Google Cardboard

Virtual Reality und Lesen

“Digitale Bildung” sollte in Schule und Unterricht so gestaltet werden, dass sie Chancengleichheit herstellt und alle Kinder befähigt, mit dem gesamten Medienensemble, also Internet, Social Media, Bücher und Zeitschriften, autonom und kompetent umzugehen. Um Kinder und Jugendliche auf die digitale Gesellschaft vorzubereiten, bedarf es innovativer Unterrichtsmethoden. Mit dem Projekt „Virtuelle Klassenreisen mit Google Expeditions“ setzt die Stiftung Lesen gemeinsam mit Google auf eine erfolgreiche Anregung des Lern- und Wissenserwerb durch digitale Medien.

Google Expeditions sind Virtual Reality-Anwendungen, in denen durch sphärische Fotos Zugang zu Sehenswürdigkeiten, Naturphänomenen und Ausstellungsräumen geschaffen wird. Mit Hilfe der kostengünstigen Cardboardbrille und dem Smartphone werden diese 360-Grad Fotos als Räume wahrgenommen und können virtuell betreten werden. Diese virtuellen Reisen machen vor allem eines: Spaß! Sie motivieren Kinder und Jugendliche sich mit Themen auseinanderzusetzen und ihre Interessen zu verfolgen.

Die sinnvolle Einbettung der Google Expeditions in Unterrichtszenarien ist eine Voraussetzung, damit Lernen damit gelingt. In unserem Hintergrundbroschüre zu Virtual Reality im Klassenzimmer finden Sie Informationen zur VR-Technik in Lernkontexten und zu Google Expeditions im Unterricht. Zudem haben wir Szenarien entwickelt, die eine Brücke zwischen VR und Lesen schlagen. Denn über die Faszination mit den virtuellen Realitäten wird der Forschergeist der Schülerinnen und Schüler angeregt. Den Wissensdurst kann man bekanntlich, auch mit Büchern stellen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Projektseite im Lehrerclub:
http://www.derlehrerclub.de/expeditions