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Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Auszeichnungen für Beiträge über die Informations- und Wissensgesellschaft

Der Preis ist benannt nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen Dietrich Oppenberg, der als einer der wichtigsten Förderer einer modernen Zeitungs- und Lesekultur und des publizistischen Nachwuchses in Deutschland gilt.

Seit über 15 Jahren würdigen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis Beiträge, die die sich ändernden Rahmenbedingungen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft reflektieren und dem Lesen im öffentlichen Bewusstsein Raum geben.

04.04.2019

Ausschreibung: Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2019

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ rufen Journalistinnen und Journalisten auf, sich bis 31. Mai mit Beiträgen zum Thema Lesen zu bewerben

Medien ©unsplash / rawpixel

Bereits zum 19. Mal rufen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ Journalistinnen und Journalisten auf, sich mit ihren Beiträgen zum Thema Lesen für den Dietrich- Oppenberg-Medienpreis zu bewerben. Die inhaltliche Bandbreite ist weit gefasst: Berichte über das Lesen im Zeitalter der Digitalisierung oder Reportagen über ideenreiche Leseförderprojekte können ebenso eingereicht werden wie Hintergrundartikel zu bildungswissenschaftlichen Studien. Die Auszeichnung ist mit insgesamt € 6.000 dotiert. Die Preisträger der Plätze 1 bis 3 erhalten € 2.500, € 1.500 und € 1.000. Zudem wird ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von € 1.000 vergeben. Interessierte können sich bis zum 31. Mai 2019 mit Print-, Online-, Radio- und TV-Beiträgen bewerben, die zwischen 1. Januar 2018 und 31. März 2019 erschienen sind.

Bewerbungsverfahren

Bewerbungen können ausschließlich per E-Mail an thomas.kleinebrink@stiftunglesen.de angenommen werden. Einzureichen sind: ein Manuskript im Word-Format, das Layout des gedruckten Beitrags als PDF-Dokument, ein Kurzlebenslauf mit Foto und eine Beschreibung der derzeitigen Tätigkeit. Im Sommer veröffentlichen die Preisinitiatoren eine Shortlist mit acht herausragenden Beiträgen. Die vier besten Stücke werden bei einer Veranstaltung mit ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern im Herbst mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2019 ausgezeichnet.

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ist nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Heraus-geber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen Dietrich Oppenberg benannt. Mit der Aus-zeichnung wollen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ ein Zeichen setzen für die Bedeu-tung des Lesens in einer freien Gesellschaft sowie eine lebendige Zeitungskultur fördern. Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie hier: www.stiftunglesen.de/oppenberg_medienpreis

Der Jury für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis gehören an: Gabriele Bartelt-Kircher (ehem. Ausbildungsredakteurin der WAZ-Zeitungsgruppe), Karin Großmann (Sächsische Zeitung), Helmut Heinen (Heinen Verlag), Manfred Lachniet (Neue Ruhr Zeitung), Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen), Heinrich Meyer (Stiftung Presse-Haus NRZ), Johanna Oppenberg (Vertreterin der Familie Oppenberg), Hans Riebsamen (FAZ), Dr. Mithu M. Sanyal (freie Journalistin).

21.09.2018

Lesen auf allen Kanälen: Die Preisträger des Dietrich-Oppenberg-Medienpreises 2018

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ zeichnen Beiträge aus Süddeutsche Zeitung Familie, ZEIT Wissen, Frankfurter Allgemeine Zeitung und WDR aus

Gewinner Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2018 ©Jacob Schröter

Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ haben gestern zum 18. Mal den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis an Journalistinnen und Journalisten vergeben, die in ihrer Arbeit das Lesen thematisieren. Eine Jury aus Vertretern von Presse, Stiftung Lesen, Stiftung Presse-Haus NRZ und der Familie Oppenberg hat Beiträge aus Print, Online, Radio und Fernsehen gesichtet, die zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. März 2018 veröffentlicht wurden. Die Preisverleihung fand in Anwesenheit des amtierenden Präsidenten der Kultusministerkonferenz und Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, in Erfurt statt. Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ist mit 6.000 € dotiert, die zwischen den drei besten Beiträgen und dem Sonderpreis aufgeteilt werden.

Die Preisträger sind:

1. Preis
Michael Ebmeyer: Liebe, seitenweise (bitte klicken | kostenpflichtig)

Erschienen im Süddeutsche Zeitung Familie, April 2017

Wo ist er hin, der Leserausch?, fragt Michael Ebmeyer in seinem Artikel. Er kennt wahre Gründe und gern bemühte Ausreden, sich für das Lesen keine Zeit mehr zu nehmen. Dabei weiß er: „Nie haben wir so viel gelesen wie heute!“ Nur lesen wir heute anders: „Wir lesen dauernd, aber nicht mehr ausdauernd.“ Aber Ebmeyer entscheidet sich gegen das Klagen und für die Zuversicht. Auf wunderbare Weise macht er Lust, endlich wieder zum Buch zu greifen, weil der Weg bis zum eigenen Bücherregal und damit zu einem neuen Leseabenteuer gar nicht weit ist.

2. Preis
Katrin Zeug: Wie das Schreiben das Denken verändert (bitte klicken)

Erschienen in ZEIT Wissen, 17. Oktober 2017

Fundiert recherchiert zeigt die Autorin, dass das Schreiben seit jeher unseren Blick auf die Welt mitbestimmt hat: von der spirituellen Kraft der ersten Symbole, über die Funktion von Zeichensystemen für Handel und Herrschaftsverhältnisse, bis hin zum Einfluss des Schreibens auf unsere Art zu denken, zu erinnern und kreativ zu werden. Gespickt mit historischen und aktuellen Informationen, entfaltet sie die vielen Facetten des Schreibens, ohne das auch kein Lesen möglich wäre.

3. Preis
Fridtjof Küchemann: Ist das nun mutig oder dumm?

Erschienen in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Oktober 2017

Fridtjof Küchemann liefert einen Tagungsbericht zur Konferenz „Das Buch, der Bildschirm und das lesende Hirn“. Doch er belässt es nicht bei einer deskriptiven Schilderung der Frage, ob elektronische Lesemedien oder gedruckte Bücher besser geeignet seien, damit Kinder „vertiefte Lernprozesse durchlaufen“ könnten. Er ordnet die Standpunkte der Debatte, stellt sie in den Kontext des aktuellen Forschungsstands und lässt Argumente für sich sprechen.

Sonderpreis
Laura Fabienne Schneider-Mombaur: Loslesen! Der große WDR 2 Lesetag (bitte klicken)

Gesendet auf WDR 2, 30. März 2018

Beeindruckende 18 Stunden lang hat Laura Fabienne Schneider-Mombaur mit dem WDR 2-Team den 30. März 2018 dem Lesen gewidmet. Dazu hat die Redaktion eine crossmediale Collage zusammengestellt, die die große Vielfalt des Lesens aus ganz verschiedenen Perspektiven ebenso unterhaltsam wie klug vermittelt: Wie lassen sich Kinder fürs Lesen begeistern? Was macht ein Buch zum Bestseller? Und wie begründet die Wissenschaft den Nutzen des Lesens?

KMK-Präsident Helmut Holter: „Die Pressefreiheit ist eine der wertvollsten Errungenschaften unserer Demokratie. Wir müssen sie fördern und verteidigen, um einen freien Gedanken- und Meinungsaustausch auch in Zukunft zu gewährleisten. Ich danke allen Journalistinnen und Journalisten, die in ihren Beiträgen für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis die Vielseitigkeit und Bedeutung des Lesens in unserer Gesellschaft erkunden. Mein Glückwunsch gilt den vier Preisträgern für ihre herausragenden Reportagen, Essays, Kommentare und Interviews.“

Die Preise überreichten Heinrich Meyer, Vorstand der Stiftung Presse-Haus NRZ, und Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. Beide betonen: „Lesen betrifft jeden. Die Fähigkeit Texte zu erfassen ist entscheidend, um den Alltag zu meistern, Erfolg in Schule und Beruf zu haben und soziale Kontakte zu pflegen. Journalistinnen und Journalisten sind unsere Mitstreiter, wenn es darum geht, das Bewusstsein für die gesellschaftliche Funktion des Lesens zu schärfen. Sie sind Schatzgräber auf der Suche nach Geschichten, die überraschen und aufmerksam machen. Daher freuen wir uns über die nahezu 80 eingereichten Bewerbungen um den 18. Dietrich-Oppenberg-Medienpreis und beglückwünschen die Finalisten zu ihren herausragenden Beiträgen.“

Hintergrund Dietrich-Oppenberg-Medienpreis
Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ist nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen, Dietrich Oppenberg, benannt. Mit der Auszeichnung wollen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ ein Zeichen setzen für die Bedeutung des Lesens in einer freien Gesellschaft sowie eine lebendige Zeitungskultur fördern.

27.07.2018

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2018: Acht Journalistinnen und Journalisten für die Shortlist nominiert

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ prämieren herausragende journalistische Beiträge zum Thema Lesen / Preisträger werden am 20. September in Erfurt bekanntgegeben

Logo Oppenberg Klein ©Stiftung Lesen

Die Finalisten für den 18. Dietrich-Oppenberg-Medienpreis stehen fest. Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ vergeben die Auszeichnung an Journalisten, die in ihrer Arbeit das Lesen in all seinen Facetten thematisieren. Damit wollen die Initiatoren ein Zeichen setzen für die Bedeutung des Lesens in der heutigen Informations- und Wissensgesellschaft. Die Preisträger werden am 20. September in Erfurt in Anwesenheit des amtierenden Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter verkündet. Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ist mit insgesamt 6.000 € dotiert. Die Preisträger der Plätze 1 bis 3 erhalten € 2.500, € 1.500 und € 1.000. Zudem wird ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von € 1.000 vergeben.

Heinrich Meyer, Vorstand der Stiftung Presse-Haus NRZ, und Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, sind sich einig: „Lesen ist die Grundlage von Bildung – nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Denn für die berufliche Entwicklung, die Gestaltung von Alltag und Familien-leben sowie gesellschaftliches Engagement ist es wichtig, sich zu informieren. Und wie geht das besser, als mit gut recherchierten, meinungsbildenden Zeitungsartikeln, Magazinreportagen, Radio- und Fernsehstücken oder Blogbeiträgen? Unsere diesjährigen Finalisten zeugen von einem lebendigen und vielstimmigen Journalismus in Deutschland. Und sie zeigen, dass das Thema Lesen einen immensen Nachrichtenwert hat – in allen Medien, zu jeder Zeit.“

Die nominierten Journalistinnen und Journalisten sowie ihre Beiträge sind:

Michael Ebmeyer: Liebe, seitenweise
Süddeutsche Zeitung Familie, April 2017
Zum Beitrag bitte hier klicken (kostenpflichtig)

Heinz-Jörg Graf: Die Zukunft der Bibliothek
Deutschlandfunk Kultur/Zeitfragen, 15. Januar 2018
Beitrag nicht frei verfügbar

Manuel J. Hartung: Lesen, nur lesen!
DIE ZEIT, 16. November 2017
Zum Beitrag bitte hier klicken

Marco Karp: Liebes Papier!
Sächsische Zeitung, 8./9. April 2017
Zum Beitrag bitte hier klicken

Fridtjof Küchemann: Ist das nun mutig oder dumm?
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Oktober 2017
Artikel nicht frei verfügbar

Laura Fabienne Schneider-Mombaur und das WDR 2-Team: Loslesen! Der große WDR 2 Lesetag
WDR 2, 30. März 2018
Zum Beitrag bitte hier klicken

Anja von Kampen: Berlin Bücher
KIKA „Timster“, 16. September 2017
Zum Beitrag bitte hier klicken

Katrin Zeug: Wie das Schreiben das Denken verändert
ZEIT Wissen, 17. Oktober 2017
Zum Beitrag bitte hier klicken

Die neun Jurymitglieder haben Beiträge aus Print, Online, Radio und Fernsehen gesichtet, die zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. März 2018 veröffentlicht wurden. Der Jury für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis gehören an: Gabriele Bartelt-Kircher (ehem. Ausbildungsredakteurin der WAZ-Zeitungsgruppe), Karin Großmann (Sächsische Zeitung), Helmut Heinen (Heinen Verlag), Manfred Lachniet (Neue Ruhr Zeitung), Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen), Heinrich Meyer (Stiftung Presse-Haus NRZ), Johanna Oppenberg (Vertreterin der Familie Oppenberg), Hans Riebsamen (FAZ), Dr. Mithu M. Sanyal (freie Journalistin).

Weitere Informationen zum Dietrich-Oppenberg-Medienpreis finden Sie unter: https://www.stiftunglesen.de/oppenberg_medienpreis

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