Eine Untersuchung im Auftrag von Geolino in Kooperation mit unicef.
Im Sommer 2008 wurden insgesamt ca. 900 Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren sowie 700 Mütter von sechs- bis zwölfjährigen Kindern repräsentativ für das Bundesgebiet mündlich-persönlich befragt.
Ganz oben auf der Werteskala von Kindern stehen Freundschaft, Geborgenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen. Materielle Werte wie Geld und Besitz spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle.
Wovor haben Kinder Angst? Kinderängste sind durchaus häufig in der sozialen Realität angesiedelt: Arbeitslosigkeit der Eltern, Scheidung und Schulsorgen bereiten Kindern Ängste.
Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten und instabiler sozialer Beziehungen nimmt der Wunsch nach Geborgenheit zu: 2006 war dieser Wert für 48% der Kinder „total wichtig“, im Jahr 2008 sind es 58%.
Wer kann aus Sicht der Kinder Werte am besten vermitteln? An erster Stelle steht die Familie mit Eltern und Großeltern. Aber auch klassischen Institutionen wie Schulen und Kirchen wird 2008 aus Kindersicht eine größere Bedeutung bei der Wertevermittlung zugemessen als noch 2006. Medien spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle.