Edward an de Vendel

Papa ist ein Eisbär

Mare liebt ihren kleinen Bruder sehr - wirklich. Doch sie kann nicht leugnen, dass er auch ein wenig seltsam ist. Mit vier Jahren weiß er fast alles über Tiere und will am liebsten noch mehr lernen. In der Straßenbahn, wenn sie zu Papa fahren, erzählt er sein Wissen gerne auch mal fremden Leuten. Apropos Papa: Der lebt seit kurzem in einer Wohnung - und sie bei Mama im Haus. Die Wohnung liegt zwar in der Stadt, doch ist es trotzdem ein ziemlich weiter Weg, findet Mare. Und dann ist da noch ihr kleiner Bruder, der immer wieder behauptet: Papa ist ein Eisbär! Mare versteht einfach nicht wie er darauf kommt. Kurz bevor die zwei in den Sommerferien für fünf Wochen mit ihrer Mutter, ihrem neuen Freund Bert und seinen zwei Kindern mit dem Camper bis nach Portugal fahren, sind sie wieder bei Papa. An diesem Abend läuft eine Tierdoku im Fernsehen - über Eisbären. Und plötzlich ist klar: Papa ist doch kein Eisbär! Er ist einfach ihr Papa und immer für sie da!

Für die (Sommer-) Ferien sind Kinder oft mehrere Wochen am Stück bei einem Elternteil. Das klappt meist ganz gut, denn man hat mal wirklich richtig viel Zeit füreinander - ohne Schule, Alltag oder Arbeit. Doch so kurz vor der längeren zeitlichen Trennung können auch mulmige Gefühle entstehen - und das nicht nur bei den Kindern. In der Geschichte wird den Kindern und dem Papa aber schnell klar: Sie werden immer füreinander da sein und die Zeit gemeinsam genießen. Und die Wochen der Trennung gehen bestimmt vorbei wie im Flug. Und dann haben alle eine Menge zu erzählen!

Cover; Papa ist ein Eisbär; Carlsen

© Carlsen

Weitere Infos

Alter

6 bis 8 Jahre

geschrieben von

Edward an de Vendel

übersetzt von

Rolf Erdorf

Verlag

Carlsen

Erscheinungsjahr

2026

Länge

64 Seiten

ISBN

978-3-551-55973-9

Preis

12,00 €

Themen

Ernstes, Familie & Miteinander

Kategorie

Bilderbuch, Roman

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