"Mama wird's schon richten": Warum Väter nicht vorlesen?
Väter finden Vorlesen wichtig – aber sie tun es leider viel zu selten oder gar nicht!
So das Ergebnis der letzten Vorlesestudie, die 2008 von der Deutschen Bahn, der Wochenzeitung DIE ZEIT sowie der Stiftung Lesen durchgeführt wurde. Gerade aber für die Leseförderungs-Zielgruppe Jungen sind vorlesende Väter wichtige Vorbilder.
„Warum lesen Väter nicht vor?“ heißt deshalb die aktuelle Vorlesestudie der Deutschen Bahn, der ZEIT und der Stiftung Lesen, die an die Vorgängerstudie anknüpft und nun die Väter als gesonderte Zielgruppe ins Visier nimmt.
Präsentiert hat sie am 2. November 2009 in Hamburg neben Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Wissenschaftlicher Berater der Stiftung Lesen, Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer DIE ZEIT (links), Dr. Antje Lüssenhop, Leiterin PR und Interne Kommunikation der Deutschen Bahn (Mitte), sowie Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen (rechts).
Die Ergebnisse liegen hier zum Download bereit!
Im Rahmen der Pressekonferenz präsentierten sie nicht nur aktuelle Vorlese-Fakten, sondern auch Vorlese-Initiativen - etwa die Vorlesekoffer bzw. Bücherkoffer der Deutschen Bahn für Kinderheime und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie die neue Ausgabe des ZEIT-Kinderheftes mit vielen Vorlese-Anregungen.
Zum Hintergrund:
Die Ergebnisse der Vorlesestudie 2009 wurden im Vorfeld des Bundesweiten Vorlesetags am 13. November 2009 veröffentlicht. Initiatoren sind DIE ZEIT und die Stiftung Lesen, Hauptpartner ist die Deutsche Bahn.
Weitere Informationen finden Sie hier oder auf der Homepage www.wirlesenvor.de.
Timo Reuter Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Institut für Lese- und Medienforschung
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55131 Mainz
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