Stiftungsversammlung in Berlin: Sprach- und Leseförderung muss früh beginnen

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Mitglieder der Gremien der Stiftung Lesen auf der Stiftungsversammlung in Berlin

© Stiftung Lesen

Aktuelle News - Bildungsgerechtigkeit beginnt nicht erst in der Schule. Auf unserer Stiftungsversammlung in Berlin haben wir noch einmal betont, wie wichtig eine verlässliche Kette von Vorlese- und Leseangeboten entlang der gesamten Bildungslaufbahn ist – von der Familie über frühe Bildung und Schule bis hin zu Bibliotheken, Ganztag, Innenstädten und digitalen Räumen.

Unterschiede im Wortschatz machen sich schon ab dem zweiten Lebensjahr bemerkbar. Der Nationale Bildungsbericht zeigt, wie früh Bildungswege geprägt werden. Deswegen muss auch die Sprach- und Leseförderung so früh wie möglich ansetzen. Auf unserer Stiftungsversammlung untermauert genau das Jakob Maske, Bundesvorstandsmitglied und -sprecher des BVKJ – Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V., mit Erfahrungen aus der kinder- und jugendärztlichen Praxis. Gerade in den ersten Lebensjahren können niedrigschwellige Angebote Familien direkt erreichen, Orientierung geben und den Alltag mit Sprache, Geschichten und Büchern stärken.

Ein Beispiel dafür ist „Lesestart 1-2-3“. Das bundesweite Programm zur frühen Sprach- und Leseförderung richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von einem, zwei und drei Jahren. Seit der Programmausweitung 2024 erhalten dadurch alle Familien mit ein- bis dreijährigen Kindern b bei teilnehmenden Kinder- und Jugendarztpraxen sowie Büchereien Buchgeschenke, verbunden mit praktischen Informationen für den Alltag, einem vertrauensvollen Gespräch und nachhaltiger Motivation.

„Erfolgreiche Leseförderung lebt von Angeboten, die Kinder entlang der gesamten Bildungslaufbahn und direkt in ihrem Alltag abholen: in der Familie, in der frühen Bildung, in der Schule, im Ganztag, in Büchereien, in Innenstädten und in digitalen Räumen. Damit das gelingen kann, brauchen wir vielfältige Netzwerke und starke Partnerschaften, die auch in herausfordernden Zeiten überzeugt unterstützen“, betont Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen.

Die Diskussionen und Perspektiven der Stiftungsversammlung zeigen: Gute Leseförderung entsteht im Zusammenspiel vieler Partner. Die Stiftung Lesen dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die Programme wie „Lesestart 1-2-3“ und viele weitere, wichtige Angebote für die Sprach- und Leseförderung erst möglich machen – und damit dazu beitragen, Kindern früh verlässliche Zugänge zu Sprache, Geschichten und Lesen zu eröffnen.

Kontakt

Laura Trost

Leiterin Marketing und Kommunikation

Tel.: 06131-28890-69

laura.trost@stiftunglesen.de

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