Apps für Kinder ab 2 Jahren_2

Die Initiative

Für gute Apps zur Sprach- und Leseförderung. Ein digitaler Service für Familien, Kita und Schule.

In Zeiten von Corona zeigt sich die Bedeutung digitaler Förder- und Lernangebote in besonderer Weise. Motivierende digitale Anwendungen unterstützen Kinder und Jugendliche ganz unmittelbar und auch zu Hause. Hier setzen wir mit unserem Service „Lesen mit App“ an.

Die Initiative „Lesen mit App“ der Stiftung Lesen, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, trägt dazu bei, dass sich Eltern und Fachkräfte in Kita und Schule schnell einen Überblick über das App-Angebot zur Sprach- und Leseförderung verschaffen können. Wir stellen den Familien und Fachkräften zusätzlich Tipps und Informationen zum Thema zur Verfügung und geben Hinweise für die Einsatzmöglichkeiten der jeweiligen Apps. In welchem Kontext können die Apps genutzt werden? Eignen sie sich für den Einsatz Zuhause, in Schule oder Kita? Welche Kompetenzen werden in der App besonders gefördert?

Mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entsteht bis November 2020 eine digitale Plattform (www.lesenmit.app) auf der die umfassende App-Datenbank und alle weiteren Informationen und Hinweise der Initiative enthalten sind.

Der Service beinhaltet eine kontinuierliche Sichtung und Prüfung des App-Angebots zur Förderung von Sprach- und Lesekompetenz in Familie, Kita und Schule. Unser eigens für das Projekt zusammengestellte Prüfgremium, das uns mit viel Erfahrung und Fachwissen unterstützt, sichtet und bewertet Apps hinsichtlich ihrer Eignung zur Förderung von Sprach- und Lesekompetenzen. Auf Grundlage dieser Bewertungen veröffentlichen wir übersichtliche App-Profile, die sowohl Eltern als auch Fachkräften zur Orientierung bei der Auswahl geeigneter Apps dienen. 

Unser Prüfgremium stellen wir Ihnen hier sehr gerne vor:

Sara Dencescu M.A.

Sara Dencescu Foto ©Sara Dencescu

Fachkraft für sprachliche Bildung, Kindergarten der ev. Friedensgemeinde Kelsterbach. 

"Es ist wichtig, dass sprachliche Bildung und Sprachförderung im Kindergarten einen hohen Stellenwert haben. Ich sehe in den digitalen Lernangeboten zur Sprach- und Leseförderung eine wunderbare Möglichkeit, Kinder gezielt und ergänzend auch außerhalb des Kindergartens zu fördern." 

Jannick Eckle

Jannick Eckle Foto ©Jannick Eckle

Didactic Solution Expert und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Fachdidaktik Deutsch Primarstufe an der Universität des Saarlandes. 

"Derzeit ist eine Flut an Lern-Apps zu beobachten. Viele der Angebote können jedoch nicht den didaktischen Qualitätskriterien standhalten. Im Rahmen der Initiative prüfen und bewerten wir daher die Qualität einzelner Angebote und helfen so Eltern, Lehrkräften und Erzieher/-innen, gute Apps zur Sprach- und Lesekompetenzförderung zu finden." 

Thomas Feibel

Thomas Feibel Foto ©Hoffotografen

Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin (www.feibel.de

Thomas Feibel publiziert u.a. in "Der Spiegel", "c´t" und arbeitet auch für Hörfunk und Fernsehen. Er schreibt Sachbücher, hält viele Vorträge und hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Seit 2002 ist er Initiator des Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI (www.kindersoftwarepreis.de). 

Prof. Dr. Julia Knopf

Julia Knopf Foto ©Julia Knopf

Inhaberin des Lehrstuhls Fachdidaktik Deutsch Primarstufe, Gründerin und Gesellschafterin der Didactic Innovations GmbH

"Gute Apps können die Förderung der Sprach- und Lesekompetenz unterstützen. Um qualitativ hochwertige Angebote zu nutzen, benötigen Lehrende, Erzieher/-innen und Eltern neben Qualitätskriterien auch konkrete Ideen, wie man die Angebote sinnvoll einsetzen kann - in der Schule, in der Kita und zu Hause. Die Initiative untersucht und bewertet Apps, die auf Sprach- und Lesekompetenzförderung einzahlen." 

Linda Kruse

Linda Kruse Foto ©Linda Kruse

Gründerin und Game-Designerin des Game Studios the Good Evil GmbH.

Sie entwickelt Spiele für eine bessere Zukunft, wie Squirrel & Bear. Ferner doziert sie an der Hochschule Mainz und ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende des game-Verband der deutschen Games-Branche e.V. 

Marion Lepold

Marion Lepold Foto ©Marion Lepold

Pädagogin und Fachbuchautorin.

"Digitale Anwendungen können einen wichtigen Beitrag zur Sprach-und Leseförderung leisten. Es gibt eine Vielzahl an Apps mit unterschiedlicher Qualität und Ausprägung. Die Initiative unterstützt Familien und pädagogische Fachkräfte dabei, einen Überblick zu gewinnen."

Dr. Corinna Lohmann

Corinna Lohmann Foto ©Corinna Lohmann

Lehrerin an einer Förderschule Sprache und Transferkoordinatorin in BiSS-Transfer/Experten für das Lesen

"Gelungene Apps können die Förderung der Sprach- und Lesekompetenz in vielerlei Hinsicht unterstützen. Von der Teilnahme an dem Projekt erhoffe ich mir neue Anregungen, einen geschärften Blick und ein gelungenes Praxistool für pädagogisches Personal, das dabei hilft, den Markt zu sichten."

Klaus Lutz

Klaus Lutz Foto ©Klaus Lutz

Pädagogischer Leiter des Medienzentrums Parabol, Lehrbeauftragter für Medienpädagogik an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg, Medienfachberater Mittelfranken, Zweiter Vorsitzender des JFF-Institut für Medienpädagogik, Redakteur der Medienpädagogischen Zeitschrift merz Medien + Erzeihung. 

"Kinder und Jugendliche nutzen in ihrem Alltag gerne und mit viel Leidenschaft elektronische Medien. Diese Leidenschaft für Sprach- und Leseförderung zu nutzen, bietet eine Chance, Kindern und Jugendlichen neue und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen."

Laura Niemeier

Laura Niemeier Foto ©Laura Niemeier

Bildungswissenschaftlerin, Referentin Pädagogik und Qualitätsentwicklung bei der FRÖBEL Bildung und Erziehung GmbH.

"Gerade im Bereich der Sprachbildung und Sprachförderung zeigt sich, welche wertvolle Bereicherung digitale Medien sowohl für die Bildungsprozesse von Kindern als auch für die Gestaltung von des pädagogischen Alltags von Kindertageseinrichtungen sein können." 

Frank Niklas

Frank Niklas Foto ©Frank Niklas

Professor für Pädagogische Psychologie und Familienforschung an der LMU München.

"Lern-Apps haben ein riesiges Potenzial, aber leider nutzen das nur die wenigsten Angebote. Deshalb ist es wichtig, die wirklich guten Apps zu identifizieren, damit diese von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können." 

Prof. Anita Schilcher

Anita Schilcher Foto ©Anita Schilcher

Inhaberin des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Regensburg.

"In etlichen empirischen Leseprojekten sind wir den Wirkfaktoren einer gelingenden Leseförderung auf der Spur. Digitale Tools bieten hier viele neue Möglichkeiten für eine individuelle und effektive Leseförderung." 

Bettina Schönig

Bettina Schönig Foto ©Bettina Schönig

Lehrerin an der Grundschule Idarbachtal in Idar-Oberstein. 

"Im Rahmen der Leseförderung ist es sinnvoll, neben analogen Materialien auch Apps einzubinden, mit denen sich die Leseflüssigkeit steigern und das Sprach- und Leseverständnis fördern lässt. Gute Apps erreichen eine hohe Motivation auch bei den Kindern, die nicht gerne lesen, und dienen dabei wunderbar als Sprachvorbild." 

Prof. Dr. Friederike Siller

Friederike Siller Foto ©Friederike Siller

Direktorin am Institut für Medienpädagogik und Medienforschung der Technischen Hochschule Köln. 

"Gute digitale Formate können Türöffner für Kinder sein. Kinder brauchen daher qualitätsvolle Onlineangebote, die sie in ihrer Entwicklung weiterbringen und stärken." 

Dr. Johannes Wild

Johannes Wild Foto ©Johannes Wild

Akademischer Rat am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur der Universität Regensburg.

„Digitale Medien wie etwa Apps können im Bereich der sprachlichen Bildung einen echten Mehrwert für Lehr- und Lernprozesse darstellen. Leider stehen bei vielen Anwendungen ludische Elemente im Vordergrund, anstelle von pädagogischen oder fachdidaktischen Überlegungen. Aus der Vielzahl der angebotenen Lern-Apps gilt es deshalb, diejenigen zu identifizieren, die diesen Ansprüchen genügen.“

Astrid Wirth

Astrid Wirth Foto ©Astrid Wirth

Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Learning4Kids an der LMU München. 

"Digitale Angebote bieten großes Lernpotenzial für Kinder. Doch gerade die unüberschaubare Menge an verfügbaren Apps erfordert eine unabhängige pädagogische Bewertung."