Lesestart 1–2–3 steht vor dem Aus. Das Bundesbildungsministerium will das bundesweit einzigartige und wirksame Programm zur frühen Sprach- und Leseförderung nicht weiter fördern. Wir finden: Das ist ein Fehler mit fatalen Folgen für Kinder und Familien. Deshalb kämpfen wir für den Erhalt von Lesestart 1–2–3.
Wir brauchen eure Hilfe!
Damit Lesestart 1–2–3 gerettet werden kann, brauchen wir politische Unterstützung außerhalb des Bundesbildungsministeriums. Dafür brauchen wir euch! Wenn Bundestagsabgeordnete E-Mails von echten Menschen bekommen, hören sie hin. Deswegen wenden wir uns mit einer E-Mail-Aktion direkt an Abgeordnete aus unter anderem den Bereichen Bildungs-, Familien- und Sozialpolitik und fordern sie dazu auf, sich für den Erhalt von Lesestart 1–2–3 einzusetzen. Mit wenigen Klicks könnt ihr unsere E-Mail-Vorlage an alle relevanten Abgeordneten senden und unsere Aktion unterstützen – jede Stimme zählt!
Jetzt E-Mail-Aktion unterstützen und Lesestart 1–2–3 retten!
E-Mail sendenDie E-Mail öffnet sich nicht? Kein Problem: Hier findet ihr den Verteiler mit den E-Mail-Adressen der Abgeordneten und die Textvorlage zum schnellen Kopieren und Einfügen.
Hinweis für Apple-Nutzer*innen: Apple Mail übernimmt die Empfänger zwar automatisch, kann den Versand aufgrund der mit Semikolon (;) getrennten Adressen jedoch verhindern. Bitte fügt die Empfänger in diesem Fall manuell aus dem Verteiler hinzu oder tauscht das Semikolon (;) gegen ein Komma (,) aus.
*Mit Klick auf den Button öffnet sich ein E-Mail-Entwurf in eurem persönlichen E-Mail-Programm. Es erfolgt kein automatischer Versand. Bitte ergänzt die Nachricht um eure persönlichen Angaben und prüft vor dem Versand die ausgewählten Empfänger.
Vorlesen legt die Grundlagen für das spätere Lesenlernen und fördert die gesamte Entwicklung von Kindern – von Kreativität bis Konzentration. Lesestart 1–2–3 ist eine wichtige, bundesweite Grundversorgung für Familien mit frühen Sprach- und Vorleseimpulsen. Es erreicht nahezu alle Familien mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren, unabhängig von Herkunft, Bildung oder Einkommen. Mit einem einzigartigen Netzwerk aus über 6.000 Kinderarztpraxen und mehr als 5.500 Bibliotheken sorgt Lesestart dafür, dass jedes Kind die Chance auf einen guten Start ins Leben erhält. Denn Vorlesen ist kein Luxus, Vorlesen ist ein Kinderrecht.
Lesestart 1–2–3 ist mehr als ein Buchgeschenk. Es:
Lesestart ist kein freiwilliges Zusatzangebot, sondern ein wichtiger Baustein für Chancengerechtigkeit, Sprachförderung und Bildung von Anfang an.
Im Bundeshaushalt müssen für Lesestart 1–2–3 lediglich rund 4 Euro pro Kind pro Jahr eingeplant werden. Wir finden: An so einem Betrag darf ein so wichtiges Programm nicht scheitern. Mit eurer Hilfe können wir Lesestart retten. Sendet jetzt eine Mail an die Abgeordneten und teilt die Aktion in eurem Netzwerk – nutzt dafür gerne auch unser Social-Media-Kit.
Weitere Informationen zu Lesestart findet ihr in unserem Faktenblatt oder auf www.lesestart.de.
Um Lesestart zu retten, brauchen wir politische Unterstützung außerhalb des Bundesbildungsministeriums. Wir fordern Abgeordnete aus den Bereichen Bildungs-, Familien- und Sozialpolitik sowie Forschung, Wissenschaft und Haushalt dazu auf, sich für die Weiterfinanzierung von Lesestart einzusetzen:
| Anne König | CDU/CSU | Bildungs- und Familienpolitsiche Sprecherin | anne.koenig@bundestag.de | |
| Jasmina Hostert | SPD | Bildungs- und Familienpolitsiche Sprecherin | jasmina.hostert@bundestag.de | |
| Denise Loop | Bündnis 90/Die Grünen | Bildungs- und Familienpolitsiche Sprecherin | denise.loop@bundestag.de | |
| Nicole Gohlke | Die Linke | Bildungs- und Familienpolitsiche Sprecherin/ Forschungs-/Wissenschaftspolitische Sprecherin | nicole.gohlke@bundestag.de | |
| Mandy Eißing | Die Linke | Familienpolitische Sprecherin | mandy.eissing@bundestag.de | |
| Marc Biadacz | CDU/CSU | Sozialpolitischer Sprecher | marc.biadacz@bundestag.de | |
| Annika Klose | SPD | Sozialpolitische Sprecherin | annika.klose@bundestag.de | |
| Prof. Dr. Armin Grau | Bündnis 90/Die Grünen | Sozialpolitischer Sprecher | armin.grau@bundestag.de | |
| Cansin Köktürk | Die Linke | Sozialpolitische Sprecherin | cansin.koektuerk@bundestag.de | |
| Christian Haase | CDU/CSU | Haushaltspolitischer Sprecher | christian.haase@bundestag.de | |
| Dr. Thorsten Rudolph | SPD | Haushaltspolitischer Sprecher | thorsten.rudolph@bundestag.de | |
| Dr. Sebastian Schäfer | Bündnis 90/Die Grünen | Haushaltspolitischer Sprecher | sebastian.schaefer@bundestag.de | |
| Dr. Dietmar Bartsch | Die Linke | Haushaltspolitischer Sprecher | dietmar.bartsch@bundestag.de | |
| Florian Müller | CDU/CSU | Forschungs-/Wissenschaftspolitischer Sprecher | florian.mueller@bundestag.de | |
| Oliver Kaczmarek | SPD | Forschungs-/Wissenschaftspolitischer Sprecher | oliver.kaczmarek@bundestag.de | |
| Ayse Asar | Bündnis 90/Die Grünen | Forschungs-/Wissenschaftspolitische Sprecherin | ayse.asar@bundestag.de |
Wir verarbeiten Name, Fraktion, Funktion und dienstliche E-Mail-Adresse der genannten Abgeordneten aus öffentlichen Quellen (bundestag.de), um sie im Rahmen dieser Aktion politisch zu kontaktieren. Dies erfolgt für die Dauer der Aktion und dient der Durchsetzung von politischen Interessen, weitere Informationen unter https://www.stiftunglesen.de/datenschutz.
Sehr geehrte Abgeordnete,
ich wende mich heute mit der Bitte an Sie, sich in der bevorstehenden Haushaltsbereinigungssitzung mit Nachdruck für die Weiterfinanzierung des von der Stiftung Lesen durchgeführten Leseförderprojekts „Lesestart 1–2–3“ einzusetzen.
Wer aus kurzfristigen Sparüberlegungen eine bundesweit einzigartige Förderung für Familien aufgibt, spart an der falschen Stelle. Die in Deutschland schon viel zu lang herrschende Bildungskrise löst man nicht durch Kürzungen bei Familien, sondern durch Investitionen in ihre Zukunft.
Lesekompetenz entscheidet über den Bildungserfolg von Kindern und somit über Lebenschancen.
Der Nationale Bildungsbericht 2026 hat erneut gezeigt, wie entscheidend frühkindliche Förderung ist. Genau hier setzt „Lesestart 1–2–3“ mit Erfolg an: Durch den einmaligen Zugang über die Vorsorgeuntersuchungen U6 und U7 bei den Kinder- und Jugendärzt*innen erreicht das Projekt so gut wie alle Familien mit Kindern im Alter von ein und zwei Jahren – unabhängig von Herkunft, Bildung oder Einkommen.
Familien verdienen Unterstützung
Klar ist: Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht kurzfristig, sondern durch verlässliche und langfristige Strukturen. „Lesestart 1–2–3“ hat ein umfassendes Netzwerk aus über 6.000 teilnehmenden Kinderarztpraxen und mehr als 5.500 Büchereien aufgebaut – eine Infrastruktur, die Familien deutschlandweit wirksam im Alltag erreicht. Diese Ressource nun aufzugeben, ist ein Fehler und droht, den Bildungsnotstand in Deutschland weiter zu verschärfen. „Lesestart 1–2–3“ ist mehr als ein Buchgeschenk. Es ist Aufklärung und Motivation durch Vertrauenspersonen und sorgt mit einem positiven Buchimpuls für zentrale Vorlesemomente in Familien.
Die Begründung, eine Fortführung der Finanzierung von „Lesestart 1–2–3“ sei nach geltendem Zuwendungsrecht zeitlich zu begrenzen, ist nicht überzeugend. Projekte aus anderen Ressorts werden teils seit Jahrzehnten von Bundesseite gefördert und das mit deutlich höheren Beträgen. Im Bundeshaushalt müssen für „Lesestart 1–2–3“ lediglich rund 4 Euro pro Kind pro Jahr eingeplant werden. An so einem Betrag darf ein so wichtiges Programm nicht scheitern!
Ich bitte Sie daher eindringlich: Setzen Sie sich für den Fortbestand von „Lesestart 1–2–3“ ein. Stärken Sie Lesen, stärken Sie Chancen! Auf dem Informationsblatt der Stiftung Lesen finden Sie Fakten und Hintergründe. Das Dokument können Sie hier herunterladen: https://www.stiftunglesen.de/fileadmin/PDFs/Kampagne__Rettet_Lesesart_/Faktenblatt_Lesestart1-2-3.pdf
Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, steht Ihnen die Stiftung Lesen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
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