Wachsmalstifte und Kind

Bastel- und Aktionsideen

Etwas Papier, bunte Stifte, eine Schere und viele Alltagsgegenstände könnt ihr nutzen, um daraus witzige Dinge zu basteln. Diese passen vielleicht sogar zur letzten Geschichte, die ihr vorgelesen habt.

Wir geben euch allerlei Anregungen und Ideen, wie ihr mit euren Kindern aktiv werden und basteln könnt.

Weitere Tipps und Ideen folgen in den nächsten Tagen.

Hände waschen, bis das aufgemalte „Virus“ weg ist!

Kind mit gewaschenen Händen ©Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn

Malen Sie Ihrem Kind am Morgen ein lustiges „Virus“ mit Filzstift auf die Hände. Wäscht Ihr Kind mehrmals täglich gründlich die Hände, verschwindet das Virus und Ihr Kind hat sich eine kleine Überraschung verdient.

Rund um das Thema Händewaschen bei Kindern bietet das Institut für Hygiene und Gesundheit auf seiner Webseite (www.hygiene-tipps-fuer-kids.de/) tagesaktuelle Informationen zum Corona-Virus, viele Alltagstipps sowie lustige Mal- und Basteltipps rund ums Händewaschen.

Bunte Schmetterlinge aus Kaffeefiltern basteln

Schmetterling aus Kaffeefiltern ©Stiftung Lesen

Für die Flügel klebt ihr zwei Kaffeefilter an der geschlossenen unteren Seite zusammen. Anschließend kann dein Kind die Kaffeefilter mit Wasserfarben oder Fingerfarben mit den Fingern bunt betupfen. Aus farbigem Papier (z. B. Tonpapier) den Schmetterlingskörper mit Kopf und Fühlern ausschneiden und mittig auf die Kaffeefilter-Flügel kleben. Nun mit einem schwarzen Filzstift noch ein Gesicht und z. B. Streifen auf den Körper aufmalen. Die Schmetterlinge sehen an Fensterscheiben besonders schön aus.

Tulpen-Faltkarte

Tulpen-Faltkarte ©Stiftung Lesen

Unsere faltbare Herzkarte mit Tulpe bereitet der ganzen Familie Freude. Mit ein bisschen Anleitung geht das Nachbasteln kinderleicht. Beim Aufklappen der Karte entfaltet sich eine farbenfrohe Tulpe und zaubert garantiert jedem ein Lächeln ins Gesicht.

Material: farbiges Tonpapier, weißes Papier für die Schablonen, Schere, Klebstift, Bleistift

So geht’s: Schablonen für ein großes und ein kleines Herz, den Stängel, die zwei Blätter und die Tulpenknospe aufmalen und ausschneiden. Aus farbigem Tonpapier dann mit Hilfe der Schablonen alle Bestandteile der Faltkarte ausschneiden. Das weiße Herz mittig auf das größere Herz, Stängel und Blätter mittig auf das kleinere Herz kleben. Die Herzkarte wird nun in der Mitte gefaltet, sodass beide Seiten symmetrisch aufeinanderliegen. Aus drei Farben wird die Blüte gebastelt. Insgesamt werden 6 Tulpenblüten ausgeschnitten und aneinander geklebt. Der entstandene Tulpenfächer wird dann mit den beiden äußeren Blütenblättern mittig und oberhalb des Stängels auf die Herzkarte geklebt. 

Faltbild „Hai“

Faltbild Hai ©Stiftung Lesen

Die meisten Kinder malen gerne und bringen die buntesten Kunstwerke zu Papier! Um ein einfaches Bild ein wenig aufzupeppen und fast schon eine Geschichte zu malen, gibt es einen ganz einfachen Trick, den wir Ihnen hier gerne vorstellen möchten.

Das wird gebraucht: ein Blatt Papier, Buntstifte, Filzstifte

Und so wird’s gemacht: Erst wird ein weißes DIN-A4-Blatt so gefaltet, dass vier gleich große Bereiche entstehen. Dann einen Hai so zeichnen, dass er beim Zusammenfalten des Papieres sein Maul geschlossen hat und beim Aufklappen aufreißt. Neben den Fischen, die der Hai verspeist, kann nach Lust und Laune eine Unterwasserwelt dazu gemalt werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

3D-Quallen

3D-Quallen ©Stiftung Lesen

Farbenfrohen Quallen, die lustig hin und her wackeln, wenn man sie antippt, sind ganz einfach nachzubasteln.

Das wird gebraucht: farbiges Tonpapier, Schere, Klebestift, Pfeifenreiniger oder bunte Fäden, ein schwarzer Filzstift, Buntstifte oder Tusche

Und so wird’s gemacht: Zunächst werden auf ein blaues Din-A4-Blatt hellblaue Streifen aus Tonpapier für das Meer und ein gelber Bereich für den Meeresgrund geklebt. Je nach Belieben kann dieser mit ausgeschnittenen Algen, Muscheln usw. verziert werden. Dann werden zwei Quallenkörper auf ein weißes Stück Tonpapier aufgemalt, ausgeschnitten und bunt angemalt. Die Kulleraugen werden ebenfalls aus weißem Tonpapier ausgeschnitten, mit Pupillen bemalt und aufgeklebt. Fäden oder Pfeiffenreiniger werden auf die Rückseite geklebt. Um den 3D-Effekt zu erzeugen, wird aus zwei Streifen des blauen Papiers eine Ziehharmonika gefaltet, die dann auf die Rückseite der Quallen und beides zusammen auf den Meeresgrund geklebt wird.

Faultierfamilie

Faultierfamilie ©Stiftung Lesen

Faultiere sind zur Zeit die Stars am Kinderbuch-Himmel! Und mit ganz wenig Material kann man eine süße Faultierfamilie kinderleicht basteln.

Das wird gebraucht: Wäscheklammern aus Holz in zwei Größen, alter Pappkarton, Schere, Filzstifte, evtl. Acrylfarbe, Wackelaugen zum Aufkleben

Und so geht’s: Zuerst werden ein großer und ein kleiner Faultierkörper aus dem Pappkarton geschnitten. Dann einfach das Gesicht aufmalen, mit Acrylfarbe weiße Punkte für das Fell auftupfen und die Wackelaugen aufkleben. Jeweils zwei Wäscheklammern werden dann als Arme und Beine an die Faultierkörper geklebt. Das kleinere Faultier kann an das größere geklemmt werden und zusammen schaukeln sie zum Beispiel von Lampen, Bildern oder Zimmerpflanzen. 

Medaillen aus Papier

Papiermedaillen ©Stiftung Lesen

Das wird gebraucht: Tonpapier in verschiedenen Farben, Krepppapier, eine Kordel, Schere, Klebestift, Bleistift, Buntstifte

So wird's gemacht: Für jede Medaille einen Kreis mit 7 cm Durchmesser aus Tonkarton ausschneiden. Je nach Geschmack bemalen oder mit bunten Papierresten bekleben. Ein 60 cm langes Kreppband auf den Rand legen und an einer Stelle festkleben. Nun das Krepppapier fächerförmig einfalten, wieder kleben und so fortfahren, bis der Kreis umrandet ist. Abschließend ein Loch einstanzen und die Kordel befestigen.

Die Rakete

Rakete ©Stiftung Lesen

10, 9, 8 – der Countdown beginnt! Die Crew ist startklar, um ins Weltall zu reisen und ferne Galaxien zu erkunden. Aber fehlt da nicht noch etwas? Na klar, die Rakete! Jetzt heißt es, schnell zu Schere und Papprolle zu greifen und mit der Anfertigung zu beginnen, damit die Weltraum-Expedition bald starten kann!

Das wird gebraucht: Papprolle (z.B. vom Toilettenpapier), Pappe, Farbe (Acryl oder Wasserfarbe), Kleber (für Papier), Schere

Und so wird’s gemacht: Zuerst wird die Rakete gebastelt. Dazu als erstes die Papprolle bunt bemalen. Die zwei Flügelteile (ca. 6 cm x 3 cm) und die Spitze der Rakete auf der Pappe aufzeichnen. Für die Spitze einfach ein Glas mit einem Durchmesser von ca. 8 cm zum Vorzeichnen nehmen. Danach ausschneiden. Den ersten Flügelteil unten mittig bis zur Hälfte einschneiden, den anderen oben in der Mitte bis zur Hälfte einschneiden. Dann die beiden Teile an der Schnittstelle zusammenstecken. Anschließend die Papprolle unten an vier Stellen einschneiden und dann dort die nun vier Flügel hineinstecken. Den ausgeschnittenen Kreis für die Raketenspitze bis zur Mitte einschneiden und dann zu einer Spitze drehen. Anschließend festkleben und trocknen lassen. Das obere Ende der Rolle mit Kleber einschmieren und dann die Spitze daraufsetzen. Jetzt ist die Rakete fertig.

Wer trifft den Korb?

Socken im Korb ©Stiftung Lesen

Hier ist Geschicklichkeit gefragt: Stellen Sie einen Wäschekorb auf den Boden und markieren Sie – je nach Alter des Kindes – eine Abwurflinie. Starten Sie bei kleinen Kindern etwa mit einem Meter Abstand. Sammeln Sie in einem zweiten Korb mehrere zusammengesteckte Sockenpaare, die Ihr Kind nacheinander in den Wäschekorb wirft. Getroffen? Schwieriger wird es, wenn der Wäschekorb weiter weg oder auf einem Stuhl oder Tisch steht …

Schwamm-Stempeln

Schwamm-Stempeln ©Stiftung Lesen

Haben Sie noch Schwämmchen im Haus? Damit können schon kleine Kinder tolle Bilder tupfen. Zerschneiden Sie die Schwämmchen in Stücke. Auf Tellern etwas Fingerfarbe geben oder Wasserfarben gut anfeuchten. Ihr Kind kann nun das Schwämmchen in eine Farbe tunken und auf dem Papier kunterbunte Muster stempeln. Pro Farbe ein Schwämmchen nehmen, sonst gibt es ein Farben-Mischmasch. Wenn Sie festeres Papier (z. B. Tonpapier) verwenden, können Sie das Tupfenbild hinterher als großes Osterei ausschneiden und aufhängen!

Stempeltiere

Stempeltiere ©Stiftung Lesen

Fingerfarben mögen (fast) alle Kinder! Wer lässt sich schon eine Gelegenheit entgehen, mit den Fingern in Farbtöpfen herumzurühren und dann auf Papier zu stempeln? Ganz leicht können so Landschaften oder auch ein ganzer Zoo entstehen!

Gebraucht wird: weißes Papier (oder noch schöner: farbiges Tonpapier), Wasserfarben, ein nasses Schwämmchen in einer Schüssel, Buntstifte/Filzstifte

So geht’s: Die Kinder befeuchten ihre Finger auf dem Schwamm, drücken sie in die Wasserfarben und stempeln auf das Papier. Wenn die Fingerabdrücke trocken sind, können mit Bunt- oder Filzstiften Ohren, Fellhaare, Krallen, Schwänze usw. hinzugemalt werden.

4-Jahreszeiten-Baum

4-Jahreszeiten-Baum ©Stiftung Lesen

Vorlesen passt in jede Jahreszeit! Deshalb ist unser Aktionstipp ein Baum im Wandel der Jahreszeiten, der mit einer Vorlage schnell und einfach zu gestalten ist!

Das wird gebraucht: Schere, Klebestift, weißes Papier, Buntstifte

Und so geht’s: Zunächst werden die Umrisse eines Baumes auf ein Blatt Papier gemalt – der Baum sollte simpel und vor allem symmetrisch sein. Dieser Baum wird dann dreimal kopiert und ausgeschnitten. Jeder der vier Bäume wird nun in einer anderen Jahreszeit bemalt: mit Knospen für den Frühling, Blättern für den Sommer, Früchten für den Herbst und kahl für den Winter. Danach werden alle vier Bäume ausgeschnitten, in der Mitte gefaltet und so aneinandergeklebt, dass ein Aufsteller entsteht.

Bunter Baum mit Vögeln

Baum mit Vögeln ©Stiftung Lesen

Das wird gebraucht: gesammelte Blätter in verschiedenen Größen, Blatt Zeichenblockpapier Din-A3, Wasserfarben/Abtönfarbe und Pinsel

Und so wird’s gemacht: Wasserfarbe mit wenig Wasser auf Teller anrühren, Baumstamm auf das Papier malen. Blätter mit der Unterseite in Farbe drücken, dann um den Baumstamm herum auf das Papier drücken (am besten geht’s, wenn man mit einem Borstenpinsel über die Rückseite des Blattes streicht). Für das Vögelchen den Daumen mit Wasserfarbe bestreichen, einen Fingerabdruck in den Baum drücken und anschließend Augen, Schnabel und Füße mit einem Pinsel ergänzen.

Gefächerte Blumenwiese

Blumenwiese ©Stiftung Lesen

Endlich fängt es wieder überall zu blühen an! Mit den gebastelten Blumenwiesen kann der Frühling auch drinnen Einzug halten – mit wenig Material und wenig Aufwand hat man so ganz schnell eine wunderschöne Frühlingsdekoration!

Gebraucht wird: farbiges Tonpapier, Schere, Klebestift, Filzstifte

So wird’s gemacht: Ein Blatt grünes Tonpapier von der kurzen Blattseite aus zu einem Fächer falten. Den Fächer zusammendrücken und in der Mitte festhalten. Dann die beiden Enden der oberen Seite zusammenführen und aneinander festkleben. Nun bleibt der Aufsteller schon stehen. Blumen wie Tulpen oder Gänseblümchen auf buntes Tonpapier malen, ausschneiden und queerbeet auf den grünen Fächer kleben.

Speziallupe

Speziallupe ©Stiftung Lesen

Geheimbotschaften faszinieren viele Kinder – und fast noch spannender ist es, diese zu entschlüsseln. Mit Hilfe dieser ganz besonderen Lupe ist das gar kein Problem!

Gebraucht wird: schwarzes Tonpapier, rote Folie oder eine Klarsichtfolie und ein roter Permanent-Marker, ein roter Filzstift, ein hellblauer Buntstift, Bleistift, Schere, Kleber, Papier

So wird’s gemacht: Mit dem Bleistift zweimal den Umriss einer Lupe auf das schwarze Tonpapier malen. Diese ausschneiden und auch den Bereich für die spätere Linse der Lupe ausschneiden. Die Klarsichtfolie mit dem roten Permanent-Marker bemalen oder gleich rote Folie nehmen und darauf einen Kreis malen, der ein wenig größer ist als die Linse der Lupe. Dann die Folie zwischen dem Tonpapier festkleben.

Für die Geheimbotschaften mit hellblauem Buntstift etwas auf ein weißes Stück Papier schreiben und dann darüber wild rote Punkte als optische Störer verteilen. Den Text kann man nun erst durch die rote Folie der Lupe wieder lesen.

Tiere aus Pappbechern

Tiere mit Pappbechern ©Stiftung Lesen

Die von der Silvesterparty übrig gebliebenen Einwegbecher müssen nicht auf ihre weitere Verwendung warten, denn sie sind perfekt, um ganz leicht schöne Kunstwerke zu basteln. Ohne viel zusätzliches Material kann so zum Beispiel ein kleiner Zoo entstehen!

Gebraucht wird: Pappbecher, Acryl- oder Wasserfarben, buntes Tonpapier, Dekoration wie Wackelaugen, bunter Plüschdraht oder Federn, Pinsel, Klebestoff, Schere

So wird’s gemacht: Den Pappbecher mit weißer Deckfarbe grundieren. Während die Farbe trocknet, können die weiteren Teile aus dem Tonpapier zurechtgeschnitten werden. Für den Tiger zum Beispiel sind das die Nase aus schwarzem und der Bauch aus weißem Tonpapier. Ist die weiße Farbe getrocknet, den Becher mit orangener Farbe bemalen und antrocknen lassen. Dann Augen, Nase und Bauch aufkleben und mit schwarzem Filzstift den Mund einzeichnen. Mit schwazer Acrylfarbe können die typischen Tigerstreifen aufgemalt werden. Für die Ohren einfach 4 Löcher in den Becherboden stechen und den orangenen Plüschdraht in die passende Form gebracht durchstecken. Zum Abschluss den Schwanz aus Plüschdraht formen und im Becher festkleben. Alles gut trocknen lassen – fertig!

Kresse anpflanzen

Kresse ©BirgitH_pixelio.de

Kresse lässt sich kinderleicht auf der eigenen Fensterbank züchten. Bei warmen Temperaturen im Haus und Helligkeit wächst die Kresse besonders schnell.

Das wird gebraucht: Wasser, ein Gefäß, Kressesamen, Wattepads (alternativ Taschentücher oder Kü­chenpapier)

Und so geht‘s: Das Gefäß mit den Wattepads auslegen und ein wenig Wasser (etwa 100 ml) darauf gießen, sodass sich die Watte vollsaugt. Die Kressesamen auf der Watte verteilen. Für ein besonders schnelles Wachstum: Das Gefäß mit Frischhaltefolie abdecken. Die Kressezucht an einen warmen, hellen Ort stellen. Nach nur wenigen Tagen lassen sich schon die zarten, grünen Kressepflänzchen bestaunen. Und wer mag, kann sie essen. Denn Kresse ist nicht nur einfach zu züchten, sondern auch noch gesund und sehr lecker.

Osterküchlein mit Kindern backen

Osterküchlein ©Stiftung Lesen

Viele Kinder lieben rühren, mixen und natürlich naschen! Für diese Osterküchlein benötigen Sie:

Teig: 100 g weiche Butter / 100 g Zucker / 200 g Mehl / 1 Päckchen Vanillezucker / 2 Eier / 4 Esslöffel Milch / 50 g Speisestärke / 2 Teelöffel Backpulver

Glasur: Puderzucker / Zitronensaft / Lebensmittelfarbe / Zahnstocher

Für den Teig Butter, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig rühren. Eier und Milch nach und nach dazugeben und gut unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver vermischen, hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Backofen auf 170° Grad Umluft vorheizen.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und mit einem Löffel verschieden große Häufchen mit ausreichend Abstand auf das Backpapier klecksen. Die Küchlein im Ofen ca. 13 Minuten goldgelb backen. Danach herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Glasur Puderzucker mit wenig Zitronensaft verrühren, sodass eine leicht zähe Masse entsteht. Mit Lebensmittelfarben wird die Glasur schön bunt. Gelb lässt die Küchlein zu Küken werden, bunte Farben eignen sich für Ostereier. Um Muster zu zeichnen, den Zahnstocher verwenden.

Guten Appetit!

Süße Osterküken

Osterküken basteln ©Stiftung Lesen

In ein paar Wochen ist Ostern – und das bietet natürlich einen tollen Anlass, um gemeinsam Osterdekoration zu basteln! Das geht auch von zu Hause aus und ist mit wenigen Mitteln gemacht!

Das wird gebraucht: buntes Tonpapier, Schere, Bleistift, Klebestift, optional: Wackelaugen, Federn, Kunstgras und andere Dekoration

Und so geht’s: Zuerst wird ein großes Ei auf das bunte Tonpapier gezeichnet und ausgeschnitten. Dann zeichnet man die Bruchstelle vor und schneidet das Ei in zwei Teile. Für das Küken zeichnet man einen Kreis auf gelbes Tonpapier – das wird der Körper. Zwei Dreiecke werden die Flügel und ein Dreieck aus orangefarbenem Tonpapier dient als Schnabel. Erst wird aus den Einzelteilen das Küken zusammengeklebt – und dieses wird anschließend von hinten auf den unteren Teil des Eis geklebt. Jetzt kann verziert werden, etwa mit Punkten auf dem Ei oder Federn auf dem Küken. Als letztes wird der Deckel des Eis an den linken Rand des unteren Teils geklebt.

Fröhliche Osterglocken

Osterglocken ©Stiftung Lesen

Osterglocken in sattem Gelb sind nicht nur zur Osterzeit schön anzusehen, sondern erfreuen unsere Augen für eine längeren Zeitraum – vor allem, wenn sie nicht verwelken!

Das wird gebraucht: Papier-Muffinförmchen, gelbe Pappe, grüne Pappe (ggf. zwei verschiedene Grüntöne), Schere, Kleber

Und so geht’s: Die Blüten auf der gelben Pappe vorzeichnen und ausschneiden und die Papierförmchen in die Mitte der Blüte kleben. Kurz trocknen lassen. Danach von der grünen Pappe lange, ca. 5 cm breite Streifen für die Blumenstängel abschneiden. Die beiden Seiten zusammenfalten und festkleben. Aus der grünen Pappe Blätter ausschneiden und an den Blumenstängel kleben. Zum Schluss die Blüte oben an die Blumenstängel kleben – fertig! Die Blumen können anschließend entweder mit Tesafilm an die Fensterscheibe geklebt oder in eine Blumenvase gestellt werden.

Buntes Windlicht

Windlicht ©Stiftung Lesen

Das wird gebraucht: gespültes Lebensmittelglas, Backpapier, Wasserfarben und Pinsel, Schere, Tesafilm, Teelicht

So geht’s: Zuerst einen Streifen Backpapier zuschneiden: (Umfang Glas + 1 cm) x (Höhe Glas + 1 cm). Als nächstes die Farbe mit wenig Wasser anrühren, um die Backpapierstreifen nach eigenem Geschmack zu bemalen. Danach diese kurz trocknen lassen, um sie dann später um das Glas zu legen. Hierbei werden die Enden mit einem Stückchen Klebeband zusammengeklebt. Teelicht anzünden und in das Glas stellen.

Erfrischendes Fruchteis

Fruchteis ©Stiftung Lesen

Das wird gebraucht: verschiedene Sorten Beeren oder Früchte (jeweils ca. 200 Gramm), Puderzucker oder Honig zum Süßen, Eisförmchen oder gespülte Joghurtbecher, Holzstäbchen oder Cupcake-Stäbe, Pürierstab

Und so wird’s gemacht: Die verschiedenen Früchte werden getrennt voneinander fein durchpüriert. Dies sollte immer unter Aufsicht eines Erwachsenen geschehen. Je nach Geschmack können einzelne Sorten mit Honig oder Puderzucker gesüßt werden. Die erste Fruchtmasse wird in die Förmchen eingefüllt und in das Gefrierfach gestellt. Nach ca. einer Stunde ist die erste Schicht leicht angefroren, sodass die Stäbe vorsichtig hineingesteckt werden können. Nun folgt direkt die nächste Fruchtschicht. Jede Stunde kann so eine weitere Sorte hinzugefügt werden.

Sind die Förmchen gefüllt, sollte das Eis für mindestens sechs Stunden gut durchfrieren. Vor dem Verzehr lässt es sich ganz leicht aus den Formen lösen, indem man sie kurz in ein Gefäß mit heißem Wasser hält.

Google Expeditions (ab ca. 6 Jahren)

Google Expeditions ©Stiftung Lesen/Google Deutschland

Aus dem Wohnzimmer direkt in die Ozeane der Welt eintauchen, bunte Fische beobachten und die fantastischen Korallenformationen des Great Barrier Reefs bestaunen? Das geht mit virtuellen Bilderreisen auch von Zuhause. Ob unter Wasser, auf dem Mond, am Nordpol oder im Regenwald – die Entdeckungsmöglichkeiten sind vielfältig. Google Expeditions sind Virtual-Reality-Anwendungen, mit denen ihr Ausflüge in die unterschiedlichsten Winkel der Welt machen könnt. Die Aktion bedarf etwas Vorbereitung und der richtigen technischen Mittel, bietet aber großartige Erlebnisse der etwas anderen Art. Einen ersten Eindruck der Expeditionen bekommt ihr in diesem Video: www.youtube.com/watch?v=3Q0mNFARUmQ/)

Das wird gebraucht: Ein Google-Konto, die heruntergeladene App „Google Expeditions“ (kostenlos im Online-App-Store für iOS und Android), WLAN, Cardboard-VR-Brille (Brillen aus Pappe, in die das Smartphone eingelegt werden kann; können für 10–15 Euro fertig gekauft oder selbst gebastelt werden: www.youtube.com/watch?v=inPzMq40TSg/)

Und so geht’s: Ist die App installiert, kann eine Expedition ausgewählt und heruntergeladen werden. Wählt auf dem Startbildschirm den Button „Entdeckermodus“ aus. Tippt dann auf die Expedition, die ihr unternehmen möchtet. Hat sich diese geöffnet, drückt in der ersten Szene auf „Beginn“. Euch wird nun die ausgewählte Expedition angezeigt. Ihr seid dann aufgefordert, euer Smartphone in die Cardboard-Brillen einzulegen. Los geht´s.

Aufgaben und weiterführende Lese- und Medientipps zu den einzelnen Expeditionen findet ihr hier: www.derlehrerclub.de/expeditions/

Filmplakate und -trailer erstellen (ab 12 Jahren)

Plakat ©Jon Tyson_Unsplash

Schaut euch, nachdem ihr einen Film gesehen habt, das Kinoplakat und den -trailer doch nochmal genauer an. Findet ihr sie gelungen? Treffen sie den Nagel in Sachen Stimmung und Inhalt des Films auf den Kopf? Wecken sie aus eurer Sicht die „richtige“ Erwartungshaltung, machen sie neugierig?

Dann ist eure Kreativität gefragt: Wie würde euer eigenes Plakat/euer eigener Trailer zum Film aussehen? Was würdet ihr abbilden? Welche Szenen mit welcher Musik würden im Trailer vorkommen?

Ihr könnt für die Gestaltung des Plakats z. B. die Foto App auf dem iPad oder die App PicsArt Photo Editor & Collage verwenden und fürs Schneiden eines Trailers Programme wie iMovie.

Dreht euren eigenen Film (ab 12 Jahren)

Filmdreh ©Sam McGhee_Unsplash

Eure Lieblingsgeschichte als Kurzfilm oder noch besser: eine selbstgedrehte Fortsetzung! Für all das eignet sich die Stop-Motion-Technik. Bei dieser Trickfilmtechnik filmt man keine Videosequenz, sondern es werden viele Fotos aneinandergehängt und abgespielt, sodass daraus ein kl. Film entsteht.

Zur Umsetzung der Technik könnt ihr z. B. das kostenlose Programm MonkeyJam (für den PC), iMovie oder die App Stop Motion Studio (beide für das iPad) verwenden. Dreht entweder mit realen Personen oder mit Spielzeugfiguren (z. B Lego® oder Playmobil®).

In Sachen Thema sind euch natürlich auch keine Grenzen gesetzt – neben den oben genannten Ideen ist vom Zoff mit den Eltern über Alltagskatastrophen bis zu einem Dankeschön-Film für den besten Kumpel oder die beste Freundin alles möglich! Hier findet ihr eine Anleitung und viele Tipps: www.stopmotiontutorials.com

Slamming (ab 12 Jahren)

Schreiben ©Green Chameleon_Unsplash

Eigene Texte performen und damit andere in den Bann ziehen, das ist ein Poetry Slam. Doch wie funktioniert das eigentlich genau? In diesem Video wird es auf den Punkt gebracht: www.youtube.com/watch?v=nG5s2o6shZs/.

Die richtigen Worte zu finden, ist gar nicht immer so einfach. Fühlt euch ganz genau in die Situation, die ihr beschreiben wollt, hinein. Wie fühlt sie sich körperlich an? Welche Gedanken schießen euch dazu durch den Kopf. Beschreibt alles mit einem möglichst frischen Blick und baut auch kleine Sprachspielereien oder Reime ein. Zur Inspiration könnt ihr euch natürlich auch Videos von Poetry Slams im Netz anschauen. Dieses englischsprachige Video gibt eine tolle Anleitung, wie ihr in 5 Schritten zum Slam-Poeten werden könnt: www.youtube.com/watch?v=9f8VcV8v2LE/.