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Porträt

Aufgaben und Ziele der Stiftung Lesen

Eine umfassende Lesekompetenz – dazu gehört auch und zunehmend stärker das Lesen digitaler Medien – ist eine wesentliche Voraussetzung, um sich persönlich und gesellschaftlich zu entwickeln, im Berufsleben erfolgreich zu sein, als informierter Mitbürger am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und seine Rechte wahrzunehmen.

Seit Jahren zeigen PISA-Studien und OECD-Berichte für die Lesekompetenz deutscher Kinder große Defizite auf: 16,2 Prozent der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler verfügen nur über eine (sehr) schwache Lesekompetenz (PISA 2015). Rund 7,5 Millionen Erwachsene sind hierzulande laut LEO-Studie 2011 funktionale Analphabeten und nur jeder Fünfte in Deutschland liest regelmäßig ein Buch.

Deshalb setzt sich die Stiftung Lesen dafür ein, dass jedes Kind und jeder Erwachsene in Deutschland über die notwendige Lese- und Medienkompetenz verfügt und Lesefreude entwickelt. Ziel ist es, für jedes Mitglied der Gesellschaft geeignete und zugängliche Programme zur Leseförderung zu entwickeln – unabhängig von seinen materiellen, kulturellen oder sozialen Voraussetzungen.


Die Stiftung Lesen ging 1988 aus dem 1977 gegründeten Verein Deutsche Lesegesellschaft hervor. Sie bekennt sich zu den Grundsätzen Guter Stiftungspraxis des Bundeverbands Deutscher Stiftungen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.