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Pressemitteilungen

20.03.2014

Offizieller Auftakt der bundesweiten Leseclub-Initiative im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht Stark. Bündnisse für Bildung“ mit Schulministerin Sylvia Löhrmann in Düsseldorf

Leseclub-Eröffnung Düsseldorf ©Stiftung Lesen / Anna Kaduk

Mit Freude und ohne Leistungsdruck lesen und dadurch Lesekompetenz entwickeln – das ist die Idee der Leseclubs, die die Stiftung Lesen für sechs- bis zwölfjährige Kinder im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bundesweit einrichtet. Zum offiziellen Auftakt der Initiative eröffnete Sylvia Löhrmann, Schulministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit der Stiftung Lesen und Burkhard Hintzsche, dem Beigeordneten für Jugend, Schule, Soziales und Sport der Landeshauptstadt Düsseldorf, einen neuen Leseclub in der städtischen Jugendfreizeiteinrichtung Icklack. Löhrmann, die auch vor Ort vorlas, betonte die Bedeutung des Leseclubs für die Düsseldorfer Kinder: „Begeisterung für das Lesen zu wecken ist ein Beitrag für die ganzheitliche Bildung von Kindern und Jugendlichen. Leseclubs bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Lesekompetenz zu verbessern und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiographie zu legen. Daher freue ich mich über dieses neue Angebot in Düsseldorf und wünsche den Leseclub-Mitgliedern viel Freude.“ „Mit dem Programm ‚Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung‘ machen wir bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen vielfältige Angebote, sich auszuprobieren, den eigenen Horizont zu erweitern und die Persönlichkeit zu entwickeln. Die Leseclubs der Stiftung Lesen leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, so Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung.


Mehrmals in der Woche treffen sich die Düsseldorfer Leseclub-Teilnehmer in der Jugendfreizeiteinrichtung Icklack mit Rebecca Welle, die den Leseclub leitet. Im Rahmen vielfältiger Aktionen und Projekte wird den Kindern hier in Zukunft ein ansprechendes Nachmittagsprogramm geboten, das sie auf spielerische Weise für das Lesen begeistert. Im Mittelpunkt der Aktionen steht die vielseitige Beschäftigung mit verschiedenen Lesemedien. Während der regelmäßigen Öffnungszeiten des Leseclubs wird gelesen, gespielt oder auch mit digitalen Medien gearbeitet. Mit diesem Angebot sollen vor allem Kinder angesprochen werden, die normalerweise weniger gern lesen. Ziel ist es, deren Lesemotivation und Lesekompetenz zu steigern.


„In den Leseclubs werden die Kinder professionell betreut und ihre Lesekompetenz individuell und spielerisch gefördert“, so Burkhard Hintzsche. „Die Eröffnung eines neuen Leseclubs ist daher eine Investition in die Bildungsfähigkeit der Kinder.“ Der Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, Dr. Jörg F. Maas, ergänzt: „Je mehr Freude Kinder am Lesen entwickeln, desto besser können sie in der Regel später lesen. Lesefreude sollte daher so früh wie möglich geweckt werden. Deshalb hoffen wir, dass das Projekt inhaltlich viele Nachahmer findet und wir in ganz Deutschland noch weitere Leseclubs einrichten werden.“