Zuhörende Kinder

Der Bundesweite Vorlesetag

Deutschlands größtes Vorlesefest seit 2004

Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Der nächste Bundesweite Vorlesetag findet am 15. November 2019 statt.


Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Auch an ungewöhnlichen Vorleseorten finden Aktionen statt: in Tropfsteinhöhlen, Sternwarten, Eselgehegen und im Schwimmbad – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


2018 haben sich über 687.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion beteiligt. Dabei gab es auch viele Lesungen von Prominenten aus Politik, Kultur, Medien und Sport.

Alle Informationen zum Bundesweiten Vorlesetag finden Sie unter http://www.vorlesetag.de.

22.02.2019

Stuttgart, Delmenhorst und Bröbberow sind Vorlesestädte 2018

Die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags ehren gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund besonders engagierte Städte und Kommunen

Stuttgart, Delmenhorst und Bröbberow werden als „Vorlesestadt 2018“ ausgezeichnet. Rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 16. November 2018 haben sich die drei Städte und Gemeinden mit vielfältigen Aktionen vorbildlich für die Bedeutung des Vorlesens engagiert. Zum bereits sechsten Mal hatten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Titel „Vorlesestadt“ ausgelobt. Insgesamt 40 Kommunen bewarben sich in drei Kategorien um die Auszeichnung: nachhaltig, außergewöhnlich und aktiv.

Nachhaltige Vorlesestadt 2018: Stuttgart (Baden-Württemberg)

Wie ein Leuchtturm strahlt die Stadtbibliothek Stuttgart Vorlesefreude in die ganze Stadt – und das nicht nur am Bundesweiten Vorlesetag. Besonders hervorzuheben ist mit seinem breiten Engagement der Verein Leseohren, der sich seit 15 Jahren für eine nachhaltige und kontinuierliche Leseförderung in Stuttgart einsetzt. Auch Vertreter der Stadt engagieren sich regelmäßig sowie zahlreiche Kitas und Schulen, das Pressehaus Stuttgart, der Klett Sprachen Verlag und viele weitere Akteure. Ein breites Netz von Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht ganzjährig unterschiedliche Aktionen und setzt sich mit Nachdruck für das Vorlesen in der baden-württembergischen Hauptstadt ein. Dafür erklärt die Jury die Stadt Stuttgart zur „Nachhaltigen Vorlesestadt 2018“.

Außergewöhnliche Vorlesestadt 2018: Delmenhorst (Niedersachsen)

Unter dem Motto „Geschichten grenzenlos“ wurde in Delmenhorst bei über 250 Aktionen im ganzen Stadtgebiet vorgelesen: in Kitas, Schulen, der Bibliothek, aber auch im Krankenhaus, in einer Friedhofskappelle, unterschiedlichen Ladengeschäften und auch in einer Turbinenhalle. Die Geschichten wurden passend zu den Vorleseorten ausgewählt und eigneten sich sowohl für junge als auch ältere Zuhörer. Der Initiative der Stadtbücherei, der Buchhandlung Jünemann und dem Kulturkreis Delmenhorst sind die vielen erfolgreichen Aktionen im gesamten Stadtgebiet zu verdanken. Aufgrund der positiven Resonanz und vielen Ideen sollen auch 2019 wieder zahlreiche Aktionen am Bundesweiten Vorlesetag umgesetzt werden. Für die Idee und Umsetzung von „Geschichten grenzenlos“ erhält die Stadt Delmenhorst den Titel „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2018“.

Aktive Vorlesestadt 2018: Bröbberow (Mecklenburg-Vorpommern, Landkreis Rostock)

Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Bröbberow haben Texte und Geschichten zum Jahresmotto „Natur und Umwelt“ ausgewählt und dann jüngeren Kindern in der Kita oder ihren Mitschülern vorgelesen sowie einen Nachmittag in der Seniorenbetreuung gestaltet. Die Aktionen am Bundesweiten Vorlesetag haben rund 41 Prozent der Einwohner mitgestaltet und so dazu beigetragen, dass Bröbberow die „Aktive Vorlesestadt 2018“ geworden ist.


Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, sagt: „Wir sind beeindruckt, wie viele tolle Bewerbungen uns in diesem Jahr erreicht haben und wie lebendig der Bundesweite Vorlesetag war. Die ‚Vorlesestädte 2018‘ Stuttgart, Delmenhorst und Bröbberow haben den Vorlesetag mit besonders viel Energie und Herzblut aktiv, außergewöhnlich und nachhaltig gestaltet. Die Wahl der Orte, Sprachen und Altersklassen war dabei grenzenlos: Egal ob im Park, im Bus, im Museum oder Krankenhäusern, auf Plattdeutsch, Arabisch oder in Brailleschrift – diese Vorleseaktionen regen zum Nachahmen an.“

Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, ergänzt: „In diesem Jahr haben sich wieder zahlreiche Städte und Gemeinden am Bundesweiten Vorlesetag beteiligt. Verschiedenste Akteure ziehen vor Ort an einem Strang und stellen großartige Aktionen auf die Beine. Der Vorlesetag wird erst durch diese beispielhafte Zusammenarbeit zu dem, was er ist – ein öffentliches Zeichen für die gesellschaftliche Bedeutung des Lesens. Wir danken allen teilnehmenden Städten und Gemeinden für ihre Ideen und Hingabe.“

Eine Übersicht der bisherigen Vorlesestädte finden Sie unter: www.vorlesetag.de/vorlesestadt/

20.12.2017

Marienthal (Westerwald) ist Aktive Vorlesestadt 2017

Bereits zum zweiten Mal erhält eine Stadt in Rheinland-Pfalz den Titel

Marienthal Vorlesestadt 2017 ©Deutscher Städte- und Gemeindebund

Als zweite Kommune in Rheinland-Pfalz erhält Marienthal den Titel „Vorlesestadt“ – nach Mainz (2014). Mit seinen Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017 hat sich Marienthal vorbildlich für die Bedeutung des Vorlesens engagiert und wird daher als „Aktive Vorlesestadt 2017“ prämiert. In der Jurybegründung heißt es: „Die Bewohnerinnen und Bewohner von Marienthal (Westerwald) haben ihren Ort am Bundesweiten Vorlesetag in ein Vorlesedorf verwandelt und über 200 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren zu einem Vorlesemarathon eingeladen. An sechs liebevoll gestalteten Standorten wie dem Lesezelt, dem Klostergewölbe oder der Mariengrotte durften die Zuhörer Geschichten lauschen. In insgesamt 13 Einzelaktionen rund um das örtliche Kloster haben 65 Prozent der Einwohner von Marienthal den Bundesweiten Vorlesetag mitgestaltet.“

Neben Marienthal werden Gotha als „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017“ und Köln als „Nachhaltige Vorlesestadt 2017“ geehrt. Bereits zum fünften Mal hatten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Titel „Vorlesestadt“ ausgelobt. Insgesamt 30 Kommunen bewarben sich 2017 in den Kategorien „nachhaltig“, „außergewöhnlich“ und „aktiv“ um die Auszeichnung.

20.12.2017

Köln ist Nachhaltige Vorlesestadt 2017

Bereits zum vierten Mal erhält eine Stadt in Nordrhein-Westfalen den Titel

Köln Vorlesestadt 2017 ©Stiftung Lesen

Als vierte Stadt in Nordrhein-Westfalen erhält Köln den Titel „Vorlesestadt“ – nach Mönchengladbach (2013), Selm (2015) und Schwerte (2016). Mit seinen Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017 hat sich Köln vorbildlich für die Bedeutung des Vorlesens engagiert und wird daher als „Nachhaltige Vorlesestadt 2017“ prämiert. In der Jurybegründung heißt es: „Nachhaltige und kontinuierliche Leseförderung werden in Köln großgeschrieben. Die Stadtbibliothek Köln ist neben der Kölner Freiwilligenagentur, dem Jungen Literaturhaus Köln, der Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, der KidCologne, den Lesementoren und dem Leselauf von Run & Ride for Reading e.V. Dreh- und Angelpunkt des Kölner Vorleseengagements. Am Bundesweiten Vorlesetag feierte die Einrichtung mit Schulklassen, Kindern, Eltern und Lehrern ein großes Lesefest. Dies war zugleich der Abschluss des Themenjahres zu Ehren Heinrich Bölls. Die dazu passende Kinderaktion ‚Junges Buch für die Stadt‘ war so erfolgreich, dass sie auch 2018 fortgeführt werden soll. Getragen werden all diese Aktionen von den Kölner Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit großer Begeisterung und ehrenamtlichem Engagement für das Vorlesen einsetzen.“

Neben Köln werden Gotha als „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017“ und Marienthal im Westerwald als „Aktive Vorlesestadt 2017“ geehrt. Bereits zum fünften Mal hatten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Titel „Vorlesestadt“ ausgelobt. Insgesamt 30 Kommunen bewarben sich 2017 in den Kategorien „nachhaltig“, „außergewöhnlich“ und „aktiv“ um die Auszeichnung.

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