RoundTable2012

Expertenworkshops der Stiftung Lesen

Die Expertenworkshops der Stiftung Lesen verfolgen das Ziel, grundlegende Themen und Probleme der Leseförderung auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktueller Befunde im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Praxis zu erörtern.

30.11.2009

Round Table 2009

Leseförderung in der digitalen Welt - Spiel- und Lernmodule zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Round Table 2009 ©Stiftung Lesen


Computerspiele sind aus den Lebenswelten heutiger Kinder und Jugendlicher kaum mehr wegzudenken. Der Markt an multimedialer Lernsoftware steigt stetig und konkurriert gleichzeitig mit populären Computerspielen. Parallel wächst nicht nur bei den Eltern die Sorge, dass der häufige Konsum von Computerspielen sich negativ auswirken könnte.  

Die Round Table-Konferenz diente der Präsentation und Gegenüberstellung digitaler Spiel- und Lernmodule, um die tatsächlichen Medieninteressen heutiger Kinder und Jugendlicher besser kennen zu lernen. Damit das Thema möglichst praxisnah behandelt werden konnte, konnten die Teilnehmer Computerspiele und Lernsoftwareangebote ausprobieren, um einen persönlichen Einblick in die Computerspielwelten von Kindern und Jugendlichen zu erhalten. Ein wichtiger Gegenstand der Diskussion war, wie diese Angebote für produktive Maßnahmen innerhalb der Leseförderung genutzt werden können.  

Die Ergebnisse 

Die Ergebnisse des bundesweiten Forums: Round Table 2009 sind in der Schriftenreihe der Stiftung Lesen dokumentiert und können hier erworben werden.

Hinweise zur Bestellung:

Bitte geben Sie bei einer Bestellung Ihre vollständige Adresse an.

Kosten:

Schutzgebühr: 5 Euro zzgl. Versandkosten

01.12.2008

Round Table 2008

Medienkindheit - Wandel der medialen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen

Round Table 2008 ©Stiftung Lesen


„Das Mediennutzungsverhalten von Kindern hat sich längst verschoben, von traditionellen zu digitalen Medien“, erläuterte Professor Dr. Stefan Aufenanger, Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Lesen. Bereits Achtjährige surfen im Internet, Zehnjährige besitzen ein Handy, das längst nicht mehr nur Telefon, sondern ein multimediales Instrument mit vielfältigen Funktionen ist. E-Mail, Chat oder SMS sind feste, selbstverständlich genutzte Bestandteile im Kinder- und Jugendalltag. Die Medienrevolution im Kinderzimmer schreitet voran. Was bedeutet das für die klassischen Printmedien, lautete die zentrale Frage des Round Table. Welchen Stellenwert haben die Printmedien bei der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und wie sollte eine erfolgreiche Leseförderung in Zukunft aussehen? 

„Das Buch ist auf dem Wege, seine Vormachtstellung vielleicht nicht einzubüßen, sich aber zu verändern. Die Leseförderung muss sich fragen, inwieweit ihre Ziele und Instrumente tatsächlich der Mediennutzung der Kinder entsprechen“, so Stiftung Lesen-Geschäftsführer Heinrich Kreibich. Auch zunehmend mehr Mädchen haben inzwischen Spielekonsolen und Internet zu ihrer Unterhaltung entdeckt. Die direkten Rückmeldungen, die die elektronischen Medien ermöglichen, steigern deren Attraktivität gegenüber den klassischen Printmedien. Leseförderung sollte sich verstärkt an der Medien- und Konsumkultur der Kinder und Jugendlichen orientieren, lautete eine Forderung des Plenums. 

Einig waren sich die Fachexperten, dass in der Ausbildung zur Erzieherin und im Lehramtsstudium das Thema digitale Medien bislang unterrepräsentiert ist. In Sachen Medienkompetenz besteht bei den Pädagogen Nachholbedarf. Das spiegelt sich in der Praxis wider: Kindertagesstätten sind nicht ausreichend mit digitalen Medien bestückt. In den Klassenzimmern wenden sich die Schüler mit Computer-Fragen an Freunde, Geschwister und Eltern, selten aber an die Lehrer. Ein zentrales Fazit der Tagung war daher: Künftig muss ein stärkeres Gewicht auf eine verbesserte Aus- und Weiterbildung der Pädagogen in Kindertageseinrichtungen und Schulen gelegt werden. 

Die Ergebnisse 

Die Ergebnisse des bundesweiten Forums Round Table 2008 sind innerhalb der Schriftenreihe der Stiftung Lesen dokumentiert und können hier bestellt werden.

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14.12.2007

Round Table 2007

Evaluation in der Leseförderung

Round Table 2007 ©Stiftung Lesen


Zwei Tage lang waren in Mainz Deutschlands führende Leseförderungsexperten zu Gast: Rund 40 Vertreter von Leseförderungsorganisationen sowie die Fachreferenten der einschlägigen Ministerien diskutierten über die Themen: „Was macht ein Leseförderungsprojekt besonders erfolgreich - und mit welchen wissenschaftlichen Methoden kann hier überhaupt Erfolg gemessen werden?“ Eine Doppelfrage, die Stiftung Lesen-Geschäftsführer Heinrich Kreibich als „Gretchenfrage der Leseförderung“ bezeichnete. 

Die Entwicklung, die zum Evaluations-Trend bei der Leseförderung führt, skizzierte Corinna Brüntink, Referatsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, in ihrem Grußwort: Zum einen forderten Geldgeber zunehmend nachvollziehbare Qualitätsnachweise, zum anderen setze sich bei den Projektträgern selbst immer mehr die Erkenntnis durch, dass die Analyse der Programmauswirkungen eine Voraussetzung dafür ist, Projekte zielgerichtet weiterzuentwickeln. Brüntink: „Evaluation in der Leseförderung wird daher mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.“ 

Arbeitsgruppen beleuchteten die Themen „Evaluation in Schule und Unterricht“ sowie „Evaluation von Projekten und Organisationen der Leseförderung“ und Professor Dr. Stefan Aufenanger moderierte das Podium, das mit einschlägigen Experten besetzt war: Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke (Ludwigsburg); Prof. Dr. Peter Conrady (Dortmund) sowie Prof. Dr. Uwe Flick (Berlin).

Fazit der Tagung ist laut Aufenanger: „Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass guter Wille und finanzielles Investment allein nicht ausreichen, um die Qualitätsanforderungen an Leseförderungsprojekte zu erfüllen. Lesefreude und Lesekompetenz müssen in der elektronischen Medienkultur auf professionelle Weise vermittelt werden, um nachhaltig alle wichtigen Zielgruppen zu erreichen.“ Aufenanger zufolge bedeute dies jedoch nicht einfach eine Übernahme von Evaluationsmethoden, die in anderen Projektbereichen gängig seien: „Lesefreude, das zentrale Ziel unserer unterschiedlichen Initiativen und Institutionen, ist nicht so einfach messbar. Wir müssen uns stets die Freiheit bewahren, Evaluierungen in der Leseförderung immer wieder kritisch zu hinterfragen.“ 

Die Ergebnisse 

Die Ergebnisse des bundesweiten Forums Round Table 2007 sind innerhalb der Schriftenreihe der Stiftung Lesen dokumentiert und können hier bestellt werden.

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