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Pressemitteilungen

11.01.2017

Freistaat Bayern, Mediengruppe RTL, Papierhersteller UPM und ekz.bibliotheksservice neu im Stifterrat der Stiftung Lesen

RTL, Bayern, ekz, UPM in Stifterrat ©Stiftung Lesen

Vier starke Partner ergänzen künftig den Stifterrat der Stiftung Lesen: Der Freistaat Bayern, der Augsburger Papierhersteller UPM und der ekz.bibliotheksservice aus Reutlingen sind seit dem 1. Januar Mitglieder im wichtigsten Gremium der Mainzer Leseförderer; bereits seit dem 1. Juli 2016 gehört die Mediengruppe RTL dem Stifterrat an. Dort sind mittlerweile 55 Institutionen, Unternehmen, Verbände und Vereine vertreten, die die Stiftung Lesen finanziell und inhaltlich unterstützen. Das breite Netzwerk aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ermöglicht die langfristige Leseförderung und Entwicklung neuer Projekte auch jenseits der Bildungsinstitutionen. Das ist wichtig, weil die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler in Deutschland zwar mittlerweile über dem OECD-Durchschnitt liegt. Noch immer erreicht aber jeder fünfte Junge und jedes siebte Mädchen nur das niedrigste Kompetenzniveau (PISA 2015). 7,5 Millionen Deutsche im erwerbsfähigen Alter sind funktionale Analphabeten, können also maximal einzelne Wörter oder Sätze, aber keine längeren Texte verstehen (leo. – Level-One Studie).

Alle neuen Mitglieder im Stifterrat hatten die Stiftung Lesen bereits zuvor im Rahmen von Projekten unterstützt. So ist die Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, Schirmherrin von „Mein Papa liest vor“ in Bayern. UPM hatte 2016 gemeinsam mit dem Verband deutscher Zeitschriftenhersteller VDZ insgesamt 75 Vorlese- und Erzählboxen für geflüchtete Kinder ermöglicht. Viele Schauspieler und Moderatoren von RTL sind als prominente Botschafter für das Lesen aktiv und beteiligen sich regelmäßig am Bundesweiten Vorlesetag; die Mediengruppe hatte 2014
zudem eine große TV-Kampagne für das Lesen realisiert. Der ekz.bibliotheksservice ist ein führender Bibliothekseinrichter und unterstützte bislang den Freundeskreis der Stiftung Lesen.

Auch das Kuratorium der Stiftung Lesen kann drei Neuzugänge verzeichnen: Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, sowie Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung Rheinland-Pfalz. Damit sind nun Minister aus zehn von 16 Bundesländern im Kuratorium vertreten. Der dbb beamtenbund und tarifunion verstärkt als 26. Mitglied den Stiftungsrat der Stiftung Lesen.

Dem Stifterrat gehören Verbände, Organisationen, Unternehmen und Personen an, die für das Vermögen der Stiftung einen einmaligen, festgelegten Beitrag zur Verfügung stellen oder der Stiftung über einen längeren Zeitraum – mindestens jedoch drei Jahre – jährlich einen definierten Betrag zuwenden. Das Kuratorium berät die Stiftung in der Ausrichtung ihrer Programmarbeit und unterstützt sie darin, Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für ihre Ziele zu gewinnen. Dem Stiftungsrat gehören Verbände und Organisationen an, die die Stiftung inhaltlich und programmatisch unterstützen und ihre Arbeit begleiten.