Im Labyrinth des Schweigens

Im Labyrinth des Schweigens

Ideen zum Film für Ihren Unterricht

Der Film IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS, Prädikat "besonders wertvoll", zeigt, wie es zu den Auschwitz-Prozessen kam und bietet spannende Anknüpfungspunkte für Ihren Unterricht. Gemeinsam mit unserem Partner Universal Pictures International Germany stellen wir Ihnen Impulse für den fächerübergreifenden Unterricht in allgemein- und berufsbildenden Schulen ab Klasse 9 zur Verfügung. Diese stehen hier zum Download bereit.


Die Verbrechen von Auschwitz sind fester Bestandteil unseres kollektiven
Gedächtnisses. Aus heutiger Sicht erscheint es geradezu unvorstellbar, dass die dort verübten Gräueltaten nach Kriegsende zum blinden Fleck wurden
und die Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit bis zu Beginn
der 1960er Jahre von der Mehrheit der Deutschen konsequent vermieden
wurde. Erst mit den Frankfurter Auschwitz-Prozessen setzte ab 1963 die Auseinandersetzung mit den Verbrechen in der breiten Bevölkerung ein. Doch bis es zum Prozessauftakt kommen konnte, hatten die Staatsanwälte rund um Generalstaatsanwalt Fritz Bauer ein Dickicht an Schweigen, Widerständen und Vertuschung zu durchbrechen.   

14.09.2014

Der Film und seine Hintergründe

Die Unterrichtsimpulse

Unterrichtsmaterial IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS ©Stiftung Lesen

Produzent Jakob Claussen beschreibt die Intention und Ausrichtung des Films IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS wie folgt: „Die Auschwitz-Prozesse sind im Gegensatz zu den Nürnberger Prozessen den meisten Menschen heutzutage nicht bekannt. Insofern arbeiten wir mit unserem Film wider das Vergessen – aber eben nicht mit einer brav bebilderten Geschichtsstunde, sondern mit einer unterhaltsamen, spannenden Heldenreise."


 In diesem Kapitel erfahren Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler Interessantes über die Entstehung des Films und seine historischen Hintergründe. Direkt zum Download des Kapitels geht es hier.

13.09.2014

Deutschland in den 1950er Jahren

Die Unterrichtsimpulse

1950er Jahre Labyrinth des Schweigens © CWP Film / Universal Pictures / Heike Ulrich

Die 1950er Jahre waren die Zeit des Wirtschaftswunders und der Sehnsucht nach einem Neuanfang. Viele Deutsche vermieden die Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit und der Boom von Schlagern, Heimatfilmen und Petticoats illustriert das Bedürfnis nach einer heilen Welt. 


Konrad Adenauers Doktrin, einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen, entsprach dem Wunsch vieler Deutscher nach der Rückkehr zur Normalität. Lesen Sie hier weiter.

13.09.2014

Weiterleben nach Kriegsende: Täter und Opfer

Die Unterrichtsimpulse

Täter Opfer ©CWP Film / Universal Pictures / Heike Ulrich

Wie gelang es den Überlebenden der Konzentrationslager, sich nach dem unvorstellbaren Leid, das sie erlebt hatten, nach Kriegsende eine neue Existenz aufzubauen? 


Und das mitunter sogar im Land der Täter, wo sie neben der Auseinandersetzung mit dem Erlittenen auch mit der Angst konfrontiert wurden, ehemaligen Tätern erneut zu begegnen. Denn diese lebten, wenn sie nicht ins Ausland geflüchtet waren, häufig unbescholten ein normales bürgerliches Leben mitten in der Gesellschaft. Lesen Sie hier weiter ...

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