Mehrsprachigkeit ist ein wertvoller Schatz! Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen mit einer oder mehreren Erstsprache(n) als Deutsch auf. Unser Projekt „Lesestart: Geschichten sprechen deine Sprache“ unterstützt mit kostenlosen Lese- und Sprachfördermaterialien in verschiedenen Sprachen Landeserstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerbende und bundesweit alle Einrichtungstypen, die mehrsprachige und bildungsbenachteiligte Kinder zwischen null und zehn Jahren erreichen: E-Learning-Kurse bringen die Mitarbeitenden der Einrichtungen zudem auf den neuesten Stand der mehrsprachigen Leseförderung. So geht ein wertschätzender Umgang mit Erstsprachen – und damit verbunden auch der spielerische Erwerb der deutschen Sprache sowie von Lesekompetenz!
Förderer und Kosten: Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert und ist für alle Projektteilnehmenden kostenfrei.
Bewerbungsfristen: Die Bewerbungsstichtage für 2026 sind der 31.05.2026 (bzw. für Landeserstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerbende bereits der 30.04.2026), 31.08.2026 und 31.11.2026. Nach Ende der jeweiligen Fristen erhalten Sie im Laufe eines Monats Rückmeldung von uns.
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Hier geht es zum Bewerbungsformular für kommunale Akteur*innen
Sie sind sich unsicher, ob Sie zur Zielgruppe gehören? Kontaktieren Sie uns!
Sie erhalten:
Sie können die Buchgeschenke jährlich nachbestellen. Außerdem erhalten Sie jedes Projektjahr neue Lese- und Medienboxen. Die Bücher bleiben in Ihrer Einrichtung – auch über das Projektende hinaus.
Bei erfolgreicher Bewerbung ist Ihre Einrichtung bis Projektende 2028 dabei. Eine vorzeitiger Projektaustritt ist monatlich möglich. Grundsätzlich ist es gewünscht, dass Ihre Einrichtung bis Ende 2028 Teil unseres Projekts ist. Sollte Ihre Einrichtung jedoch z. B. aufgrund veränderter organisatorischer, struktureller oder finanzieller Rahmenbedingungen die Verpflichtungen nicht mehr erfüllen können, ist ein Projektausstieg möglich.
Wir unterstützen es besonders, wenn Sie planen, das Projekt zusammen mit anderen lokalen Akteur*innen durchzuführen – so können mehr Kinder von dem Angebot profieren und die nachhaltige Verankerung des Projekts vor Ort wird gestärkt.
Beispiele für Kooperationen: eine Bibliothek mit dem örtlichen Jungendzentrum, eine Migrant*innenselbstorganisation mit einer Kita und einer Grundschule, eine Freiwilligeninitiative mit einer Sammelunterkunft für Geflüchtete – viele weitere Kombinationen sind denkbar!
Wichtig:
Sie wollen erfahren, warum Wertschätzung von Mehrsprachigkeit wichtig ist und die Förderung von Mehrsprachigkeit – entgegen vielen Annahmen – auch das Erlernen der deutschen Sprache erleichtert?
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Weitere Fragen beantworten Ihnen gerne:
Wilke Bitter
Tel.: 06131-28890-20
Teresa Karger
Tel.: 06131-28890-45