Kinder lesen und beobachten Roboter
© Stiftung Lesen / BMBF / Sonja Fischer

media.labs

In den media.labs entdecken Jugendliche von 12 bis 18 Jahren aktive Leseanreize: Sie experimentieren mit unterschiedlichen Medien, um ihre eigenen Geschichten in Bild, Ton und Text kreativ zu erzählen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein media.lab?

Seit 2018 können im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ media.labs in allen Einrichtungen aufgebaut werden, die die Zielgruppe von 12 bis 18 Jahren erreichen. Durch die offene Gestaltung der wöchentlichen Treffen im media.lab können die jugendlichen Teilnehmer/-innen frei entscheiden, wie sie ihre eigenen Geschichten erzählen möchten. Die Stiftung Lesen stellt jedem media.lab nicht nur eine umfassende Medien-Ausstattung zur Verfügung, sie bietet den Jugendlichen zudem über 45 spannende Workshops und fördert auch den Einsatz ehrenamtlich Betreuender durch Weiterbildungsangebote und Aufwandsentschädigungen.

Wie wird die Lesemotivation der Jugendlichen gefördert?

Während der Pubertät tritt bei vielen Jugendlichen der sogenannte „Leseknick“ ein – der Umgang mit Freunden und die eigene Identitätsentwicklung werden zunehmend wichtiger, Bücher zu lesen ist out. Die media.labs setzen hier an und fördern die kreative Beschäftigung mit dem Lesen. Dank ihrer hybriden Ausstattung entsprechen sie der Lebenswelt der Jugendlichen und fördern dadurch aktiv deren Leseinteresse: Neben Büchern, Spielen, Filmen und Zeitschriften kommen in den Treffen auch z. B. Tablets, Mikrofone, eine Kamera oder ein programmierbarer Roboter zum Einsatz. So entscheiden die Jugendlichen bei jedem Treffen neu, welches Medium sie gemeinsam ausprobieren möchten und lernen in spannenden Workshops neue Techniken kennen, um sich kreativ auszudrücken und ihre eigene Geschichte zu erzählen.

Ob vor oder hinter der Kamera – im media.lab darf sich jede/-r ausprobieren

Sie möchten in Ihrer Einrichtung auch ein media.lab gründen? Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter