Computer und Bücher

Dossier: Lesen mit Kinderwebseiten

Leseförderung mit Internetseiten für Kinder

Gelesen wird auch im Internet. Viele Internetseiten für Kinder und Jugendliche bieten Geschichten, Sachthemen, Bastelanleitungen, Rezepte uvm., allesamt Dinge, die gelesen werden müssen. In unserer Liste finden Eltern, Lehrkräfte, Bibliothekare, Pädagogen und Interessierte Surftipps für Kinder.

Webinar „Lesen fördern mit Kinderwebseiten“

Am 20. Oktober 2017

Webinare ©Rudie/Fotolia

Im Oktober ist der Tag der Kinderwebseiten! Ein guter Anlass um am 20. Oktober 2017 um 16.00 Uhr in einem Webinar der Frage nachzugehen, wie Kinderwebseiten für die Leseförderung eingesetzt werden können. Denn auch im Internet wird gelesen - und zwar nicht zu knapp. Denn viele Aktivitäten, die Kinder und Jugendliche im Netz tun, erforderen Lesekompetenzen. Aber wie unterscheidet sich das Lesen im Netz vom Lesen im gedruckten Buch? Gibt es besondere Lesestrategien? Welche Leseaktionen sind rund um Kinderwebseiten vorstellbar? Auf all diese Aspekte geht das Webinar der Stiftung Lesen zum Tag der Kinderseiten 2017 ein!


Gezeigt wird, wie Sie das Potenzial des Internets für Ihre Leseförderpraxis nutzen können. Neben Aktionsideen werden empfehlenswerte Kinderwebseiten und thematisch passende Bücher vorgestellt.  
Hier alle Informationen auf einen Blick:

Was?
Kostenloses Webinar zum Thema „Lesen fördern mit Kinderwebseiten“. Ein Webinar ist ein Seminar, das über das Internet läuft. Sie nehmen bequem von zu Hause oder von der Schule aus teil. Über Chat haben Sie die Möglichkeit mit der Referentinnen zu interagieren.

Wer?
Das Webinar richtet sich an ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser sowie Vorleseinitiativen. Die vorgestellten Aktionen sind für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren geeignet.


Referentin
Dr. Sigrid Fahrer ist Leiterin „Digitale Strategie“ bei der Stiftung Lesen und ist dort u.a. für www.digitale-lesewelten.de zuständig.


Wann?
20. Oktober 2017, 16.00 – 16.45 Uhr.


Wo?
An jedem Computer, mit folgenden technischen Voraussetzungen:
• Prozessor: AMD Dualcore bzw. Intel Core2Duo oder besser
• Arbeitsspeicher: min. 1GB
• Betriebssystem: Win XP oder Win 7
• Internetleitung: min. DSL-Geschwindigkeit
• Tonübertragung: PC-Lautsprecher oder -Kopfhörer

Wie?
Melden Sie sich bis zum 20. Oktober 2017 12.00 Uhr mit diesem Link an: http://www.vogel.de/liveevents/?pk=3330
Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie einen Zugangscode zum Webinar.

Interview mit Helga Kleinen, Seitenstark e.V.

Qualitätsvolle Vielfalt für Kinder im Netz - Leseförderung mit Kinderwebseiten

Helga Kleinen ©privat

Das Internet gehört allen - auch unseren Kindern!                                
Können Sie sich als Erwachsener eine Welt ohne Internet überhaupt noch vorstellen? Unser gesellschaftliches und berufliches Leben ist digital durchdrungen. Informationsbeschaffung und Meinungsbildung findet überwiegend online statt. Und selbstverständlich nutzen wir das Netz auch für den sozialen Austausch. Unsere Kinder wollen das Internet mit all seinen Chancen und Möglichkeiten genauso nutzen können, wie wir Erwachsene das tun. Und sie haben ein Recht darauf! Laut Artikel 17 der UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht auf einen uneingeschränkten und gleichberechtigten Zugang zur digitalen Welt. Artikel 13 der UN-Kinderrechtskonvention spricht jedem Kind das Recht auf freie Meinungsäußerung - sowohl online als auch offline - zu (siehe kinderrechte.digital).



Digitale Teilhabe und Teilnahme lernen

Unsere Kinder wachsen in diese digitale Welt hinein. Sie werden unsere Demokratie und unser Gemeinwesen zukünftig noch wesentlich stärker über das Internet gestalten und organisieren als wir es heute schon tun. Wichtig ist es deshalb, unsere Kinder frühzeitig über geeignete Internetangebote stark und kompetent zu machen. Wo, wenn nicht online sollen Kinder durch „learning by doing“ die notwendigen Kompetenzen zur Teilhabe und Teilnahme an der digitalen Gesellschaft erlangen? Es braucht also hochwertige Angebote für Kinder im Netz, die ihnen demokratische Grundwerte, wie Meinungsfreiheit und respektvollen Diskurs vermitteln. Attraktive Mitmachangebote im Netz müssen Kinder anregen sich zu beteiligen und sie  heranführen an gesellschaftliche Beteiligungsprozesse.

Kinderseiten finden und nutzen

Am 21. Oktober ist „Tag der Kinderseiten“. Vor zwei Jahren hat Seitenstark diesen Aktions- und Gedenktag ins Leben gerufen, weil vielen Kindern, Eltern, Pädagogen und Lehrkräften nicht bekannt ist, dass wir europaweit (eigentlich sogar international) eines der vielfältigsten und attraktivsten Onlineangebote für Kinder im Netz haben. Rund 400 Kinderseiten, so wird geschätzt, gibt es etwa in Deutschland. An die 70 geprüfte und hochwertige Kinderseiten haben sich allein in der Seitenstark Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten zusammengeschlossen. Gemeinsam engagieren sich die Seitenstark-Mitglieder seit 2003 für positive, qualitätsvolle Inhalte für Kinder im Internet.

Seitenstark steht für geprüfte Qualität!

Als Startrampe führt seitenstark.de, das Gemeinschaftsportal des bundesweiten Netzwerks, zu den abwechslungsreichen Angeboten der Mitglieder. Alle Mitmach-, Freizeit- und Wissensangebote unterliegen strengen Qualitätskriterien, die gemeinsam erarbeitet wurden. Viele  Mitgliedsseiten  tragen  Gütesiegel  oder  Auszeichnungen wie den „Erfurter Netcode“ oder den „Grimme Online Award“. Eltern müssen sich also nicht sorgen, denn auf Seitenstark-Webseiten sind Kinder geschützt und surfen in einem sicheren Umfeld.

Seitenstark unterstützt Kinder, Eltern und pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, die kommunikativen und interaktiven Möglichkeiten des Netzes kennen und nutzen zu lernen. Auf den Mitgliedsseiten können Kinder üben, sich im Internet sicher und kompetent zu bewegen. Ähnlich wie im Straßenverkehr gilt es Gefahrenquellen schnell zu erkennen und Regeln zuverlässig zu beachten. Die vielen Mitmachangebote fördern die Entwicklung von Medienkompetenz. Mit diesem Wissen haben Kinder eine gute Basis, sich allmählich das ganze World Wide Web zu erobern.

Aber was zeichnet eine gute Kinderwebseite aus?

Eine gute Kinderwebseite richtet sich explizit an die Kinder. Sie legt besonderen Wert auf Sicherheit und Datenschutz und vermittelt dies den Kindern (und Eltern) gegenüber auch. Kinder können diese Webseiten also problemlos ohne Begleitung von Erwachsenen besuchen ohne Gefahr zu laufen auf Inhalte zu stoßen, die altersunangemessen sind oder die das Kindeswohl gefährden.

Kinder wollen im Internet spielen, kommunizieren und sich informieren. Genau diese Interessen decken Kinderwebseiten ab -  und zwar mit kindgerechten Inhalten. Die Struktur der Webseite und eine einfache, übersichtliche Navigation macht es Kindern leicht, sich auf den Seiten zu orientieren. 
                                                                                          
Alle Themen die Kinder interessieren, von Tieren, Musik, Geschichte über Religion, Politik oder Nachrichten werden in Text, Bild und Ton kindgerecht aufbereitet. Eine gute Kinderseite wird redaktionell betreut und bietet den Kindern Ansprechpartner. Kinder können ihre Fragen stellen, diese werden zeitnah von „echten“ Redakteur*innen mit pädagogischer und journalistischer Sorgfalt beantwortet. In Community- oder Mitmachbereichen wie z.B. bei kidsville.de (Mitmachstadt für Kinder), juki.de (Videoplattform) oder knipsclub.de (Fotocommunity) prüft eine geschulte Redaktion, dass alle hochgeladenen Beiträge für Kinder geeignet sind.

Was sollte man beim Einsatz von Kinderwebseiten beachten?          

Je nach Alter ist es sinnvoll, Kinder beim Erkunden einer Webseite zu  begleiten. Gemeinsam kann besprochen werden, was dem Kind daran gefällt, was vielleicht auch nicht. Versteht das Kind die Inhalte? Gibt es Gesprächs- oder Diskussionsbedarf? Welche weiteren Themen ergeben sich daraus? Es bietet sich an, Inhalte aus dem Netz auch immer wieder mit der analogen Welt zu verknüpfen.

Viele Kinderseiten bieten spezielle Bereiche für Pädagoginnen und Pädagogen sowie für Eltern an. Dort informieren sie über Einsatzmöglichkeiten in der Schule, in der außerschulischen Arbeit oder in der Familie.

Leseförderung mit Kinderwebseiten

Kinderwebseiten machen Spaß, weil sie multimedial und interaktiv aufbereitet sind. Interaktive Spiele, Videos und Hör-Clips motivieren die Kinder zum Lesen, denn bevor es losgeht, müssen Kinder vorab eine kurze Anleitungen oder Inhaltsangaben lesen und verstehen. Nicht selten wird den Kindern die Spielanleitung oder der kurze Sachtext begleitend auch vorgelesen. Das zusätzliche Audioangebot unterstützt das sinnerfassende Lesen, was gerade für Leseschwache Kinder von Vorteil ist.
                     
Gute Kinderwebseiten sind möglichst nicht textlastig, es sei denn es handelt sich explizit um ein Online-Literaturmagazin für Kinder, wie beispielsweise Rossipotti.de. extlastige Webseiten verschrecken die Kinder, aber das ist bei uns Erwachsenen nicht anders. 
Online-Texte dürfen die Kinder nicht überfordern. Kinder müssen sich die Inhalte möglichst schnell und unkompliziert erschließen können. Deshalb heißt die Devise für die Online-Redaktion: Texte leicht und verständlich schreiben, sie in kurze und sinnvolle Abschnitte unterteilen. Texte außerdem möglichst viel mit attraktiven Bildern und Fotos bestücken.

Schreiben für Kinder ist eine anspruchsvolle Sache, auch oder gerade im Netz. Auf unserem Seitenstark-Portal: wir-machen-kinderseiten.de (wmk) geben wir deshalb in einer sechsteiligen Reihe viele praktische Tipps und gute Anregungen, wie man erfolgreich für Kinder im Netz schreibt:  „Texten für Kinder - (k)ein Kinderspiel: Kinder als Leser“. Wie man redaktionell auch auf Leseschwache Kinder Rücksicht nehmen kann, beschreibt dieser wmk-Artikel: Wie gestalte ich Online-Texte lesefreundlich? 

Die Rubriken: Geschichten und  (Welt) Literatur auf seitenstark.de 
Auf der Seitenstark-Kinderseite  finden Kinder  zu zahlreichen Themen und Wissensgebieten  eine große Auswahl an Angeboten.   Nach Themen stöbern können sie bei den Seitenstarken Themenfischen! Unter der Rubrik: „Geschichten“  finden Kinder  Angebote zum  Lesen, Zuhören und Schreiben:

- Comics 
- Gedichte
- Geschichten hören
- Geschichten lesen
- Märchen und Sagen

(Welt)Literatur herausgefischt finden die Kinder unter der gleichlautender  Rubrik: (Welt)Literatur

Empfehlenswerte Kinderseiten zur Leseförderung

LegaKids ist für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten konzipiert, macht aber auch allen anderen Kindern Freude und regt zum Lesen an.  Das animierte Lese-Rechtschreib-Monsters Lurs will Kinder vom Lesen und Schreiben abhalten. In zahlreichen Lernspielen und Lehr- und Lernvideos gilt es, diesem Monster ein Schnippchen zu schlagen. Das machen Kinder mit Freude und Ausdauer. In der Lurs-Akademie werden zudem die Grundlagen des Lesens und Schreibens auf humorvolle Weise dargestellt. Es gibt je nach Bedürfnis vertiefende Lernspiele sowie Info- und Übungsblätter.

Rossipotti ist ein unabhängiges, nichtkommerzielles Literatur-Magazin für Kinder im Netz. Das Magazin erscheint mehrmals im Jahr mit einer neuen Ausgabe. Inhalte des Magazins sind (Hör-)Geschichten, Comics, Buchrezensionen, Interviews und Diskussionen über literarische Texte. Daneben können Kinder durch das Veröffentlichen eigener Buchkritiken, Geschichten, Comics oder der Beteiligung an einem Erzählwettbewerb selbst kreativ werden.

wortwusel: Die Welt des Wortwusels ist ein Spielplatz der besonderen Art. Als Gastgeber lädt der kleine Gesell sein Publikum ein, mit Bildern, Klängen und Worten zu spielen, Gedichte und die ganze Vielfalt der Poesie zu entdecken.

losleser: Lehrkräfte können hier gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern kostenfrei ein multimediales Leseprojekt durchführen. Im Mittelpunkt steht nicht die Lektüre möglichst vieler Bücher, sondern die kreative Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Lesestoff. Die Kinder schreiben Texte zu ihrer Lieblingslektüre, malen Bilder dazu und erstellen eine Sprachaufnahme.

Hoppe-Geschichten von KidNetting: Das Kinderportal der Stadt Ingolstadt veröffentlicht seit Mai 2010 jeden Monat eine unterhaltsame Kindergeschichte des Neuburger Schriftstellers Matthias Hoppe. Diese nicht allzu langen Geschichten sollen die Kinder zum Lesen animieren und ihre Fantasie anregen.

Lese-/Lernkarten von AUDITORIX: Sachtexte online recherchieren, lesen und den Sinn erfassen, ist für manches Kind keine leichte Aufgabe. Kleine, überschaubare Aufgaben auf den Auditorix-Lernkarten motivieren das Kind und unterstützen es beim Leseverstehen.


Helga Kleinen (Diplom-Kulturmanagerin) ist seit 2010 Vorstandsvorsitzende des gemeinnützigen Seitenstark e. V., dem Trägerverein der gleichnamigen bundesweiten Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten (seitenstark.de). Seit 2006 leitet sie das AUDITORIX-Projekt (auditorix.de) von Initiative Hören e. V. und Landesanstalt für Medien NRW. Seit 1997 arbeitet sie als Projektleiterin, Bildungsreferentin und Autorin für die Initiativen Hören e. V. und die Schule des Hören, konzipierte und organisierte zahlreiche Bildungsprojekte im Auftrag von Landes- und Bundesbehörden. Von 1988 bis 1999 war sie als freie Schauspielerin im Kindertheater tätig.

Leseförderung mit Kinderwebseiten

Tipps und Tricks

Leseförderung mit Kinderwebseiten ©BMBF / Stiftung Lesen / Jan Knoff

Auch im Internet wird gelesen und das gar nicht so wenig: So ist bei den meisten Internet-Aktivitäten von Kindern im Alter zwischen 6 und 13 Jahren Lesekompetenz gefragt. Dazu gehören regelmäßige Beschäftigungen wie das Nutzen von Suchmaschinen und Kinderseiten oder einfach drauflos Surfen (vgl. KIM-Studie 2016). Das Internet ist also ein wichtiger Leseort für Kinder im Grundschulalter. Die KIM-Studie 2014 bezeichnet es passenderweise als „großes Buch des Wissens“ für Kinder (vgl. KIM-Studie 2014, 35). Wie aber liest man in diesem digitalen Riesenschmöker? Genauso wie in einem Buch? Oder kommen dort andere Lesestrategien zur Anwendung? Und lässt es sich für die Leseförderung nutzen? Mehr erfahren Sie hier.


Hyper Hyper: Lesestrategien für das Internet

Vergleicht man eine Buchseite mit einer typischen Kinderwebseite, wird auf einen Blick klar, dass es doch einige Unterschiede in der Darstellung der Inhalte gibt:

Reihenfolge: Im Buch ist festgelegt, in welcher Reihenfolge man seine Elemente (Wörter, Sätze, Seiten) lesen muss – nämlich hintereinander. Bei Webseiten können die unterschiedlichen Elemente in einer individuellen Reihenfolge betrachtet werden.

Multimedialität: Kinderbücher vereinen in der Regel zwei Medien in sich: Text und Bild. Sie in Beziehung zu setzen ist Teil der (Vor)Leseleistung. Als Faustregel gilt: je jünger die Kinder desto mehr sollten Text und Bild sich aufeinander beziehen. Bei älteren Kindern dürfen die Bilder dem Text auch weitere Informationen und Deutungsebenen hinzufügen. Auf Webseiten begegnen Kindern ganz viele verschiedene Medienformen: Texte, Bilder, Animationen, Filme, Spiele, Downloads etc. Sie stehen meistens zusammenhanglos auf den Seiten und beziehen sich in der Regel nicht aufeinander.

Inhalte: Im Buch gibt das Inhaltsverzeichnis Auskunft über die einzelnen Bestandteile. Auf jeder Seite gibt es dann Texte und Bilder, die zwar auch schon mal in Kästen oder Kolumnen angeordnet sein können, aber immer deutlich als Texte oder Bilder erkennbar sind. Die Startseite einer Webseite gibt meistens darüber Auskunft, was sich alles in den Unterseiten verbirgt, ist also quasi das Inhaltsverzeichnis und die Vorschau. Die Teaser- und Verzeichniselemente können sich als Kacheln, Kästen, Bildergalerien etc. präsentieren. Oftmals ist aber nicht gleich klar, welche Inhalte und Medien sich dahinter verbergen. Sogar Werbung, ist nicht immer eindeutig zu erkennen.

Aus diesen kurz umrissenen Unterschieden zwischen Büchern und Webseiten wird deutlich, dass die herkömmlichen Lesestrategien, die für das Bücherlesen gelernt werden, nicht ausreichen. Denn neben der notwendigen Worterkennung und Sinnerfassung der präsentierten Informationen sind bei Webseiten noch weitere Fähigkeiten notwendig:

1. Elemente auf der Seite klassifizieren – z.B. nach Medienarten, nach Inhaltsarten (Was kann ich dort machen?)

2. Die Elemente mit dem eigenen Lese/- bzw. Informationsbedürfnis in Beziehung setzen (Was interessiert mich davon?)

3. Die Elemente in eine Reihenfolge bringen (Was ist das Wichtigste für mich?)

Bei der Anwendung dieser Einordnung- und Auswahlstrategien werden bekannte Lesetechniken eingesetzt: sich durch Überschriften oder Hervorhebungen einen Überblick verschaffen (Skimming) und die Texte nach bestimmten Schlagwörtern überfliegen (Scanning). Um Kinder optimal auf die digitale Zukunft vorzubereiten, ist es also unerlässlich, diese Fähigkeiten genauso zu üben wie die Techniken des intensiven Lesens (abschnittsweises Lesen, wichtige und unklare Textstellen identifizieren etc.).

Praxisideen für Lesen im Hypertext

Webseiten-Bausteine: Betrachten Sie gemeinsam einige der beliebten Kinderwebseiten. Sammeln Sie dann alle Inhalts- und Medienelemente. Entwickeln Sie gemeinsam Symbole für jedes Element und bauen Sie dann gemeinsam die Startseiten z.B. mit bunten Papierkästchen nach. So wird klar, was es auf den jeweiligen Seiten alles zu finden gibt.

Meine Interessen: Fragen Sie nach den Interessen der
Kinder mit einem Fragebogen. Fragen könnten sein: Was sind meine Hobbys? Was interessiert mich? Was mache ich am liebsten? Was esse ich am liebsten? Suchen Sie dann gemeinsam mit Kindersuchmaschinen nach Webseiten, die fünf der am meisten genannten Interessen und Hobbys der Kinder bedienen. Wählen Sie zwei Webseiten pro Thema aus und bilden Sie fünf Gruppen, z.B. Fußball, Mode, Basteln, Spiele, Witze. Jede Gruppe knöpft sich dann ihre beiden Webseiten vor und versucht Folgendes über sie herauszufinden: Gibt es Inhalte zu meinem Oberthema auf der Startseite? Wo sind sie untergebracht? Wie lassen sie sich finden? Wie viele Informationen gibt es dazu? Welche Informationen gibt es? Wie gefällt die Webseite? Mit welcher Begründung?

Internetralley: Um Webseiten besser kennenzulernen und Such- und Lesekompetenzen zu verbessern bietet sich eine Internetralley an. Wählen Sie dafür eine Webseite aus und überlegen Sie sich Fragen, die mit den Texten, Filmen und anderen Inhalten darauf zu beantworten sind. Lassen Sie die Kinder je nach Computerausstattung in Gruppen die Ralley absolvieren. Welche Gruppe ist die schnellste? Reflektieren Sie dann gemeinsam, welche Suchstrategien angewendet wurden? Wie konnte man möglichst schnell die Information finden? Welche Hinweise haben geholfen?

Das ist auch Lesen?: Der Internetleser

Das Schöne am Lesen im Internet ist, dass es sich gar nicht wie Lesen anfühlt. Denn wird man gefragt „Liest du gerne?“ denkt man zu allererst an Bücher, meistens belletristischen Inhalts, die in der Freizeit als Hobby zur Unterhaltung gelesen werden. Kinder denken dabei auch an Schullektüren, mit denen sie textsprachliche und literarischen Kompetenzen üben. Die Wenigleser bringen damit aber keine positiven Erlebnisse in Verbindung – sei es, dass sie im Elternhaus nicht mit Büchern in Berührung gekommen sind oder sei es, dass sie keine Erfolgserlebnisse beim schulischen Lesen verbuchen konnten. Fragt man diese Gruppe „Liest du gerne?“ wird die Antwort wohl eher „Nein!“ lauten.
Erweitert man diese Frage aber um den Zusatz „im Internet“ wird die Antwort vielleicht anders ausfallen. Stoßen Sie so einen Denkprozess an und machen Sie sichtbar, dass es ganz verschiedene Arten des Lesens gibt und auch dieses informelle Lesen, Lesen ist. Den Kindern kann bewusst werden, dass auch sie sich zu den Lesern zählen dürfen, dass Lesen etwas Alltägliches ist, etwas, dass sie selbst tun. Dieses Gewahrwerden zahlt sich positiv auf die Lesemotivation aus, denn sie hängt stark mit dem eigenen Selbstbild als Leser zusammen.
Geben Sie den Kindern die Gelegenheit, ihre Lieblingswebseiten vorzustellen, ganz so wie es auch die gängigen Buchpräsentationen gibt. Das macht auch den im Alltag gelebten Medienmix der Kinder sichtbar: Denn zu Hause werden Computer und Bücher selbstverständlich nebeneinander benutzt. In schulischen Kontexten ist letzteres eher selten: Nur 36 % der Kinder nutzen einen Computer in der Schule (KIM Studie 2016), 100 % aber zu Hause (KIM Studie 2016).

Praxisideen für den Internetleser

Internet-Lesetagebuch: Lesetagebücher sind ja allseits bekannt. Warum übertragen Sie diese Methode nicht einfach mal auf das Internet? Darin kann zum Beispiel notiert werden: Wann habe ich gelesen? Auf welchen Webseiten habe ich gelesen? Was habe ich gelesen? Welche Informationen waren wichtig für mich? Was hat mir gefallen/nicht gefallen? Was habe ich nicht verstanden? Welche Wörter waren neu oder schwierig?

Informationen zu Büchern: Lassen Sie Informationen zu den aktuellen Lektüren im Internet suchen, um Bücher und das Internet zusammenzubringen. Wenn Sie wenig Zeit haben und dies als Anschlussaktion an eine Vorlesestunde planen, können Sie auch eine Linkliste mit entsprechenden Seiten anlegen. Den Rechercheaufträgen sind keine Grenzen gesetzt: von Informationen über den Autor über Rezensionen von Büchern bis hin zu Spielen, Quiz und Bastelvorlagen. Einige Kinderbuchhelden wie zu Greg, Harry Potter oder Warrior Cats haben sogar eigene Webseiten und bieten sowohl eingefleischten Fans als auch Einsteigern mit Spielen, Rezepten, Kreativangeboten und Zusatzgeschichten Anreize, in diese Geschichtenwelten einzutauchen.

Internet + Zeitschriften = doppelte Lesemotivation: Wie das Internet haben auch Zeitschriften ein gutes Image bei den Weniglesern, da sie kurze Texte, die nah an den Interessen der Kinder sind, bieten. Beides lässt sich mit den Onlineausgaben bekannter und beliebter Kindermagazine wie www.ein-herz-fuer-tiere.de, www.mickey-maus.de oder www.wendy.de verbinden. Legen Sie diese auf den Startbildschirm in Ihrer Einrichtung oder ermöglichen Sie den Kindern sich damit in freien Lesezeiten zu beschäftigen. Sie können auch bei einer Vorlesestunde einfach mal etwas aus einem der Onlinemagazine vorlesen. Ein Manko haben diese Angebote leider: Sie wimmeln vor Werbung. Kinder sollten nur mit Erwachsenen auf diese Seiten gehen.

Lesenswertes auf Kinderseiten

Webseiten für Kinder bieten natürlich jede Menge Lesestoffe aller Art wie:

1. Sachinformationen: Auf Kinderseiten lassen sich Sachtexte zu allen Themen, die Kinder interessieren, finden. Da gibt es Informationen zu Haustieren (z. B. www.kidsville.de), zu geschichtlichen Ereignissen (z. B. www.kinderzeitmaschine.de), zu Politik (z. B. www.hanisauland.de), zu Indianern (z. B. www.wasistwas.de), zu Fußball (z. B. www.geolino.de), zur Technik und Naturwissenschaft (z. B. www.fideldidu.de) usw. Sachtexte sprechen insbesondere die Jungen an, die im Gegensatz zu den Mädchen eher aus informatorischen Zwecken lesen. Und auch die Wenigleser profitieren davon, da Sachinformationen oftmals in kurze Texte verpackt werden. Diese Lesehäppchen trauen sich auch die schwächeren Leser zu.

2. Anleitungen: Basteltipps, Experimente und Rezepte sind auch alles Dinge, die gelesen werden müssen und das sogar ganz genau. Denn sonst kommt etwas ganz Anderes heraus als geplant: die Fimobrosche ähnelt eher einem Klumpen, die Kolben schmoren durch und der Nachtisch schmeckt nicht. Das Lesen von Anleitungen birgt ebenfalls eine große Chance für die weniger Leseaffinen. Die Texte sind kurz, die Sinnentnahme erfolgt Satz- und teils Wortweise und die Texte sind eng mit der Lebenswelt verknüpft, sodass klar ist: Lesen ist eine notwendige Alltagskompetenz. Die meisten Kinderseiten bieten solche Anleitungen. Basteltipps finden sich insbesondere bei www.clixmix.de, Experimente bei www.kids-and-science.de und Rezepte bei www.kinderbackstube.eu.

3. Geschichten: Auf Kinderwebseiten finden sich auch Geschichten zum Vorlesen und Selbstlesen. Wie schon erwähnt, nimmt das Lesen im Internet Kindern die Scheu, die sich einer Buchkultur nicht zugehörig fühlen. Im „Lesekorb“ gibt es z.B. Märchen, Klassiker und Sagen und bei www.wortwusel.net finden Sie Gedichte. Wer sich generell über Literatur informieren möchte oder auch gerne selbst schreibt ist bei www.rossipotti.de, dem Literaturmagazin für Kinder gut aufgehoben und Büchertipps von Kindern für Kinder gibt es bei www.leselilli.de.

4. Nachrichten: Viele Kinderwebseiten informieren auf kinderechte Art und Weise über das Geschehen in der Welt. Diese Kinderonlinemagazine wie z. B. www.baeren-blatt.de oder www.news4kids.de informieren Kinder mit kurzen Lesetexten und Bildern über aktuelle Themen und bieten kurzweilig Nachrichten, die Kinder interessieren und betreffen. Diese Texte können z. B. als Einstieg in eine Vorlesestunde dienen, um zu zeigen, dass Geschichten auch immer an das Hier und Jetzt andocken.

Um kindgerechte Inhalte zu finden, ist es empfehlenswert Kindersuchmaschinen zu nutzen wie www.blinde-kuh.de und www.fragfinn.de. Sie zeigen Webseiten und Inhalte an, die von einer Redaktion erstellt bzw. ausgesucht wurden und für Kinder geeignet sind. Ein wichtiges Kriterium für Kinderseiten ist außerdem die Werbefreiheit. Denn Kinder können kommerzielle Inhalte auf Webseiten nicht gut von redaktionellen unterscheiden. Um ganz sicher zu gehen, sollten sich Erwachsene Webseiten ansehen und nachprüfen ob diese Werbung oder Links zu Seiten beinhalten, die für Kinder ungeeignet sind. Sichere und empfehlenswerte Kinderwebseiten finden sich u. a. bei www.seitenstark.de und www.klicktipps.de.

Internetseiten für Kinder

Linkliste mit empfehlenswerten Internetseiten für Kinder

Kinder am Laptop ©Fotolia

Kinder nutzen das Internet regelmäßig – vor allem zu Recherchezwecken und zum Besuch von Kinderseiten. In unserer List haben wir empfehlenswerte Internetseiten zusammengestellt, auf denen Kinder gute Spiele, interessante Fakten und kreative Ideen finden. Fehlen dürfen dabei aber nicht Orientierungsseiten im Netz, die Kinder fit fürs Internet machen sowie spezielle Suchmaschinen, mit denen Kinder leichter an für sie relevante Informationen gelangen.        


Amira
Auf der Internetseite Amira sind virtuelle Erstlesebücher zu finden, die Leseanfänger beim Lesen lernen unterstützen sollen. Ein besonderer Fokus liegt hier auf Kindern, die Deutsch als zweite Sprache lernen. Deshalb sind die 40 verschiedenen Geschichten auch in vier bis fünf verschiedenen Sprachen zu finden.
» http://www.amira-pisakids.de/#page=home


Antolin - Mit Lesen punkten!
Antolin ist ein Portal zur Leseförderung von Kindern der ersten bis zur zehnten Klasse. Die Schüler/-innen lesen ein Buch und beantworten dann interaktive Quizfragen zum Inhalt.
Auf diese Weise fördert Antolin das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Schüler/-innen, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinander zu setzen. Dadurch unterstützt Antolin die selbstbestimmte Entwicklung der eigenen Leseidentität.
» http://www.antolin.de


Blindekuh
Neben einer deutschsprachigen Kinder-Suchmaschine hält die Seite auch ein Info- und Lernportal bereit, in denen die Kinder Basteln, Kochen, Forschen, Chatten können. Auch Nachrichteninfos und Surftipps können abgerufen werden.
» http://www.blinde-kuh.de


clixmix.de – das multimediale Wissensportal
Clixmix bietet Kindern im Grundschulalter einen spielerischen und sicheren Einstieg ins Internet. Mit leicht anwendbaren Spielen und Videos wird nicht nur Wissen, sondern auch Medienkompetenz erworben.
» http://www.clixmix.de


Fideldidu
Die Internetseite "Fideldidu" bietet eine Menge an Informationen Rund um die Themen Natur, Umweltschutz und Menschenrechte. Neben Wissenswertem zu den verschiedenen Themen sind auf der Webseite auch Geschichten, Basteltipps, Spiele, Rezepte und vieles mehr zu finden.
» http://www.fideldidu.de/


fragFINN - Kindersuchmaschine
fragFINN bietet einen geschützten Surfraum, der speziell für Kinder geschaffen wurde und in dem sie sich frei im Internet bewegen können, ohne auf für sie ungeeignete Inhalte zu stoßen.
» http://www.fragfinn.de


Geolino
Passend zur gleichnamigen Kinderzeitschrift gibt es auch eine Geolino-Webseite. Hier gibt es reichlich Beiträge zu verschiedenen wissenschaftlichen Themen, Rezepte für Kinder, Bastelideen und Spiele. Besonders empfehlenswert sind die „Upcycling-Tipps“, bei denen aus Alltagsgegenständen tolle Kunstwerke gezaubert werden. Für Leseratten gibt es eine eigene Buchtipps Rubrik.
» http://www.geo.de/geolino


HanisauLand.de
Die Kinderseite im Internet, die Lust auf Politik macht. Ein ganzes Internetportal für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren. Hanisauland.de ist ein Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB).
» http://www.hanisauland.de


Helles-Koepfchen.de
Umfangreiches und mehrfach ausgezeichnetes Internetportal für Kinder und Jugendliche. Neben einer kindgerechten Suchmaschine stehen den Besuchern zahlreiche redaktionelle Beiträge, Mitmachangebote und Spiele zur Verfügung. Zudem können sich Kinder in der vormoderierten Helles-Köpfchen-Community anmelden und in einer geschützten Umgebung mit anderen Mitgliedern austauschen.
» http://www.helles-koepfchen.de


Kids and Science
Auf der Webseite „Kids and Sience“ gibt es einiges zu entdecken: hier wird spannenden Fragen aus den Themenbereichen Natur und Umwelt, Technik im Alltag, Physik, Biologie und Astronomie nachgegangen. Außerdem gibt es zahlreiche Experimente, die zuhause nachgemacht werden können.
» http://www.kids-and-science.de/


Kidsville – die Mitmach-Stadt im Netz
Auf Kidsville.de können Kinder eigene Texte, Geschichten oder Gedichte veröffentlichen, mit anderen Kindern chatten oder Informationen suchen. Begleitet werden sie von Internet-Ameise Formi und ihren Freunden.
» http://www.kidsville.de


Kinderbackstube
Die Webseite „Kinderbackstube“ ist eine Mitmachseite: Hier werden Rezepte von Kindern vorgestellt, die sie Zuhause gebacken oder in Backkursen oder Spielaktionen getestet haben. Wer Lust hat, kann seine eigenen Rezeptideen einsenden und anderen Interessierten zur Verfügung stellen. Auch Eltern oder pädagogische Fachkräfte werden hier fündig, wenn sie nach Rezeptideen für eine größere Anzahl an Kindern suchen.
» http://www.kinderbackstube.eu


Der Kinderkanal im Internet
Auf kika.de können sich die Kinder nicht nur über den Kinderkanal von ARD und ZDF und die verschiedenen Fernsehsendungen informieren, sondern in der „Spiel und Spaß“-Rubrik auch Spielen, chatten, gewinnen und sich kreativ betätigen. Die einzelnen Beiträge sind nach Alter gekennzeichnet (ab 3, 6 und 10 Jahre).
» http://www.kika.de


Kindersache
Die Internetseite Kindersache ist ein Angebot des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. . Hier können sich Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren über die Rechte von Kindern und vieles mehr informieren und austauschen. Die schon etwas schreibfitteren haben sogar die Möglichkeit eigene kleine Beiträge zu schreiben. Auch Tipps zum sicheren Surfen sind zu finden!
» http://www.kindersache.de/


Kinderzeitmaschine.de - Geschichte für Kinder
Kinderzeitmaschine.de lässt Kinder von  6-12 Jahren in die Vorgeschichte, zu den frühen Kulturen, in die Antike, ins Mittelalter oder in die Zeit der Entdecker eintauchen und bietet so Einblick und Wissen in die Geschichte. Als einer der zwei deutschen Gewinner ist die Seite für den „Europäischen KinderOnlinePreis“ 2011 nominiert.
» http://www.kinderzeitmaschine.de


Kindernetz.de - Das Kinder-Portal des SWR
Kindernetz.de ist neben den Kinder-Fernsehsendungen auf  themenspezifische und interaktive Wissensvermittlung ausgelegt, mit eigenem Bereich extra für Vorschulkinder (kindernetz.de/kribbeltz)
» http://www.kindernetz.de
» http://www.kindernetz.de/kribbeltz


Klick-Tipps
Die Internetseite Klick-Tipps ist ein Angebot von Jugendschutz.net. Hier können sich Kinder Surftipps holen. Jede Woche werden drei kindgerechte Internetseiten empfohlen – immer zu einem bestimmten Thema. In einem Archiv können die vergangen Empfehlungen eingesehen werden.  https://www.klick-tipps.net/

LegaKids
Die Internetpräsenz der LegaKids® Stiftung bietet kostenfreie Hilfe für alle, die bei LRS, Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten, Lernproblemen rund um Buchstaben und Zahlen Unterstützung brauchen. Auf der Internetseite sind Informationen für Kinder und Erwachsene zu den verschiedenen Beeinträchtigungen zu finden. Zusätzlich gibt es im Kids-Bereich eine große Menge an Spielen zur Lese- oder Rechenförderung, Tipps und Tricks sowie Hörspiele.
» http://www.legakids.net


Lesekorb- Ein Paradies für jede Leseratte
Der „Lesekorb“ ist reich gefüllt mit einer großen Menge an tollen Geschichten, Märchen und Sagen. Ob Grusel, Abenteuer oder etwas Sentimentales – hier wird garantiert jeder fündig. Und das Beste: für Kinder, die noch nicht so gut oder gerne lesen, gibt es einige der Geschichten als Hörspiel zum Herunterladen. Und im Märchenradio wird jeden Tag eine andere tolle Geschichte wiedergegeben.
» http://www.labbe.de/lesekorb/


Die Losleser – multimediale Leseförderung
Ziel des Lehrer-Online Projekt „Die Losleser“ ist es,  die Leselust  von Acht- bis Zwölfjährigen zu wecken und  zu fördern. Die Schüler werden angeregt, ihre Lieblingslektüre multimedial im Mitmachbereich vorzustellen. Dies geschieht durch Mithilfe von Texten, Bildern und Audiodateien präsentieren. Der Inhalt wird durch Infos und Projekte für Kinder und/oder Erwachsene ergänzt.
» https://www.lehrer-online.de/fokusthemen/dossier/do/die-losleser-multimediale-lesefoerderung/

 
Mauswiesel.de
Die Lernplattform Mauswiesel für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe bietet ein vielseitiges Angebot zum selbstständigen, selbstorganisierten und eigenverantwortlichen Lernen. Neben Informationsseiten, Arbeitsblättern, Mediendateien, Wissenstests und Lernspielen steht eine große Auswahl an Webquests zu verschiedenen Themengebieten zum Bearbeiten zur Verfügung.
» http://mauswiesel.bildung.hessen.de/index.html


News4Kids – Wissen was los ist
News4Kids ist ein Internetangebot, das Nachrichten für Kinder verständlich aufbereitet. Neben aktuellen Themen aus Politik, Natur oder Sport, sind auch diverse Beiträge zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen zu finden.
» http://www.news4kids.de/


ÖkoLeo – dein Umwelt Online Magazin
ÖkoLeo ist die Kinder-Internetseite des Hessischen Ministeriums für Umwelt und richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 9 bis 14 Jahren. Hier werden Natur- und Umweltthemen verständliche erklärt und durch viele Ideen zum Rausgehen, Entdecken, Experimentieren und Basteln ergänzt.
» http://www.oekoleo.de/


Rossipotti
Rossipotti ist ein unabhängiges Literatur-Magazin für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, das kostenlos im Internet veröffentlicht wird. Es erscheint unregelmäßig zu verschiedenen Themenschwerpunkten.
» http://www.rossipotti.de/


Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache
Seit 2003 unterstützt die Schlaumäuse-Initiative von Microsoft Deutschland Kindertagesstätten und Grundschulen bei der Förderung der Sprachkompetenz.
»  https://www.schlaumaeuse.de/


Seitenstark
Seitenstark.de ist ein Verbund anerkannter und unabhängiger Kinderseiten im Internet und bietet neben einem eigenen Chat auch eine Kindersportseite.
» http://www.seitenstark.de


wasistwas.de
wasistwas.de ist ein Angebot der TESSLOFF VERLAG, Ragnar Tessloff GmbH & Co.KG und richtet sich an Kinder zwischen 4 und 12 Jahren. Die Website bietet verständliche Angebote zu den unterschiedlichen Sachthemen, die die Inhalte der WAS IST WAS-Kinderbücher ergänzen und für das Internet multimedial aufbereitet wurden.
» http://www.wasistwas.de


Watch your web! 
Die Kampagne zum Erlernen des sicheren Surfens im Internet für 10-15 Jährige informiert durch die Comicfigur „Webman“ mit Web-Test und vielen Tipps gleichzeitig auch über die Risiken des Internets.
» http://www.watchyourweb.de


Wortwuselwelt
Das Projekt Wortwuselwelt hat das Ziel, Kindern einen Zugang zur Poesie zu bieten. Vor allem für Kinder zwischen 9 und 11 Jahren bietet die Internetseite Möglichkeiten mit Bildern, Klängen und Wörtern zu spielen und sich selbst Geschichten auszudenken. Durch Wortwuselwelt eröffnen sich neue Wege der Medienerziehung und Literaturdidaktik. Hier ist für jeden etwas dabei.
» http://www.wortwusel.net/

Medienkompetenz: Tipps & Tricks für Eltern und pädagogische Fachkräfte


EU-Initiative Klicksafe

Klicksafe.de bietet Eltern und Pädagogen Informationen für mehr Sicherheit im Netz. » http://www.klicksafe.de


Schau-Hin.info
„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, der Medienratgeber für Familien, bietet Eltern und Erziehenden Orientierung in der elektronischen Medienwelt und gibt konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können. „SCHAU HIN!“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.
» http://www.schau-hin.info


Chatten ohne Risiko
Hier sind wertvolle Informationen für Eltern und pädagogische Fachkräfte zu den Risiken der Online-Kommunikation zu finden. Zusätzlich werden Tipps gegeben, wie Jugendliche und Kinder bei der sicheren Nutzung unterstützt werden können. Für Lehrer gibt es Lehrmodule für den Einsatz im Unterricht.
» http://www.chatten-ohne-risiko.net/