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REACH - Reaching young adults with low Achievement in literacy

Zugänge zu jungen Erwachsenen mit geringen Schriftsprachkenntnissen

Im Blickpunkt von REACH stehen junge Erwachsene zwischen 16 und 35 Jahren auf dem sog. alpha-Level 3, die eine besondere Gruppe unter den lesefernen Erwachsenen bilden: Sie können für ihren beruflichen Lebensweg besonders stark und nachhaltig von Förderangeboten profitieren. Ihre frühzeitige Ansprache lässt auf eine Erhaltung und Stärkung der Lesekompetenz in späteren Lebensphasen hoffen. Sie wäre idealerweise gekoppelt mit einer Motivation und Befähigung der Zielpersonen als Lesevorbilder für ihre Kinder, womit eine nachhaltige, in die nächsten Generationen hinein wirksame Leseförderung verbunden wäre. 

Ziel von REACH ist daher die Identifikation von Themen, Multiplikatoren und Kanälen, über die gering literalisierte junge Erwachsene erreicht und zum Lernen motiviert werden können. Auf Basisanalysen verfügbarer Datenquellen wurden die Lebenswelten der Zielgruppe konkret erfasst. Daraus wurden drei pilothafte Ansätze entwickelt, die die datenbasierten Fakten in die Praxis überführen. Diese Projekte wurden 2019 an drei Standorten pilothaft erprobt. Sie stellen dabei keine klassischen Lernangebote dar, sondern sollen der Zielgruppe zunächst zeigen, wie wichtig Lesen und Schreiben für ihren Alltag, ihre Rollen als Eltern oder für das Ausüben von Hobbies sind. Mehr Informationen zu REACH und den Pilotprojekten bekommen Sie auf unserer Projektwebseite unter: www.reach-stiftunglesen.de

08.08.2019

„REACH out“ – Fachtagung 2019

Fachtag am 24. Oktober 2019

Im Rahmen unseres Forschungs- und Entwicklungsprojekts REACH fand am 24. Oktober in Bonn eine Fachtagung für Akteure aus Alphabetisierung und Grundbildung statt. Inhaltlich haben wir an konkreten Szenarien aufgezeigt, wie Grundbildungsangebote in Konzeption, Organisation und Kommunikation von empirischen Daten über die jeweiligen Zielgruppen profitieren können.

30.05.2017

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Anforderungen an das Lesen (und Schreiben) im Alltag?

Fachtag am 5. September 2017

Künstliche Intelligenz ©germina/fotolia

Im Zuge der technikbasierten „Aufrüstung“ unserer Alltagswelten machen Geräte und lernfähige Anwendungen mit Spracherkennung und -ausgabe uns zunehmend Informationen, Inhalte von Büchern, Nachrichten- oder Wetterdiensten, Sportergebnisse und Produktbeschreibungen zugänglich, ohne dass Texte gelesen, Notizen, Nachrichten oder Eingabeaufforderungen geschrieben werden müssen. Was bedeutet dies für die Anforderungen an Lese- (und Schreib-) Kompetenzen sowie unser zukünftiges Leseverhalten? Welche Implikationen haben die Veränderungen für den Erwerb und die Förderung von Lesekompetenz und Lesemotivation?

Mit diesen und weiterführenden Fragen befassten sich Akteure aus dem Bereich der Leseförderung, der Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener auf Basis von Expertenbeiträgen. Die Teilnehmer/innen konnten ebenfalls entsprechende Produkte vor Ort im praktischen Einsatz erleben.

Die eintägige Veranstaltung fand am Dienstag, dem 5. September 2017, im Universitätsclub Bonn statt.

Tagungsprogramm

Bildergalerie