Jetzt nur noch einen Mausklick entfernt: Projekte zur Leseförderung aus aller Welt
Die Stiftung Lesen und das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) haben zur Frankfurter Buchmesse 2008 eine Online-Plattform gestartet, die sukzessive einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten zur Leseförderung weltweit vermitteln wird.
Ermöglicht wird das Angebot vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Leseförderung hat viele Gesichter: versteckte Bücher in den Taxen und Friseursalons Singapurs, ärztlich verordnete Buchempfehlungen in Kirklee und bibliophile "Speeddatings" in London sind nur einige Beispiele dafür. Jenseits von solchen ungewöhnlichen Beispielen ist der internationale Erfahrungsaustausch in der Leseförderung von essenzieller Bedeutung: In einer globalisierten Mediengesellschaft lassen sich Projektmodule gegenseitig nutzen, Synergien erzielen - und nicht zuletzt: Fehlschläge vermeiden. Die freigeschaltete kostenlose Online-Plattform www.Lesen-weltweit.de setzt hier an: Als erste internationale Informationsplattform dieser Art möchte sie zum Ideen-Transfer anregen und die Arbeit der Multiplikatoren der Leseförderung in Schule, Kindergarten und überall dort, wo Lesefreude geweckt wird, unterstützen.
"Lesen weltweit" ist das Ergebnis einer starken Partnerschaft: Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) betreut die Stiftung Lesen gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) die Plattform www.Lesen-weltweit.de. Unterstützt werden die Projektpartner dabei von den Goethe-Instituten.
Diese Kooperation ermöglichte eine breit angelegte Vorabrecherche und ist auf mehrere Jahre angelegt, denn Nachhaltigkeit ist für ein solch umfangreiches, international orientiertes Projekt essenziell. Sukzessive werden nach den derzeit präsentierten 30 Ländern die Initiativen in weiteren Staaten aufbereitet.