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Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Auszeichnungen für Beiträge über die Informations- und Wissensgesellschaft

Der Preis ist benannt nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen Dietrich Oppenberg, der als einer der wichtigsten Förderer einer modernen Zeitungs- und Lesekultur und des publizistischen Nachwuchses in Deutschland gilt.

Seit über 15 Jahren würdigen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis Beiträge, die die sich ändernden Rahmenbedingungen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft reflektieren und dem Lesen im öffentlichen Bewusstsein Raum geben.

11.10.2019

Die Preisträger des Dietrich-Oppenberg-Medienpreises 2019

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ zeichnen Beiträge aus Der SPIEGEL, Frankfurter Allgemeine Zeitung, SWR 2 und DIE ZEIT aus

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2019 ©Sascha Radke

Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ haben heute gemeinsam mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2019 an sechs Journalistinnen und Journalisten vergeben, die in ihrer Arbeit die Bedeutung des Lesens herausragend thematisieren. Eine Jury aus Vertretern von Presse, Stiftung Lesen, Stiftung Presse-Haus NRZ und der Familie Oppenberg hat über 50 Beiträge aus Print, Online, Radio und Fernsehen gesichtet, die zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. März 2019 veröffentlicht wurden. Die Auszeichnung ist mit 6.000 € dotiert, die zwischen den drei besten Beiträgen und dem Sonderpreis aufgeteilt werden.

Die Preisträger sind:

1. Preis
Tobias Becker & Claudia Voigt: Schluss mit dem Jammern (bitte klicken) | Der SPIEGEL, 16. März 2019


„Welche Zukunft hat das Buch?“, lautet die Ausgangsfrage von Tobias Beckers und Claudia Voigts Spurensuche durch die Buch- und Verlagsbranche. Im Titel „Schluss mit dem Jammern“ sind Problem und Ausblick bereits komprimiert: die Krise, aber auch die Wehrhaftigkeit gegen den oft beschworenen Niedergang. Dieses ebenso kluge wie wortgewandte Plädoyer für mehr Zuversicht, Mut zum Experimentieren und Lust auf Veränderung, lässt keinen Zweifel: Bücher haben eine Zukunft.

2. Preis
Paul Ingendaay: Ungefesselte Phantasie (bitte klicken) | Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Oktober 2018


Paul Ingendaays „Ungefesselte Phantasie“ ist eine Lobrede auf das Lesen zum rechten Augenblick. Denn in Zeiten, in denen Leser zunehmend unter „Artenschutz“ gestellt werden müssen, zeigt er selbstbewusst: Wer liest, ist klar im Vorteil. Im Gedankenstrom lässt er seine Leserinnen und Leser teilhaben, wie Lektüren die omnipotente Kraft der Literatur entfalten, die nicht nur das „Miterleben, Mitempfinden, Mitreflektieren“ der Gedanken und Gefühle anderer möglich machen, sondern auch Zugang zu imaginären Welten bieten.

3. Preis
Franziska Hochwald: Buchstabensuppe im Kopf – Funktionale Analphabeten (bitte klicken) | SWR 2 Wissen, 29. Dezember 2018


Franziska Hochwald hat für ihre Reportage „Buchstabensuppe im Kopf“ das perfekte Medium gewählt – spricht der Hörfunk doch genau jenen Sinn des Menschen an, der auch ohne Lesekompetenz verfügbar ist. Einfühlsam und analytisch zugleich beschreibt sie Ursachen, Symptome, Folgen und Herausforderungen von Betroffenen auf dem Weg zu möglichen Lösungen. Ihr Blick für den Einzelfall besitzt bei Hochwald nicht nur illustrierende Funktion. Er zeigt: Legasthenie und geringe Literalität gehen uns alle an. | © Carsten Weihöner

Sonderpreis
Katrin Hörnlein & Johanna Schoener: Spezial – Das Lesen der Zukunft (Auszug) | DIE ZEIT, 21. März 2019


Nicht weniger, als „Das Lesen der Zukunft“ haben Katrin Hörnlein und Johanna Schoener zum Thema eines mehrseitigen Spezials gemacht. Ihr Blick konzentriert sich dabei auf das Kinderbuch, das es im Wettbewerb mit digitalen Ablenkungen immer schwerer hat. Gut recherchierte, hintergründige Features, Interviews, Lektüreerfahrungen Prominenter und Lesetipps liefern Denkanstöße, die zeigen, dass die Kinderbuch-literatur dem digitalen Wandel zum Trotz ein attraktives Angebot für die Jüngsten bleibt.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärte: „Lesen ist eine der wichtigsten Grundlagen zur Teilhabe in unserer Gesellschaft. Bildung, Integration, Kreativität und Produktivität –ihnen allen ist gemein, dass sie in der Fähigkeit wurzeln, Texte zu entschlüsseln und zu verstehen. Indem wir reflektieren, wie tiefgreifend unsere gesellschaftliche DNA durch das Lesen geprägt ist, können wir auch nachkommende Generationen dafür begeistern. Insbesondere Journalistinnen und Journalisten setzen ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung des Lesens: Mit ihren vielfältigen Beiträgen rütteln sie wach, überraschen und regen zum Nachdenken an. Gerne habe ich daher die Schirmherrschaft für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis übernommen und gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern zu dieser wichtigen Auszeichnung.“

Die Preise überreichten Heinrich Meyer, Vorstand der Stiftung Presse-Haus NRZ, und Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. Sie betonen: „Die Gewinnerbeiträge des Dietrich-Oppenberg-Medienpreises zeigen, dass das Lesen aus der Themenpalette des hiesigen Journalismus‘ nicht wegzudenken ist. Ob die Krise des Buchmarktes, ein Plädoyer für das Lesen, geringe Literalität oder die Frage, wie und ob unsere Kinder lesen werden – mit ihren Reportagen, Essays und Features sind die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger am Puls der Zeit. Die Beiträge zeugen von Neugier, Enthusiasmus, Genauigkeit und Tiefe und sind wichtige Stimmen in den Debatten rund um das Lesen. Wir freuen uns, ihnen mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis weiteres Gehör zu verschaffen. Herzlichen Glückwunsch!“

Hintergrund Dietrich-Oppenberg-Medienpreis
Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ist nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen, Dietrich Oppenberg, benannt. Mit der Auszeichnung möchten die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ ein Zeichen setzen für die Bedeutung des Lesens in einer freien Gesellschaft sowie eine lebendige Zeitungskultur fördern.

29.07.2019

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2019: Acht Journalistinnen und Journalisten für die Shortlist nominiert

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ prämieren herausragende journalistische Beiträge zum Thema Lesen / Preisträger werden am 30. September in Berlin bekanntgegeben

Logo Oppenberg Klein ©Stiftung Lesen

Die Finalisten für den 19. Dietrich-Oppenberg-Medienpreis stehen fest. Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ vergeben die Auszeichnung an Journalisten, die in ihrer Arbeit das Lesen in all seinen Facetten thematisieren. Damit wollen die Initiatoren ein Zeichen setzen für die Bedeutung des Lesens in der heutigen Informations- und Wissensgesellschaft. Die Preisträger werden am 30. September in Berlin verkündet. Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien. Er ist mit insgesamt 6.000 € dotiert. Die Preisträger der Plätze 1 bis 3 erhalten € 2.500, € 1.500 und € 1.000. Zudem wird ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von € 1.000 vergeben.

Die nominierten Journalistinnen und Journalisten sowie ihre Beiträge:

Tobias Becker und Claudia Voigt: Schluss mit dem Jammern 
DER SPIEGEL, Nr. 12/16.03.2019 
Zum Beitrag bitte hier klicken

Bettina Gartner: 11 Gründe, warum Lesen klug macht 
Bild der Wissenschaft, 7/2018 
Zum Beitrag bitte hier klicken

Franziska Hochwald: Buchstabensuppe im Kopf - Funktionale Analphabeten 
SWR2, 29.12.2018 
Zum Beitrag bitte hier klicken

Katrin Hörnlein und Johanna Schoener: "Lesen"-Spezial: Das Lesen der Zukunft 
DIE ZEIT, 20.03.2019 
Zum Beitrag „Schund oder Schatz“ bitte hier klicken
Zum Beitrag „Wozu brauchen Kinder noch Bücher“ bitte hier klicken
Zum Beitrag „Unendliche Geschichten“ bitte hier klicken

Paul Ingendaay: Ungefesselte Phantasie 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2018 
Zum Beitrag hier klicken

Leander Steinkopf: Schlechte Bücher? In den Müll damit 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.11.2018 
Zum Beitrag bitte hier klicken (kostenpflichtig)

Hannes Vollmuth: Macht Platz 
Süddeutsche Zeitung, Nr. 82, Samstag/Sonntag, 6./7. April 2019 
Zum Beitrag bitte hier klicken

Katrin Zeug: Himmel noch mal, diese Buchstaben! 
ZEIT Wissen Nr. 6/2018, 16.10.2018 
Zum Beitrag bitte hier klicken

Die neun Jurymitglieder haben Beiträge aus Print, Online, Radio und Fernsehen gesichtet, die zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. März 2019 veröffentlicht wurden. Der Jury für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis gehören an: Gabriele Bartelt-Kircher (ehem. Ausbildungsredakteurin der WAZ-Zeitungsgruppe), Karin Großmann (Sächsische Zeitung), Helmut Heinen (Heinen Verlag), Manfred Lachniet (Neue Ruhr Zeitung), Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen), Heinrich Meyer (Stiftung Presse-Haus NRZ), Johanna Oppenberg (Vertreterin der Familie Oppenberg), Hans Riebsamen (F.A.Z.), Dr. Mithu M. Sanyal (freie Journalistin).

Weitere Informationen zum Dietrich-Oppenberg-Medienpreis finden Sie unter:
https://www.stiftunglesen.de/oppenberg_medienpreis

04.04.2019

Ausschreibung: Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2019

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ rufen Journalistinnen und Journalisten auf, sich bis 31. Mai mit Beiträgen zum Thema Lesen zu bewerben

Medien ©unsplash / rawpixel

Bereits zum 19. Mal rufen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ Journalistinnen und Journalisten auf, sich mit ihren Beiträgen zum Thema Lesen für den Dietrich- Oppenberg-Medienpreis zu bewerben. Die inhaltliche Bandbreite ist weit gefasst: Berichte über das Lesen im Zeitalter der Digitalisierung oder Reportagen über ideenreiche Leseförderprojekte können ebenso eingereicht werden wie Hintergrundartikel zu bildungswissenschaftlichen Studien. Die Auszeichnung ist mit insgesamt € 6.000 dotiert. Die Preisträger der Plätze 1 bis 3 erhalten € 2.500, € 1.500 und € 1.000. Zudem wird ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von € 1.000 vergeben. Interessierte können sich bis zum 31. Mai 2019 mit Print-, Online-, Radio- und TV-Beiträgen bewerben, die zwischen 1. Januar 2018 und 31. März 2019 erschienen sind.

Bewerbungsverfahren

Bewerbungen können ausschließlich per E-Mail an thomas.kleinebrink@stiftunglesen.de angenommen werden. Einzureichen sind: ein Manuskript im Word-Format, das Layout des gedruckten Beitrags als PDF-Dokument, ein Kurzlebenslauf mit Foto und eine Beschreibung der derzeitigen Tätigkeit. Im Sommer veröffentlichen die Preisinitiatoren eine Shortlist mit acht herausragenden Beiträgen. Die vier besten Stücke werden bei einer Veranstaltung mit ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern im Herbst mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2019 ausgezeichnet.

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ist nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen Dietrich Oppenberg benannt. Mit der Auszeichnung wollen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ ein Zeichen setzen für die Bedeutung des Lesens in einer freien Gesellschaft sowie eine lebendige Zeitungskultur fördern. Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie hier: www.stiftunglesen.de/oppenberg_medienpreis

Der Jury für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis gehören an: Gabriele Bartelt-Kircher (ehem. Ausbildungsredakteurin der WAZ-Zeitungsgruppe), Karin Großmann (Sächsische Zeitung), Helmut Heinen (Heinen Verlag), Manfred Lachniet (Neue Ruhr Zeitung), Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen), Heinrich Meyer (Stiftung Presse-Haus NRZ), Johanna Oppenberg (Vertreterin der Familie Oppenberg), Hans Riebsamen (FAZ), Dr. Mithu M. Sanyal (freie Journalistin).

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