Aktuelle News - Die Nominierten für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2026 stehen fest. Gemeinsam mit der Stiftung Presse-Haus NRZ zeichnet die Stiftung Lesen seit 2001 journalistische Beiträge aus, die Lesen, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe in besonderer Weise in den Blick nehmen.
Auch 2026 würdigt der Preis journalistische Arbeiten, die relevante Fragen rund um Lesekultur, Sprache, Medienkompetenz und Zugang zu Bildung aufgreifen. Die nominierten Beiträge zeigen, wie vielfältig das Thema Lesen in der Gesellschaft verankert ist: in Literaturdebatten, im Umgang mit Sprache, in der Wissenschaftskommunikation, im digitalen Wandel und in der Frage, warum Bücher auch künftig eine wichtige Rolle spielen.
Nominiert sind 2026:
- Anant Agarwala und Martin Spiewak mit dem Beitrag „Ein Buch lesen? Ganz?!“, erschienen in DIE ZEIT am 30. April 2025
- Tanja und Johannes Beetz mit „Das literarische Quartett“, erschienen im Münchner Wochenblatt im Zeitraum vom 15. Juli bis 24. Dezember 2025
- Katrin Hörnlein mit „Wie konnte dieses Weichei so ein Erfolg werden?“, erschienen in DIE ZEIT am 13. November 2025
- Mareike Knoke mit „Deutsche Sprache – Verstehen Sie Behördendeutsch?“, erschienen bei der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH am 19. September 2025
- Hai-Hsin Lu mit „New Adult. Der Boom der Romance Literatur“, ausgestrahlt bei ARTE am 20. März 2026
- Jakob Schrenk mit „Das Ertrinken im Redefluss“, erschienen im Süddeutsche Zeitung Magazin am 30. Mai 2025
- Florian Sturm mit dem zweiteiligen Podcast „Massenhaft Fake-Studien durch KI: Das bedeuten sie für uns“ und „So arbeiten Wissenschaftsdetektive“, ausgestrahlt bei Bayern 2 am 14. Februar 2026
- Christian Weber mit „Wieso wir auch in Zukunft Bücher lesen sollten“, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 27. Mai 2025
Mit der Nominierung rücken die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ journalistische Perspektiven in den Mittelpunkt, die den gesellschaftlichen Wert des Lesens sichtbar machen. Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis zeigt damit erneut, wie wichtig unabhängiger Journalismus ist, um Debatten über Bildung, Sprache, Medien, Teilhabe und natürlich die Relevanz von Lesen in unterschiedlichen Zusammenhängen anzustoßen.
Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis
Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ist nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen, Dietrich Oppenberg, benannt. Eingereicht werden konnten Beiträge, die sich dem Lesen oder der Leseförderung widmen und zwischen 1. Januar 2025 und 31. März 2026 erschienen sind.
Die Auszeichnung ist mit insgesamt € 6.000 dotiert und findet im Rahmen einer festlichen Übergabe in München statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger der Plätze 1 bis 3 erhalten € 2.500, € 1.500 und € 1.000. Zudem wird ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von € 1.000 vergeben.