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Pressemitteilung "„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“" (21.09.2012)

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Berlin / Mainz, 20. September 2012. Heute gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin bekannt, dass das Konzept der Stiftung Lesen zur Schaffung von 200 neuen Leseclubs zu den ausgewählten Projekten gehört, die ab 2013 im Rahmen der lokalen Bildungsbündnisse besonders gefördert werden. Insgesamt erhalten 35 Institutionen, die kulturelle Aktivitäten im außerschulischen Bereich anbieten, eine solche Förderung. Die Bündnisse sollen vor allem benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen. 163 Verbände und Initiativen hatten sich um Fördermittel beworben. 
Bundesministerin Annette Schavan: „Ich gratuliere allen Verbänden und Initiativen, die heute für eine Förderung ausgewählt worden sind. Gute Bildung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die hohe Qualität der eingereichten Konzepte. Sie zeigen, dass gute Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, bei der wir alle an einem Strang ziehen.“ 
Im Rahmen der Bündnisse für Bildung wird die Stiftung Lesen zwischen 2013 und 2017 insgesamt 200 Leseclubs an ausgewählten Standorten einrichten, in denen bis zu 25.000 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis zwölf Jahren erreicht werden. Die Leseclubs richten sich vor allem an Kinder aus bildungsfernen Milieus, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und so genannte Lese-Risikogruppen wie zum Beispiel Jungen. Ziel dieses Angebots ist es, Kindern und Jugendlichen, die normalerweise weniger gern lesen, für das Lesen zu begeistern und damit Lesekompetenz zu vermitteln. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die spielerische Beschäftigung mit verschiedenen Lesemedien, um mit Freude und ohne Leistungsdruck zu lesen. Mit Hilfe der Fördermittel des BMBF in einstelliger Millionenhöhe wird die Stiftung Lesen die Leseclubräume mit Büchern, anderen Medien und Mobiliar ausstatten sowie die ehrenamtlichen Leseclub-Betreuer schulen und bei ihrer Arbeit kontinuierlich unterstützen. 
Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführerin der Stiftung Lesen, betont: „Wir bedanken uns beim Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundesministerin Schavan für das Vertrauen in unsere Arbeit und die Unterstützung beim Ausbau der Leseclubs, die ein wichtiger Bestandteil der außerschulischen Leseförderung sind. Sie helfen dabei, bessere Zugänge zur Bildung zu schaffen, denn je mehr Freude Kinder am Lesen entwickeln, desto besser können sie in der Regel später lesen.“

Kontakt

Stiftung Lesen

Esther Dopheide
Pressesprecherin
Kommunikation und Public Affairs
Römerwall 40
55131 Mainz
Tel 06131-28890-36
Fax 06131-28890-49
Esther.Dopheide@stiftunglesen.de