Alea Horst und Mehrdad Zaeri

Manchmal male ich ein Haus für uns

Europas vergessene Kinder

Neda, Jawad, Arash, Elahe und viele andere Kinder bewegen sich im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos täglich zwischen Träumen und Hoffnungslosigkeit. Jedes Kind bringt dabei seine eigene Geschichte mit, durchlebt eigene Gefühlslagen und hat eigene Sehnsüchte. Die Fotografin und Nothelferin Alea Horst fängt diese individuellen Lebensumstände ein und schafft es am Ende, uns den Flüchtlingsalltag durch intensives Bildmaterial und ehrliche Gespräche mit den Kindern hautnah nachspüren zu lassen. Bei all den unterschiedlichen Zukunftsträumen gibt es jedoch einen Wunsch, den die Kinder immer wieder äußern: Ein eigenes, geschütztes Zuhause.

Alea Horsts Worte und Fotografien in Verbindung mit Mehrdad Zaeris Illustrationen bringen ein Buch hervor, dessen Bild- und Textebene sowohl einzeln als auch in seiner Gesamtheit vielzählige Möglichkeiten bietet, um zu Hause oder in der Schule über die besonderen Lebensbedingungen von Geflüchteten zu sprechen. Denn statt politischer Hintergründe stehen hier die Schicksale und die Innenwelten der Kinder bedingungslos im Mittelpunkt. 

Buchcover "Manchmal male ich ein Haus für uns", Klett Kinderbuch

© Klett Kinderbuch

Weitere Infos

Alter

9 bis 14 Jahre

geschrieben von

Alea Horst

illustriert von

Mehrdad Zaeri

Verlag

Klett Kinderbuch

Erscheinungsjahr

2022

Länge

80 Seiten

ISBN

978-3-95470-263-3

Preis

16,00 €

Themen

Ernstes, Erwachsenwerden, Familie & Miteinander, Mensch und Gesellschaft

Kategorie

Sachbuch

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