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Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Auszeichnungen für Beiträge über die Informations- und Wissensgesellschaft

Der Preis ist benannt nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen Dietrich Oppenberg, der als einer der wichtigsten Förderer einer modernen Zeitungs- und Lesekultur und des publizistischen Nachwuchses in Deutschland gilt.

Seit 20 Jahren würdigen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis Beiträge, die die sich ändernden Rahmenbedingungen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft reflektieren und dem Lesen im öffentlichen Bewusstsein Raum geben.

30.09.2020

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Dietrich-Oppenberg-Medienpreises 2020

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ zeichnen Beiträge aus DIE ZEIT, Kölner Stadt-Anzeiger, Radio LORA München und von dpa aus

Preisträger Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ©Stiftung Presse-Haus NRZ/Georg Lukas

Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ haben heute gemeinsam mit Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, den 20. Dietrich-Oppenberg-Medienpreis vergeben. Die Auszeichnung geht an vier Journalistinnen und Journalisten, die in ihrer Arbeit die Bedeutung des Lesens herausragend thematisieren. Eine Jury aus Vertretern von Presse, Stiftung Lesen, Stiftung Presse-Haus NRZ und der Familie Oppenberg hat Beiträge aus Print, Online, Radio und Fernsehen gesichtet, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. März 2020 veröffentlicht wurden. Die Auszeichnung ist mit 6.000 € dotiert, die zwischen den drei besten Beiträgen und dem Sonderpreis aufgeteilt werden.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

1. Preis
Moritz Aisslinger: 
Der Klang von Muschelkalk (Paywall) | DIE ZEIT, 7. März 2019

Lyrik schreiben, bedeutet, „Sprache als eine Möglichkeit zu entdecken“. So formuliert es der Dichter Nico Bleutge, den Moritz Aisslinger in seinem Porträt „Der Klang von Muschelkalk“ vorstellt. Darin findet Aisslinger selbst eine Sprache voller Behutsamkeit und Präzision, die nicht weniger als den Zugang zu einem Menschen, dem Entstehungsprozess seiner Kunst und der ganzen Gattung Lyrik entfaltet. Von den ersten tastenden Worten bis zur Wortvollendung können wir mitlesen, wie Moritz Aisslinger dem Poeten ein Denkmal setzt.

2. Preis
Angela Sommersberg: Helden wie Harry | Kölner Stadt-Anzeiger, 21. Dezember 2019

Zwei Worte, die Leserinnen und Lesern ein ganzes Universum eröffnen: Harry Potter. Angela Sommersberg nimmt das Phänomen rund um den außergewöhnlichen Zauberlehrling unter die Lupe. Ihre Spurensuche ist vielschichtig und erschöpft sich nicht in der bloßen Sehnsucht nach Ersatzlesestoff. Vielmehr verweist sie auf ebenbürtige Alternativen und nennt gute Gründe für das Weiterlesen. Mit viel Fingerspitzengefühl erkundet sie dabei, was „gute“ Kinderliteratur ist, um junge Menschen fürs Lesen zu begeistern.

3. Preis
Alexandra Rudat: Der Vorlesefriseur Danny Beuerbach | Radio LORA München, 6. März 2020


In ihrem Hörfunk-Beitrag widmet Alexandra Rudat sich einem ganz und gar außergewöhnlichen Beruf: dem des Vorlesefriseurs. Sie begleitet den Cross-Art-Künstler Danny Beuerbach bei einem Auftritt und erzählt dessen Geschichte. Die ausführlichen Interviews ergänzt sie durch wissen-schaftliche Hintergrundinformationen, Vorlesepassagen der Kinder und Einschätzungen ihrer Eltern. Die O-Töne zeugen von einer großen Authentizität und Tiefe, zudem gesteht Rudat all ihren Protago-nisten viel Zeit zu, der Wirksamkeit von Danny Beuerbachs Engagement auf den Grund zu gehen.

Sonderpreis
Christina Horsten: Subway Book Review | dpa, erschienen u.a. in DER SPIEGEL, 29. Januar 2020

„Das echte Leben“ – verspricht Uli Beutter Cohen – biete ein Blick in den New Yorker Untergrund. Ob das stimmt, hat sich dpa-Korrespondentin Christina Horsten gefragt. Denn Cohen spürt den Geschichten nach, die hinter der täglichen Lektüre in der U-Bahn darauf warten entdeckt zu werden. Christina Horsten hat die Instagrammerin selbst in den Mittelpunkt gestellt. Ihr Text schärft den Blick für die kleinen Dinge des alltäglichen Lebens – und macht den Leserinnen und Lesern große Freude darauf, dem Format schon bald auch in Berlin folgen zu können.


Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärte: „Lesen ist elementare Grundlage des Lernens und des gegenseitigen Austauschs. In einer Zeit, die für viele durch Verunsicherung geprägt ist, hilft das Lesen dabei, informiert zu bleiben, aber auch gezielt Zerstreuung zu finden: Geschichten bieten eine Verschnaufpause von der Realität und sorgen für Impulse, die unsere Fantasie formen. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern des Dietrich-Oppenberg-Medienpreises sehr herzlich zur Auszeichnung und danke ihnen, dass sie mit ihren journalistischen Texten die Kraft des Lesens in die Mitte unserer Gesellschaft bringen.“

Die Preise überreichten Heinrich Meyer, Vorstand der Stiftung Presse-Haus NRZ, und Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. Sie betonten: „Ob Lyrik, Kinderliteratur, Vorleseevent oder Instagramstory – die Gewinnerbeiträge des 20. Dietrich-Oppenberg-Medienpreises zeigen, dass Lesen vielfältig, überraschend und aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken ist. In ihren Dossiers, Radiofeatures und Porträts inspirieren die Journalistinnen und Journalisten zur Lektüre, geben Denkanstöße und bilden Debatten ab. Damit verschaffen sie dem Lesen und seiner großen Bedeutung für Bildungs-und Chancengerechtigkeit eine notwendige, weithin sichtbare Bühne auf allen Kanälen. Wir danken ihnen für ihr Engagement und wünschen uns allen, dass die Stücke mit unserer Auszeichnung erneut gebührende Aufmerksamkeit erfahren. Herzlichen Glückwunsch!"

17.07.2020

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2020: Neun Journalistinnen und Journalisten für die Shortlist nominiert

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ prämieren herausragende journalistische Beiträge zum Thema Lesen / Preisträger werden am 30. September in Essen bekanntgegeben

Dietrich Oppenberg-Medienpreis 2017 ©Stiftung Lesen

Die Finalisten für den 20. Dietrich-Oppenberg-Medienpreis stehen fest. Die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ vergeben die Auszeichnung an Journalisten, die in ihrer Arbeit das Lesen in all seinen Facetten thematisieren. Damit wollen die Initiatoren ein Zeichen setzen für die Bedeutung des Lesens in der heutigen Informations- und Wissensgesellschaft. Die Preisträger werden am 30. September in Essen verkündet. Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen und steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien. Er ist mit insgesamt 6.000 € dotiert. Die Preisträger der Plätze 1 bis 3 erhalten € 2.500, € 1.500 und € 1.000. Zudem wird ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von € 1.000 vergeben.

Die nominierten Journalistinnen und Journalisten sowie ihre Beiträge:

Moritz Aisslinger: Der Klang von Muschelkalk

Die Zeit, 07.03.2019

Zum Beitrag bitte hier klicken. (kostenpflichtig)

Beate Berger: Dear Mr President. Die amerikanische Aktionskünstlerin Shery Oring

SWR 2, 15.09.2019

Zum Beitrag bitte hier klicken.

Claudia Fuchs: Lesen im digitalen Zeitalter - Schluss mit Schmökern?

SWR 2 Wissen, 28.12.2019

Zum Beitrag bitte hier klicken.

Christina Horsten: Subway Book Review

dpa, diverse Veröffentlichungen Print/Online

Zum Beitrag bitte hier klicken.

Viola Löffler: "Was liest...?"-Reihe

3sat/Kulturzeit, Januar bis Dezember 2020

Zum Beitrag bitte hier klicken.

Alexandra Rudat: Der Vorlesefriseur Danny Beuerbach

LORA München/"H" wie Hörspiel, 06.03.2020 

Zum Beitrag bitte hier klicken.

Angela Sommernsberg: Helden wie Harry

Kölner Stadt-Anzeiger, 21.12.2019

Zum Beitrag bitte hier klicken.

Fiona Weber-Steinhaus und Deborah Steinborn : Knowledge: By the book(s)

Zeit Germany, 22.07.2019

Zum Beitrag bitte hier klicken.

Die Jurymitglieder haben Beiträge aus Print, Online, Radio und Fernsehen gesichtet, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. März 2020 veröffentlicht wurden. Der Jury für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis gehören an: Gabriele Bartelt-Kircher (ehem. Ausbildungsredakteurin der WAZ-Zeitungsgruppe), Karin Großmann (Sächsische Zeitung), Helmut Heinen (Heinen Verlag), Manfred Lachniet (Neue Ruhr Zeitung), Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen), Heinrich Meyer (Stiftung Presse-Haus NRZ), Johanna Oppenberg (Vertreterin der Familie Oppenberg), Hans Riebsamen (F.A.Z.).

02.03.2020

Ausschreibung: Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2020

Stiftung Lesen und Stiftung Presse-Haus NRZ rufen Journalistinnen und Journalisten auf, sich bis 31. Mai mit Beiträgen zum Thema Lesen zu bewerben

Oppenberg-Preis Medienbild ©Matthew Guay/unsplash

Zum 20. Mal rufen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ Journalistinnen und Journalisten auf, sich mit ihren Beiträgen zum Thema Lesen für den Dietrich- Oppenberg-Medienpreis zu bewerben. Die inhaltliche Bandbreite ist weit gefasst: Berichte über das Lesen im Zeitalter der Digitalisierung oder Reportagen über ideenreiche Leseförderprojekte können ebenso eingereicht werden wie Hintergrundartikel zu bildungswissenschaftlichen Studien. Die Auszeichnung ist mit insgesamt € 6.000 dotiert. Die Preisträger der Plätze 1 bis 3 erhalten € 2.500, € 1.500 und € 1.000. Zudem wird ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von € 1.000 vergeben. Interessierte können sich bis zum 31. Mai 2020 mit Print-, Online-, Radio- und TV-Beiträgen bewerben, die zwischen 1. Januar 2019 und 31. März 2020 erschienen sind.

Bewerbungsverfahren
Bewerbungen können ausschließlich per E-Mail an thomas.kleinebrink@stiftunglesen.de angenommen werden. Einzureichen sind: ein Manuskript im Word-Format, das Layout des gedruckten Beitrags als PDF-Dokument und ein Kurzlebenslauf mit Foto. Im Sommer veröffentlichen die Preisinitiatoren eine Shortlist mit acht herausragenden Beiträgen. Die vier besten Stücke werden im Herbst in Essen mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2020 ausgezeichnet.

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis
Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ist nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen, Dietrich Oppenberg, benannt. Mit der Auszeichnung möchten die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ ein Zeichen setzen für die Bedeutung des Lesens in einer freien Gesellschaft sowie eine lebendige Zeitungskultur fördern. Die bis-herigen Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie hier: www.stiftunglesen.de/oppenberg_medienpreis

Der Jury für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis gehören an: Gabriele Bartelt-Kircher (ehem. Ausbildungsredakteurin der WAZ-Zeitungsgruppe), Karin Großmann (Sächsische Zeitung), Helmut Heinen (Heinen Verlag), Manfred Lachniet (Neue Ruhr Zeitung), Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen), Heinrich Meyer (Stiftung Presse-Haus NRZ), Johanna Oppenberg (Vertreterin der Familie Oppenberg), Hans Riebsamen (FAZ).

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