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Pressemitteilungen

23.01.2017

OB Michael Ebling eröffnet Leseclub „Annas Bücher-Insel“ an der IGS Anna Seghers in Mainz

Verlagsgruppe Rhein Main Stiftung unterstützt Initiative der Stiftung Lesen

Michael Ebling liest in Leseclub Mainz ©Stiftung Lesen

Die Schülerinnen und Schüler an der IGS Anna Seghers in Mainz haben das Jahr mit einer kleinen Feier begonnen: Sie haben den neuen Leseclub „Annas Bücher-Insel“ eröffnet. Zu Gast war auch Oberbürgermeister Michael Ebling. „Ich freue mich, dass der neue Leseclub eine Hommage an die Mainzer Schriftstellerin Anna Seghers ist und hoffe, dass die Kinder und Jugendlichen auf der Bücher-Insel eine Auszeit finden, die sie zum Lesen und zum Austausch über Bücher nutzen können“, so Ebling.

Die Verlagsgruppe Rhein Main Stiftung ermöglicht mit ihrem Engagement nicht nur den Leseclub „Annas Bücher-Insel“, sondern unterstützt 21 weitere Leseclubs an Schulen im Rhein-Main-Gebiet. „Als ortsansässige Verlagsgruppe liegt es uns am Herzen, ein Projekt zu unterstützen, welches die Region als nachhaltigen Bildungsort bereichert“, sagt Hans Georg Schnücker, Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein Main. „Mit den Leseclubs zeigen wir den Schülerinnen und Schülern, dass Lesen Freude macht und verbindet. Zudem werden die Kinder in den Leseclubs ohne Druck ans Lesen herangeführt. Somit kann die Basis für eine erfolgreiche Bildungsbiographie gelegt werden“, fügt Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, hinzu.

Maria Lammer, Lehrerin an der IGS Anna Seghers, berichtet: „Den Namen ‚Annas Bücher-Insel‘ haben die Schülerinnen und Schüler selbst bestimmt. Dies entspricht dem beiderseitigen Wunsch, sie aktiv an der Programmarbeit des Clubs zu beteiligen.“ Ganz unterschiedliche Gruppen und AGs der Klassenstufen 5 bis 7 werden den Leseclub künftig nutzen.

Die Leseclubs sind eine bundesweite Initiative der Stiftung Lesen. Das Konzept unter dem Motto „Mit Freu(n)den lesen“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt: Mittlerweile besuchen über 10.000 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren regelmäßig die rund 370 Leseclubs, die die Stiftung Lesen mit lokalen Bündnispartnern bisher in allen Bundesländern eingerichtet hat. Die Kinder treffen sich in den außerunterrichtlichen Lernumgebungen, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit verschiedenen Medien zu arbeiten und kreative Ideen zu entwickeln.

Neben einer umfangreichen Medienausstattung erhalten die Leseclub-Betreuer Präsenz-Weiterbildungen. Diese tragen entscheidend zum erfolgreichen Aufbau und einer nachhaltigen Weiterentwicklung der Leseclubs bei, die auf der engagierten Arbeit von deutschlandweit über 800 Betreuern basieren. In den Leseclubs können Kinder betreute freizeitorientierte Angebote wahrnehmen, die ohne Notendruck ihre Lesemotivation steigern. Sie eröffnen besonders niedrigschwellige Zugänge zum Lesen. So erreichen sie auch Kinder aus bildungsbenachteiligten Verhältnissen und mit Migrationshintergrund. Die Leseclubs machen sich den sogenannten „Peer-Group-Effekt“ zunutze, da sie Kindern Raum bieten, sich gegenseitig zu unterstützen und zum regelmäßigen Lesen zu motivieren.