Lesefreude auf spielerische Weise fördern - darum geht es bei den Leseclubs der Stiftung Lesen. Und das bereits seit über 20 Jahren in über hundert Clubs in ganz Deutschland!
Im Mittelpunkt stehen abwechslungsreiche Aktivitäten rund ums Lesen ohne Leistungsdruck. So lernen die Kinder einen neuen Zugang zu Büchern und Sprache sowie zu ihrem eigenen kreativen Potenzial kennen.
Ziele: Lesefreude vermitteln: Kindern und Jugendlichen außerhalb des schulischen Unterrichts spielerisch Lesespaß durch regelmäßige gruppenorientierte Angebote vermitteln.
Schlüsselkompetenzen stärken: In einer immer stärker von Bildung abhängigen Gesellschaft sind gute Lesekenntnisse und Medienkompetenz Bedingung für einen gelingenden Lebensweg. Durch das Lesen in der Peer-Group und die Partizipation an Entscheidungen werden soziale Kompetenzen wie Toleranz und Verantwortungsbewusstsein gefördert.
Lese-Infrastruktur schaffen: Leseclubs sind für Einrichtungen ein attraktives Projektangebot, welches sich z. B. hervorragend in die im Aufbau befindlichen Ganztagsportfolios von Schulen einpasst. Ein breites Medienangebot steht für einen zeitgemäßen Lesebegriff und hilft dabei, Lesen für viele Kinder attraktiv zu machen.
Aktive vernetzen: Leseclubs bieten Einrichtungen die Chance, Leseförderungs-Kompetenzen auszubauen und die eigene Zielgruppe zu erweitern: Etwa durch die Einbindung von Ehrenamtlichen wie z. B. Vorlesepaten und Eltern als Betreuer und durch die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen aus benachbarten Einrichtungen. Das Leseclub-Netzwerk der Stiftung Lesen stellt einen Erfahrungsaustausch mit anderen Engagierten her und bildet diese weiter.
Nachhaltigkeit erzeugen: Kinder und Jugendliche erhalten durch die kostenlose Mitgliedschaft in einem Leseclub nicht nur ganzjährig Zugang zu ausgewählten Büchern und Medien, sondern werden in ihrer Entwicklung zu einer aktiven und selbst gesteuerten Lese- und Mediensozialisation langfristig gefördert.
Besondere Zielgruppen: Kinder und Jugendliche der Altersgruppe 6-12 Jahre: Vom schulischen Bereich bis hin zur außerschulischen Jugendarbeit - immer nach dem Prinzip Freiwilligkeit. Lese- bzw. bildungsferne Kinder und Jugendliche: Diese finden sich in allen Schichten der Gesellschaft - nicht nur in bildungsbenachteiligten Bevölkerungsgruppen und Gebieten mit hohem Migrantenanteil. Jungen: Nur 42% der Jungen im Jugendalter stufen das Lesen von Büchern als eine wichtige Freizeitaktivität ein, 22% sind Nicht-Leser (JIM-Studie 2011).
Nähere Informationen sowie Tipps für die inhaltliche Ausgestaltung der Clubarbeit bieten auch die beiden Handreichungen unter "Downloads".
Kurzinformationen
Leseclubs sind Treffpunkte in Schulen, Bibliotheken und Jugendeinrichtungen, in denen Kinder freizeitorientierte, betreute Angebote wahrnehmen, die für eine Stärkung ihrer Lesefreude und Lesemotivation sorgen.
Der Lehrerclub der Stiftung Lesen – mit Unterstützung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
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Kontakt
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Wolf Borchers Projektmanager
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