgreichen Kinderbuchserie der englischen Autorin Enid Blyton erobern seit dem 17. Juni die Kinoleinwand! Was mit einer Wette begann, endet im Internat „Lindenhof“, wo auf Hanni und Nanni ein ganz neues Leben wartet und turbulente Ereignisse ihren Lauf nehmen.
Zum Kinostart und begleitend zum Film hat die Stiftung Lesen im online-Angebot ihres bundesweiten Lehrerclubs „Ideenforum Schule“ vielfältige Hintergrundinformationen, Unterrichtsmaterialien und Lesetipps für die Altersstufen 8-12 zusammengestellt.
Unter www.stiftunglesen.de/filmforumschule/hanniundnanni werden interessierte Lehrer und Lehrerinnen fündig, denn der Filmstoff eignet sich zum Einsatz in den Fächern Ethik, Deutsch, Sport und Musik. Wie in der erfolgreichen Buchserie, stehen die Themen Familie, Zwillinge/Identität, Freundschaft, Hobbies, Sport, Musik, Internat, Heimweh, Werte, Konflikte/Verrat sowie Stadtleben versus Landleben im Mittelpunkt.
Nachdem die ersten Original-Blyton-Bände in den 1960er Jahren im Schneider Verlag veröffentlicht wurden und hierzulande großen Erfolg hatten, wurde die Reihe in den 1970er Jahren mit zahlreichen deutschen Auftragsarbeiten fortgeführt und um eine Hörspiel-Reihe ergänzt. Anfang der 90er Jahre folgte dann die erste japanische Zeichentrickserie, die Ende der 90er Jahre im KIKA ausgestrahlt wurde.
Sabine Bonewitz u. Christoph Schäfer Pressesprecher
Tel. 06131 / 2 88 90-39 und -28 Fax: 06131 / 288 90-49 E-Mail: Sabine.Bonewitz@StiftungLesen.de und Christoph.Schaefer@stiftunglesen.de www.StiftungLesen.de
Stiftung Lesen Sabine Bonewitz Christoph Schäfer Claudia Lombardo Römerwall 4055131 Mainz Tel: 06131/28890-39;-28;-36 Fax: 06131/230333