Nah dran an der Schulpraxis

Unser Beratergremium

Mit unserem Schulportal möchten wir Sie in Ihrer schulischen Leseförderarbeit unterstützen! Dafür entwickeln wir abwechslungsreiche und praxisnahe Unterrichtsmaterialien, bei denen wir aktuelle Themen, Bedarfe und Anforderungen berücksichtigen.

Für Sie möchten wir nah dran sein an dem, was Sie in Ihrem Schulalltag bewegt. Deshalb tauschen wir uns in regelmäßigen Abständen mit Kolleginnen und Kollegen aller Schulstufen in unserem Beratergremium aus. Folgende Pädagoginnen und Pädagogen stehen uns dabei mit ihrer Expertise zur Seite.

Ansprechpartnerinnen

Lydia Ewald

Projektmanagerin und Datenbankmanagement

Tel.: 06131-28890-27

lydia.ewald@stiftunglesen.de

Petra Petzhold

Projektmanagerin

Tel.: 06131-28890-25

petra.petzhold@stiftunglesen.de

Gabriele Barsties

Lehrerin am SBBZL, Lidellschule Karlsruhe, Mentorin, tätig im Sonderpädagogischen Dienst

Fächer: Sprache mit moderner Fremdsprache (Englisch), Mathematik, Sachfächer, Bildende Kunst (Kooperation mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe), Musik

Im Kleinkindalter fängt für mich der Zugang zu tragender Kommunikation zwischen Menschen an mit der Wahrnehmung von Sprachmelodie, Sprachrhythmen und Botschaften, zusammengefügt aus Bildern, Worten und auch Emotionen. Die Motivation, gewachsen aus den Vorlesesituationen, in eigenem Erkunden von Informationen, Sachbezügen, philosophischen Aussagen, verschafft Kindern die Freiheit, sich bewusst mit der Welt, mit Bezügen auseinanderzusetzen, sich für oder gegen etwas zu entscheiden, teilzuhaben am gesellschaftlichen Leben und es auch kreativ mitzugestalten. Das Einbeziehen verschiedener Wege, sei es das klassische Buch, die Zeitschrift oder die digitalen Medien, kann umso bewusster geschehen, je mehr die Lesefertigkeit und ihre Sinnentnahme geschult sind.
© privat

Susanne Bernard-Kurka

Lehrerin an der Realschule und Werkrealschule Sechta-Ries-Schule in Unterschneidheim, Verbindungslehrerin, Dozentin der Volkshochschule im Bereich Gesundheit und Ernährung

Fächer: Deutsch, WAG (Wirtschaft, Arbeit, Gesundheit), WZG (Welt, Zeit, Gesellschaft), GuS (Gesundheit und Soziales), kath. Religion, BK/TW (Bildende Kunst/Textiles Werken), Förderunterricht bei Lese-Rechtschreib-Schwäche

Lesen macht schlau! Schüler müssen erfahren können, dass Lesen keine schulische Veranstaltung ist, sondern Lernen für bestimmte Zwecke, Orientierung in bestimmten Problemlagen, aber auch Genuss und Unterhaltung ermöglicht und in verschiedenen Lebenszusammenhängen wichtig ist. Lesen formt und verbessert nicht nur das Sprachverständnis, es fördert Fantasie und Vorstellungsvermögen.
Susanne Bernard-Kurka
© Susanne Bernard-Kurka

Julia Bredemeier

Lehrerin und Fachbereichsleiterin Mathematik an der Limesschule Wehrheim.

Fächer: Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Kunst

Warum mir Leseförderung wichtig ist ...

Steuerbescheide, Beipackzettel, Strafzettel, Kochrezepte …, selbst die Nutzung der Medien, auch der neuen Medien, setzt eine Lesekompetenz voraus. Die Lesefähigkeit ist unglaublich wichtig, als Werkzeug der Informations- und Wissensbeschaffung, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und für den persönlichen beruflichen und akademischen Erfolg. Nicht zuletzt eröffnet das Lesen aber auch neue Welten, fördert die Fantasie, denn Wörter lassen Platz für Bilder!
Julia Bredemeier
© Julia Bredemeier

Marco Fileccia

Studiendirektor am Heinrich-Heine-Gymnasium Oberhausen, Koordinator für Schulentwicklung

Unterrichtsfächer: Biologie, Sozialwissenschaften, Medienscouts

Warum mir Leseförderung besonders wichtig ist: Lesen-Können lässt Tiefer-Blicken-Können und Höher-Fliegen-können.
Marco Fileccia
© Marco Fileccia

Mustafa Inal

Berufsschullehrer an der OSZ TIEM in Berlin, Vorstandsvorsitzender des Bundesnetzwerks der Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte, Preisträger 2013 des Deutschen Lehrerpreises

Fächer: Elektrotechnik, Sozialkunde

Leseförderung ist eine dauerhafte Aufgabe von der Grundschule bis hin zur Berufsschule und darf nicht nur auf Jüngere beschränkt bleiben. Besonders Kindern mit Migrationsgeschichte hilft es, die deutsche Schriftsprache besser zu erlernen, da die gesprochene Sprache ganz anders verwendet wird. Sie können sich oftmals gut artikulieren, haben aber beispielsweise Probleme bei Aufsätzen oder Inhaltsangaben. Ich möchte besonders Kinder und Jugendliche mit Migrationsgeschichte in ihrer sprachlichen Entwicklung unterstützen und ihnen die Freude am Buch und am Lesen vermitteln.
Mustafa Inal
© Mustafa Inal

Ulrike Nowak

Grundschullehrerin an der Pestalozzischule Raunheim

Fächer: Deutsch, Mathe, Sachunterricht, Kunst, Englisch

Leseförderung ist mir besonders wichtig, weil dadurch nicht nur die allgemeine Lesekompetenz gefördert werden kann, sondern Kinder auch in fremde Welten eintauchen können, was die Fantasie beflügelt. Wer liest, weiß mehr und kann sich selbstbewusster entwickeln. Lesen ist eines der schönsten Hobbys und darüber hinaus wunderbar zum Entspannen.
Ulrike Nowak
© Ulrike Nowak

Angelika Schmitt-Rößer

Haupt- und Realschullehrerin an der Wilhelm-Leuschner-Schule (IGS) in Niestetal, Fachberaterin Lesen und Deutsch im Staatlichen Schulamt Kassel, Fortbildnerin für Kompetenzorientierten Deutschunterricht (KUD) im Landesschulamt Frankfurt/Main

Fächer: Deutsch und Gesellschaftslehre

Mir ist Lese(r)förderung in der Schule besonders wichtig, weil ich möchte, dass Kinder und Jugendliche an gesellschaftlichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten teilhaben und sie nicht durch mangelnde Leseverstehensfähigkeiten von diesen ausgeschlossen werden. TEILHABE STATT AUSSCHLUSS!
Angelika Schmitt-Rößer
© Angelika Schmitt-Rößer

Elisabeth Stemmer

Schulleiterin der Eichendorffgrundschule in Frankfurt/Main

Fächer: Schulpsychologie, Deutsch, Sachkunde, Musik, Mathematik

Lesen ermöglicht die (kulturelle) Teilhalbe am Leben. Auch in Zeiten des Computers und der neuen Medien ist Lesekompetenz wichtig, um z. B. Verträge, Rezepte, Computertexte, Anleitungen verstehen zu können. Lesen beflügelt auch die Fantasie und ermöglicht die gedankliche ‚Flucht‘ in andere Welten, Länder, Zeiten. Die Bilder, die man sich beim Lesen macht, können einem nicht mehr genommen werden. Lesen fördert auch die Empathie, indem man sich in die Protagonisten der Geschichte hineinversetzt. Das Lesen macht erst dann Spaß, wenn die Sinnentnahme sofort klappt und man nicht mehr mit der Lesefertigkeit kämpft.