Barney Bartholomäus Wuff hat sieben Jahre als Rettungshund gearbeitet. Und was ist der Dank dafür? Er ist mit seiner Ausbilderin Barbara auf einem stinklangweiligen Bauernhof gelandet, wo eine total durchgedrehte Henne mit heftigem Schnabelgeruch noch das Aufregendste ist, was einem begegnet. Andererseits: Dieses verrückte Huhn sorgt dafür, dass Barney – oder besser: Inspektor Barney – in einen ziemlich verzwickten Küken-Entführungsfall verwickelt wird. Da ein Ermittler, der auf sich hält, mit der Bezahlung in Federn nicht wirklich glücklich ist, bleibt die Honorarfrage zwar noch offen – aber bei echten Herausforderungen läuft Barney praktisch automatisch zu Hochform auf. Und nimmt die Fährte auf, die zunächst nur auf Schweißfüße, Grillsoße und Blaubeeren hindeutet, dann aber auf den perfiden Plan eines Haus-Bewohners hinweist. Wer sonst könnte in einem Erpresserbrief Wörter wie „Rendezvous“ oder „Dämmerstunde“ verwenden? In Barney keimt der Verdacht, dass ein sechzehn Kilo schwerer Köter-Fiesling namens „Kalle die Krause“ etwas mit der Erpressung zu tun haben könnte…
Der kleine Hunde-Krimi überzeugt mit betont cooler Detektiv-Sprache, vielen komischen Namen und Handlungsdetails, Spannung und dem lässigsten Tierdetektiv aller Zeiten. Kurze Kapitel, lesefreundliches Layout und witzige Zeichnungen erleichtern den Zugang, auch für Lesemuffel. Nicht nur Jungs werden auf eine Fortsetzung hoffen… Ab ca. 8 Jahren