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Pressemitteilungen

13.06.2018

Porsche ermöglicht Eröffnung von Leseclub in Ludwigsburg

Sportwagenhersteller unterstützt Initiative der Stiftung Lesen / 5 neue Leseclubs werden an Werksstandorten eingerichtet

Leseclub Ludwigsburg Eröffnung ©Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft

Mit Unterstützung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft wurde heute der Leseclub an der Eichendorffschule in Ludwigsburg-Grünbühl eröffnet. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller ermöglicht 2018 mit seinem Engagement die Einrichtung von fünf neuen Leseclubs in Ludwigsburg, Weissach, Sachsenheim und Leipzig. Im Vorjahr konnten bereits zwei Leseclubs am Stammsitz in Zuffenhausen eröffnet werden. „In diesen Clubs sehen wir bereits, wie begeistert die Kinder von den unterschiedlichen Angeboten rund ums Lesen dort sind. Diese Begeisterung möchten wir noch vielen weiteren Kindern mitgeben. Denn Lesen ist die Grundlage für einen erfolgreichen Werdegang. Porsche sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich seiner Verantwortung. Aus diesem Grund möchten wir Kindern, unabhängig ihrer Herkunft oder schulischen Voraussetzungen, Chancen für Bildung ermöglichen. Mit den Leseclubs vermitteln wir Freude am Lesen und fördern gleichzeitig Sprachfähigkeiten und schulische Leistungen“, sagt Andreas Haffner, Mitglied des Vorstandes Personal- und Sozialwesen von Porsche. Die Unterstützung für Kinder und Jugendliche ist für Porsche eine Investition in die Zukunft. Das Ziel: Begeisterung wecken und Chancen schaffen.

Die Leseclubs sind eine bundesweite Initiative der Stiftung Lesen. Das Konzept unter dem Motto „Mit Freu(n)den lesen“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt: Mittlerweile besuchen über 10.000 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren regelmäßig die rund 400 Leseclubs, die die Stiftung Lesen mit lokalen Bündnispartnern bisher in allen Bundesländern eingerichtet hat. Die Kinder treffen sich in den außerunterrichtlichen Lernumgebungen, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit verschiedenen Medien zu arbeiten und kreative Ideen zu entwickeln.

 „Mit den Leseclubs zeigen wir den Schülerinnen und Schülern, dass Lesen Freude macht und verbindet. Zudem werden die Kinder in den Leseclubs ohne Druck ans Lesen herangeführt. Somit kann die Basis für eine erfolgreiche Bildungsbiographie gelegt werden. Darüber hinaus freuen wir uns, dass Porsche uns weiterhin in unserer Arbeit unterstützt“, sagt Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen.

Werner Spec, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, ergänzt: „Das Engagement von Porsche und der Stiftung Lesen hier vor Ort begrüßen wir sehr. Lesen eröffnet nicht nur Perspektiven, sondern erlaubt es Kindern auch, über Geschichten ihre Umwelt kennenzulernen und zu hinterfragen. Dieses Wissen und der Mut sind eine notwendige Grundlage für eine lebendige Demokratie, nicht nur bei uns in Ludwigsburg.“

„Die Kinder freuen sich riesig auf den Leseclub“, sagt Karin Falschebner, Rektorin der Eichendorffschule. „Hier wollen wir gemeinsam neue Geschichten, Bücher und tolle Sachen entdecken. Unseren Schülerinnen und Schülern bieten wir im Ganztag bereits viele Sport- und Musikaktivitäten, aber ein Raum nur zum Lesen fehlte bislang. Den werden wir künftig ausgiebig im Unterricht und vor allem im Rahmen unseres Ganztagsangebots am Nachmittag nutzen.“

„In meinem Beruf lese ich tagtäglich“, sagt Schauspieler und Lesebotschafter Richy Müller. „Lesen ist nicht nur wichtig für die eigene Bildung, sondern entführt uns in fremde Welten, lässt unsere Fantasie aufblühen, begleitet die persönliche Entwicklung. Ich setze mich dafür ein, dass möglichst viele Kinder ganz einfache Zugänge zum Lesenlernen erlangen, wie etwa hier im Leseclub.“

Neben einer umfangreichen Medienausstattung erhalten die Leseclub-Betreuer Präsenz-Weiterbildungen. Diese tragen entscheidend zum erfolgreichen Aufbau und einer nachhaltigen Weiterentwicklung der Leseclubs bei, die auf der engagierten Arbeit von deutschlandweit über 1.000 Betreuern basieren. In den Leseclubs können Kinder betreute freizeitorientierte Angebote wahrnehmen, die ohne Notendruck ihre Lesemotivation steigern. Sie eröffnen besonders niedrigschwellige Zugänge zum Lesen. So erreichen sie auch Kinder aus bildungsbenachteiligten Verhältnissen und mit Migrationshintergrund. Die Leseclubs machen sich den sogenannten „Peer-Group-Effekt“ zunutze, da sie Kindern Raum bieten, sich gegenseitig zu unterstützen und zum regelmäßigen Lesen zu motivieren.