Zuhörende Kinder

Der Bundesweite Vorlesetag

Deutschlands größtes Vorlesefest seit 2004

Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.


Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Auch an ungewöhnlichen Vorleseorten finden Aktionen statt: in Tropfsteinhöhlen, Sternwarten, Eselgehegen und im Schwimmbad – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


2017 haben sich über 173.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion beteiligt. Dabei gab es auch viele Lesungen von Prominenten aus Politik, Kultur, Medien und Sport.

Alle Informationen zum Bundesweiten Vorlesetag finden Sie unter http://www.vorlesetag.de.

20.12.2017

Gotha ist Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017

Erstmals erhält eine Stadt in Thüringen den Titel

Gotha Vorlesestadt 2017 ©Lutz Ebhardt

Als erste Stadt in Thüringen erhält Gotha den Titel „Vorlesestadt“. Mit seinen Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017 hat sich Gotha vorbildlich für die Bedeutung des Vorlesens engagiert und wird daher als „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017“ prämiert. In der Jurybegründung heißt es: „Die Kinderwelt der Stadtbibliothek Gotha veranstaltete bereits zum vierten Mal die Reihe ‚Vorlesen an ungewöhnlichen Orten‘. Gelesen wurde in einer Gefängniszelle, im Tierpark, im Sozialgericht, bei der Feuerwehr, im Kunstforum, in einer Brauerei, in einer Kirche, bei einem Bäcker, in einer Tanzschule und in einer Sauna. Die Geschichten wurden passend zu den Vorleseorten ausgewählt und ermöglichten es den Zuhörern, buchstäblich in die Abenteuer ihrer Kinderbuchhelden einzutauchen. An dem erfolgreichen Veranstaltungsformat beteiligte sich die gesamte Stadt mitsamt den ansässigen Institutionen und Unternehmen. Schon jetzt steht fest, dass die Reihe aufgrund der positiven Resonanz auch 2018 fortgesetzt wird.“

Neben Gotha werden Köln als „Nachhaltige Vorlesestadt 2017“ und Marienthal im Westerwald als „Aktive Vorlesestadt 2017“ geehrt. Bereits zum fünften Mal hatten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Titel „Vorlesestadt“ ausgelobt. Insgesamt 30 Kommunen bewarben sich 2017 in den Kategorien „nachhaltig“, „außergewöhnlich“ und „aktiv“ um die Auszeichnung.

20.12.2017

Marienthal (Westerwald) ist Aktive Vorlesestadt 2017

Bereits zum zweiten Mal erhält eine Stadt in Rheinland-Pfalz den Titel

Marienthal Vorlesestadt 2017 ©Deutscher Städte- und Gemeindebund

Als zweite Kommune in Rheinland-Pfalz erhält Marienthal den Titel „Vorlesestadt“ – nach Mainz (2014). Mit seinen Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017 hat sich Marienthal vorbildlich für die Bedeutung des Vorlesens engagiert und wird daher als „Aktive Vorlesestadt 2017“ prämiert. In der Jurybegründung heißt es: „Die Bewohnerinnen und Bewohner von Marienthal (Westerwald) haben ihren Ort am Bundesweiten Vorlesetag in ein Vorlesedorf verwandelt und über 200 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren zu einem Vorlesemarathon eingeladen. An sechs liebevoll gestalteten Standorten wie dem Lesezelt, dem Klostergewölbe oder der Mariengrotte durften die Zuhörer Geschichten lauschen. In insgesamt 13 Einzelaktionen rund um das örtliche Kloster haben 65 Prozent der Einwohner von Marienthal den Bundesweiten Vorlesetag mitgestaltet.“

Neben Marienthal werden Gotha als „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017“ und Köln als „Nachhaltige Vorlesestadt 2017“ geehrt. Bereits zum fünften Mal hatten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Titel „Vorlesestadt“ ausgelobt. Insgesamt 30 Kommunen bewarben sich 2017 in den Kategorien „nachhaltig“, „außergewöhnlich“ und „aktiv“ um die Auszeichnung.

20.12.2017

Köln ist Nachhaltige Vorlesestadt 2017

Bereits zum vierten Mal erhält eine Stadt in Nordrhein-Westfalen den Titel

Köln Vorlesestadt 2017 ©Stiftung Lesen

Als vierte Stadt in Nordrhein-Westfalen erhält Köln den Titel „Vorlesestadt“ – nach Mönchengladbach (2013), Selm (2015) und Schwerte (2016). Mit seinen Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017 hat sich Köln vorbildlich für die Bedeutung des Vorlesens engagiert und wird daher als „Nachhaltige Vorlesestadt 2017“ prämiert. In der Jurybegründung heißt es: „Nachhaltige und kontinuierliche Leseförderung werden in Köln großgeschrieben. Die Stadtbibliothek Köln ist neben der Kölner Freiwilligenagentur, dem Jungen Literaturhaus Köln, der Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, der KidCologne, den Lesementoren und dem Leselauf von Run & Ride for Reading e.V. Dreh- und Angelpunkt des Kölner Vorleseengagements. Am Bundesweiten Vorlesetag feierte die Einrichtung mit Schulklassen, Kindern, Eltern und Lehrern ein großes Lesefest. Dies war zugleich der Abschluss des Themenjahres zu Ehren Heinrich Bölls. Die dazu passende Kinderaktion ‚Junges Buch für die Stadt‘ war so erfolgreich, dass sie auch 2018 fortgeführt werden soll. Getragen werden all diese Aktionen von den Kölner Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit großer Begeisterung und ehrenamtlichem Engagement für das Vorlesen einsetzen.“

Neben Köln werden Gotha als „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017“ und Marienthal im Westerwald als „Aktive Vorlesestadt 2017“ geehrt. Bereits zum fünften Mal hatten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Titel „Vorlesestadt“ ausgelobt. Insgesamt 30 Kommunen bewarben sich 2017 in den Kategorien „nachhaltig“, „außergewöhnlich“ und „aktiv“ um die Auszeichnung.

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