Zuhörende Kinder

Der Bundesweite Vorlesetag

Deutschlands größtes Vorlesefest seit 2004

Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.


Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Auch an ungewöhnlichen Vorleseorten finden Aktionen statt: in Tropfsteinhöhlen, Sternwarten, Eselgehegen und im Schwimmbad – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


2017 haben sich über 173.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion beteiligt. Dabei gab es auch viele Lesungen von Prominenten aus Politik, Kultur, Medien und Sport.

Alle Informationen zum Bundesweiten Vorlesetag finden Sie unter http://www.vorlesetag.de.

03.02.2014

Bundesweiter Vorlesetag: Preisverleihung Vorlesehauptstadt

Glücksburg - Außergewöhnlichste Vorlesehauptstadt 2013

Vorlesehauptstadt Glücksburg ©DIE ZEIT

Anlässlich des 10. Bundesweiten Vorlesetags riefen die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetages gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund erstmals zum Vorlesehauptstadt-Wettbewerb auf. Drei Kategorien waren ausgeschrieben: Gesucht wurde die aktivste, die außergewöhnlichste und die öffentlichkeitswirksamste Vorlesehauptstadt.


Glücksburg überzeugte in der Kategorie "Außergewöhnlichste Vorlesehauptstadt": Die Stadt an der Ostsee verband seine deutsch-dänische Kultur mit der Liebe zur schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren: in deutscher und dänischer Sprache sowie auf Plattdeutsch wurden  Lindgren-Texte in Kitas, Schulen, im Glücksburger Schloss, im Reitstall, im Segelclub, in Senioren-Heimen und der Stadtbücherei vorgelesen.

Die Initiatoren der Glücksburger Vorlese-Aktionen und die Bürgervorsteherin Dagmar Jonas freuen sich sehr über den heute verliehenen Preis der "Außergewöhnlichsten Vorlesehauptstadt 2013".

Die Preisverleihungen der "Aktivsten Vorlesehauptstadt" Buxtehude und der "Öffentlichkeitswirksamsten Vorlesehauptstadt" Mönchengladbach folgen.

16.12.2013

11. Bundesweiter Vorlesetag

21. November 2014

Logo Bundesweiter Vorlesetag ©gert albrecht artwork

Die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn laden bereits jetzt alle interessierten Vorleser dazu ein, auch im elften Jahr wieder dabei zu sein und gemeinsam mit uns das größte Vorlesefest Deutschlands zu feiern.

Der 11. Bundesweite Vorlesetag findet am 21. November 2014 statt.

Die Registrierung Ihrer Leseaktion ist ab sofort unter www.vorlesetag.de möglich.

Wir freuen uns auf Sie und all jene, die auch 2014 wieder gemeinsam mit uns zeigen, wie schön und wichtig Vorlesen ist.

15.11.2013

10. Bundesweiter Vorlesetag am 15. November 2013

Rekordbeteiligung - 80.000 Vorleser

Vorlesetag schmal ©Sina Julia

Der 10. Bundesweite Vorlesetag, eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn, macht heute aus ganz Deutschland ein Vorleseland. Zum Jubiläum stellt er einen neuen Teilnahmerekord auf: 80.000 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser haben sich angemeldet. Die Initiatoren gehen von insgesamt mehr als 100.000 Teilnehmern aus, da sich Zehntausende mit einer Vorleseaktion beteiligen, ohne diese anzumelden. In Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Redaktionsräumen, sogar in Zügen und in der Fußgängerzone lesen sie  aus ihren Lieblingsgeschichten vor. Durch ihre Teilnahme am 10. Bundesweiten Vorlesetag setzen sie ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen und leisten so einen Beitrag für mehr Lesefreude und bessere Lesekompetenz.


Mit Lesungen nicht nur an klassischen Vorleseorten wie Kitas oder Bibliotheken sollen am Bundesweiten Vorlesetag auch diejenigen erreicht werden, die sonst kaum Zugang zum Lesen haben. Das DomAquaree in Berlin überrascht seine Kunden mit Guerilla-Lesungen, in Marburg lesen Schauspieler aus dem Ensemble des Hessischen Landestheaters am „Märchentelefon“ den ganzen Tag Märchen vor, und ein Münchner Zugbegleiter liest gemeinsam mit dem Schauspieler Christoph Stoiber und der Moderatorin Ruth Hofmann auf der Zugspitze. Dass Vorlesen auf vielfältige Art und Weise den Horizont erweitert, zeigt die Montessorischule in Berlin Heiligensee mit einer Dunkellesung der blinden Sportlerin Regina Vollbrecht, die den Kindern aus einem Buch in Brailleschrift vorliest.

Zum ersten Mal kürten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags Deutschlands „Vorlesehauptstadt“ in drei Kategorien: Buxtehude ist quantitativ gesehen Vorlesehauptstadt mit den meisten Vorlese-Aktionen am 15. November gemessen an der Einwohnerzahl. In der Kategorie „ungewöhnliche Vorlese-Aktionen“ gewinnt Glücksburg, Mönchengladbach ist die „öffentlichkeitswirksamste Vorlesestadt“.

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