Slamming

Eigene Texte performen, damit andere in den Bann ziehen und in einen Wettstreit treten, das ist ein Poetry-Slam. Organsiert doch mal selbst einen, das macht jede Menge Spaß!

Das braucht ihr:

  • Ideen und Mut
  • Teilnehmer/-innen und Zuhörer/-innen

Und so geht's:

Überlegt euch im Vorfeld wichtige Eckpunkte, über die ihr auf Plakaten/Flyern/im Netz informiert, z. B: Gibt es ein übergeordnetes Thema? Wie viel Zeit haben die Performer/-innen auf der Bühne? Wo und wann soll der Slam stattfinden?  

Und dann geht es ans eigene Texten. Doch wie macht man das eigentlich? Die richtigen Worte zu finden, ist gar nicht immer so einfach. Fühlt euch ganz genau in die Situation, die ihr beschreiben wollt, hinein. Wie fühlt sie sich körperlich an? Welche Gedanken schießen euch dazu durch den Kopf. Beschreibt alles mit einem möglichst frischen Blick und baut auch kleine Sprachspielerein oder Reime ein. Zur Inspiration könnt ihr euch natürlich auch Videos von Poetry Slams im Netz anschauen. Dieses englischsprachige Video gibt eine tolle Anleitung, wie man in 5 Schritten zur Slammer/-in werden kann. Wenn die Text stehen, probt den Vortrag z. B. mit Freund/-innen. Über die Betonung und Gesten könnt ihr die Aufmerksamkeit eures Publikums lenken.

Eine spannende Variante ganz ohne Worte sind übrigens Deaf Slams – Poetry Slams in Gebärdensprache. Hier slammen Gehörlose zusammen mit Hörenden auf der Bühne um die Wette und drücken ihre Gefühle und Gedanken allein über Gesten, Mimik und Körperbewegungen aus. Schaut doch mal, ob in eurer Nähe ein Deaf Slam stattfindet. Im Netz findet ihr viele Videos dazu. Oder fallen euch vielleicht selbst passende Gesten oder Bewegungen ein, mit denen ihr das, was ihr anderen mitteilen möchtet, ausdrücken könnt?

Aktionsidee „Slamming"

© Unsplash.com/Obie Fernandez

Weitere Infos

Alter

10 bis 16 Jahre

Aufwand

hoch

Gruppengröße

auch für größere Gruppen geeignet

Aktionstyp

Reimen & Singen, Schreiben & Dokumentieren

Themen

Familie & Miteinander, Mensch und Gesellschaft