Dimensionen des Lesens

Dimensionen des Lesens

Symposium zum Totalphänomen Lesen

Mit Lesen wird typischerweise eine wertvolle Kulturtechnik und etwas intellektuell Aufwändiges in Verbindung gebracht. Menschen lesen jedoch nicht nur, wenn sie spezifische und eigens definierte Lesemedien wie Buch oder Zeitung nutzen: Schriftcodierte Zeichen präsentieren sich täglich, in allen Lebenslagen und auf allen erdenklichen Oberflächen.

Der Erforschung des Totalphänomens Lesen widmen sich weltweit Forscherinnen und Forscher aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Einige von Ihnen sind im Rahmen des Symposiums „Dimensionen des Lesens“ zusammengekommen, um ihm gemeinsam und auf vielschichtige und umfassende Weise näher zu kommen. Im Rahmen der gemeinsam durch die buchwissenschaftlichen Institute der Universitäten Erlangen und Mainz zusammen mit der Stiftung Lesen ins Leben gerufenen Tagung diskutierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien, dem Baltikum und den USA über mögliche Wege, das Lesen interdisziplinär zu erforschen und es gemeinsam aus der Eingrenzung auf das „Lesen von Büchern“ herauszuführen.

Die Veranstaltung fand vom 6. – 8. November 2019 im Schloss Herrenhausen in Hannover statt und wurde von der Volkswagen Stiftung gefördert.