Feist liest in Leipzig Feist liest in Leipzig Am Bundesweiten Vorlesetag liest MdB Dr. Thomas Feist in der Bibliothek Grünau-Mitte und engagiert sich im Rahmen des Leseförderprogramms „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ Lesestart Tim Ostermann Lesestart Dr. Maria Böhmer LS II in den Bibliotheken

Lesestart - Drei Meilensteine für das Lesen

Das bundesweite frühkindliche Leseförderprogramm

Leseförderung sollte lange vor der Schule beginnen, denn bereits in frühester Kindheit wird das Fundament dafür gelegt, wie gut ein Kind lesen kann. Um Kinder schon so früh wie möglich mit dem Thema Lesen in Berührung zu bringen und ihre Bildungschancen damit nachhaltig zu verbessern, haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Stiftung Lesen 2011 die Initiative "Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen" ins Leben gerufen. Das bundesweite frühkindliche Leseförderprogramm begleitet Kinder und Eltern in den entscheidenden frühen Jahren bis zur Einschulung. Dreimal erhalten Kinder in ihren ersten sechs Lebensjahren über das Lesestart-Programm ein Buch, die Eltern bekommen begleitend Informationen zur Sprach- und Leseerziehung sowie Hinweise auf regionale Angebote, zum Beispiel in Bibliotheken.

Alle Informationen zu "Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen" finden Sie hier und auf der Lesestart-Website.

02.05.2017

„Lesestart“ kommt bundesweit an alle Grundschulen

Ausweitung des bundesweiten Leseförderprogramms / Wanka: „Lesen ist von unschätzbarem Wert für die Entwicklung von Kindern“

Lesestart - Junge mit Schultüte ©Stiftung Lesen, BMBF, Tamara Jung-König

Das Leseförderprogramm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ wird zum Schulanfang 2016/17 auf alle Grundschulen in Deutschland ausgeweitet. Bundesweit stehen dafür im aktuellen Schuljahr 790.000 Sets für alle Erstklässlerinnen und Erstklässler zur Verfügung. Die Sets enthalten ein speziell konzipiertes, altersgerechtes Buch für Kinder sowie einen mehrsprachigen Vorlese-Ratgeber für Eltern. Mithilfe des kostenlosen Sets soll das Vorlesen und Lesen im Familienalltag weiter verankert werden. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt.




„Regelmäßiges Vorlesen und Selberlesen ist von unschätzbarem Wert für die individuelle Entwicklung von Kindern, denn Lesekompetenz ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungsbiographie. Mit dem ,Lesestart‘-Programm begleiten wir Eltern und Kinder auf diesem Weg und leisten einen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Anfang an“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

„Ich freue mich, dass die Grundschullehrerinnen und -lehrer zu zentralen Programmpartnern werden, denn sie begleiten die geistige und soziale Entwicklung der Kinder und setzen wichtige Impulse. Zudem genießt der Beginn der Schulzeit in den Familien eine hohe emotionale und positive Aufmerksamkeit, die das ,Lesestart‘-Programm nutzt, um Familien weiterhin zum Vorlesen und gemeinsamen Lesen zu motivieren“, sagte Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen.

Für die erste Programmphase haben rund 5.000 Kinder- und Jugendarztpraxen von November 2011 bis Ende 2013 mehr als 1,2 Millionen „Lesestart“-Sets zur Weitergabe an Eltern mit einjährigen Kindern im Rahmen der U6-Vorsorgeuntersuchung bekommen. Von November 2013 bis Ende 2015 sind mehr als 5.000 Bibliotheken mit mehr als 1,2 Millionen Folgesets zur Weitergabe an Eltern mit dreijährigen Kindern ausgestattet worden. Mit dem Start des Schuljahres 2016/17 beginnt nun der dritte Meilenstein des Programms. Alle Grundschulen erhalten auch im nächsten und übernächsten Jahr zum Schulanfang „Lesestart“-Sets.

„Lesestart“ wurde 2015 auf Flüchtlingskinder ausgeweitet. Kinder bis fünf Jahre erhalten in Erstaufnahmeeinrichtungen ein „Lesestart“-Set mit einem altersgerechten Buch. Allen Erstaufnahmeeinrichtungen wird darüber hinaus eine Lese- und Medienbox für die Arbeit mit Kindern bis zwölf Jahren zur Verfügung gestellt. Flankiert werden diese Maßnahmen durch ein Seminar-Angebot für ehrenamtliche Vorlesepaten, Initiativen und andere Freiwillige in Erstaufnahmeeinrichtungen, um die Zusammenarbeit von regionalen Akteuren der Leseförderung mit den Erstaufnahmeeinrichtungen zu unterstützen.

07.11.2016

Politiker unterstützen Lesestart

3 Angela Merkel übergibt Lesestart Set ©Stiftung Lesen / BMBF / Christian Rödel

Zahlreiche Politikerinnen und Politiker, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, unterstützen "Lesestart - Drei Meilensteine für das Lesen" und setzen mit Vorleseaktionen in Grundschulen und Bibliotheken sichtbare Zeichen für die Leseförderung.

Wir bedanken uns sehr herzlich für das Engagement!

07.11.2016

EWR und Bildungsministerium unterstützen das bundesweite Leseförderprogramm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“

EWR Lesestart ©Stiftung Lesen / Alexander Sell

Mit 2.800 zusätzlichen Lesestart-Sets für Familien mit einjährigen Kindern in der Region Rheinhessen unterstützt das Energieunternehmen EWR auch in diesem Jahr das bundesweite Programm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt wird. Um auf die Bedeutung der frühen Leseförderung und das Lesestart-Programm aufmerksam zu machen, las die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig heute Kindern der Mainzer Kita „Berliner Viertel“ im Gutenberg-Museum vor. Anschließend überreichte sie den Kindern gemeinsam mit Günter Reichart, Vorstand der EWR AG, Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, der Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse und dem Vorstand der Mainzer Stadtwerke, Hanns-Detlev Höhne, ihre persönlichen Lesestart-Sets. Die kostenlosen Sets enthalten je ein altersgerechtes Kinderbuch sowie mehrsprachige Informationsmaterialien zum Vorlesen und Erzählen für Eltern.


„Kinder sollen mit dem Lesen positive Erfahrungen verbinden, denn wer gerne liest, liest auch besser. Indem Eltern das Vorlesen und Erzählen zu festen Bestandteilen des Familienalltags machen, wecken sie langfristig Freude und Interesse am Lesen. Das bundesweite Lesestart-Programm unterstützt sie dabei gezielt und praktisch. Es bereichert die vielen Aktivitäten zur Leseförderung in den Kitas und Schulen und hilft so, Bildungschancen von Kindern zu verbessern“, so Bildungsministerin Hubig.

Günter Reichart erläuterte das Engagement des Energiedienstleisters: „EWR begleitet das Lesestart-Programm nun bereits seit 2011 und sorgt dafür, dass noch mehr Familien in Rheinhessen von dieser Initiative profitieren können. Die Sets, die EWR finanziert, werden über kommunale Einrichtungen wie Rathäuser in den Städten und Gemeinden an die Familien weitergereicht – und mit der Stiftung Lesen ist sichergestellt, dass jeder eingesetzte Euro im Sinne der Leseförderung für Familien genutzt wird.“ Ab dem kommenden Jahr werden die Mainzer Stadtwerke als neuer Partner gemeinsam mit EWR dieses sinnvolle und nachhaltige Projekt unterstützen, wie Hanns-Detlev Höhne verkündete. Somit konnten Günter Reichart und Hanns-Detlev Höhne auch die erfreuliche Botschaft überbringen, dass die gemeinsame Kooperation von EWR, Mainzer Stadtwerken und Stiftung Lesen um drei weitere Jahre verlängert wird.

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit EWR – und nun ganz neu auch mit den Mainzer Stadtwerken – starke Partner in der Leseförderung an unserer Seite haben. Mit Lesestart bringen wir gemeinsam Begeisterung fürs Vorlesen und Erzählen in die Familien und legen den Grundstein für eine gute Lesekompetenz. EWR zeigt nun bereits seit fünf Jahren vorbildlich, wie unternehmerisches Engagement in der Leseförderung aussehen kann und sollte.“

Das bundesweite Lesestart-Programm begleitet Familien von Anfang an mit drei kostenlosen Lesestart-Sets, die je ein altersgerechtes Buch sowie Tipps und Informationen zum Vorlesen und Erzählen enthalten. Für die erste Lesestart-Programmphase, die sich an Eltern mit einjährigen Kindern richtete, erhielten von November 2011 bis Ende 2013 rund 5.000 Kinder- und Jugendärzte Lesestart-Sets zur Weitergabe an die Eltern im Rahmen der U6-Vorsorgeuntersuchung. Seit November 2013 bekommen Eltern mit dreijährigen Kindern das zweite Lesestart-Set in der Bibliothek. Mit dem Start des Schuljahres 2016/17 beginnt der dritte Meilenstein des Programms in allen Grundschulen in Deutschland. Sie werden mit Lesestart-Sets für alle Erstklässlerinnen und Erstklässler ausgestattet, die vom Schuljahr 2016/17 bis 2018/19 eingeschult werden. So soll das Vorlesen im Familienalltag weiterhin verankert und Kinder zum Selberlesen motiviert werden.

Mehr Informationen: http://www.lesestart.de/, https://www.facebook.com/Lesestart

Bild v.l.n.r.: Günter Reichart (EWR), Hanns-Detlev Höhne (Mainzer Stadtwerke), Marianne Grosse (Kulturdezernentin Stadt Mainz), Dr. Stefanie Hubig (Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz), Dr. Annette Ludwig (Direktorin Gutenberg-Museum), Dr. Jörg F. Maas (Geschäftsführer Stiftung Lesen).

Seite