Zuhörende Kinder

Der Bundesweite Vorlesetag

Deutschlands größtes Vorlesefest seit 2004

Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Der nächste Bundesweite Vorlesetag findet am 20. November 2020 statt.


Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Auch an ungewöhnlichen Vorleseorten finden Aktionen statt: in Tropfsteinhöhlen, Sternwarten, Eselgehegen und im Schwimmbad – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


2018 haben sich über 687.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion beteiligt. Dabei gab es auch viele Lesungen von Prominenten aus Politik, Kultur, Medien und Sport.

Alle Informationen zum Bundesweiten Vorlesetag finden Sie unter http://www.vorlesetag.de.

20.12.2017

Marienthal (Westerwald) ist Aktive Vorlesestadt 2017

Bereits zum zweiten Mal erhält eine Stadt in Rheinland-Pfalz den Titel

Marienthal Vorlesestadt 2017 ©Deutscher Städte- und Gemeindebund

Als zweite Kommune in Rheinland-Pfalz erhält Marienthal den Titel „Vorlesestadt“ – nach Mainz (2014). Mit seinen Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017 hat sich Marienthal vorbildlich für die Bedeutung des Vorlesens engagiert und wird daher als „Aktive Vorlesestadt 2017“ prämiert. In der Jurybegründung heißt es: „Die Bewohnerinnen und Bewohner von Marienthal (Westerwald) haben ihren Ort am Bundesweiten Vorlesetag in ein Vorlesedorf verwandelt und über 200 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren zu einem Vorlesemarathon eingeladen. An sechs liebevoll gestalteten Standorten wie dem Lesezelt, dem Klostergewölbe oder der Mariengrotte durften die Zuhörer Geschichten lauschen. In insgesamt 13 Einzelaktionen rund um das örtliche Kloster haben 65 Prozent der Einwohner von Marienthal den Bundesweiten Vorlesetag mitgestaltet.“

Neben Marienthal werden Gotha als „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017“ und Köln als „Nachhaltige Vorlesestadt 2017“ geehrt. Bereits zum fünften Mal hatten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Titel „Vorlesestadt“ ausgelobt. Insgesamt 30 Kommunen bewarben sich 2017 in den Kategorien „nachhaltig“, „außergewöhnlich“ und „aktiv“ um die Auszeichnung.

20.12.2017

Gotha ist Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017

Erstmals erhält eine Stadt in Thüringen den Titel

Gotha Vorlesestadt 2017 ©Lutz Ebhardt

Als erste Stadt in Thüringen erhält Gotha den Titel „Vorlesestadt“. Mit seinen Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2017 hat sich Gotha vorbildlich für die Bedeutung des Vorlesens engagiert und wird daher als „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2017“ prämiert. In der Jurybegründung heißt es: „Die Kinderwelt der Stadtbibliothek Gotha veranstaltete bereits zum vierten Mal die Reihe ‚Vorlesen an ungewöhnlichen Orten‘. Gelesen wurde in einer Gefängniszelle, im Tierpark, im Sozialgericht, bei der Feuerwehr, im Kunstforum, in einer Brauerei, in einer Kirche, bei einem Bäcker, in einer Tanzschule und in einer Sauna. Die Geschichten wurden passend zu den Vorleseorten ausgewählt und ermöglichten es den Zuhörern, buchstäblich in die Abenteuer ihrer Kinderbuchhelden einzutauchen. An dem erfolgreichen Veranstaltungsformat beteiligte sich die gesamte Stadt mitsamt den ansässigen Institutionen und Unternehmen. Schon jetzt steht fest, dass die Reihe aufgrund der positiven Resonanz auch 2018 fortgesetzt wird.“

Neben Gotha werden Köln als „Nachhaltige Vorlesestadt 2017“ und Marienthal im Westerwald als „Aktive Vorlesestadt 2017“ geehrt. Bereits zum fünften Mal hatten die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags – Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung – gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Titel „Vorlesestadt“ ausgelobt. Insgesamt 30 Kommunen bewarben sich 2017 in den Kategorien „nachhaltig“, „außergewöhnlich“ und „aktiv“ um die Auszeichnung.

17.11.2017

Mehr als 173.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bundesweiten Vorlesetag

Menschen in ganz Deutschland setzen Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens / Auch zahlreiche Prominente unterstützen die Aktion

Bundesweiter Vorlesetag: Youtuberin ItsColeslaw ©Stiftung Lesen / BILDSCHÖN

2017 beteiligen sich über 173.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion – mehr als je zuvor. Bei der Initiative der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, Kindern und Jugendlichen vorzulesen. Mit dem Bundesweiten Vorlesetag wollen die Initiatoren öffentlichkeitswirksam für die Bedeutung des Vorlesens werben. Denn Studien zeigen: Frühes und regelmäßiges Vorlesen eröffnet allen Kindern Bildungschancen und stärkt zugleich ihre sozialen Kompetenzen.

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn und Beiratsvorsitzender der Deutsche Bahn Stiftung, erklärt: „Es braucht nur 15 Minuten Vorlesen am Tag, damit Kinder später selber gerne lesen. Denn Lesen und Vorlesen ist eines der wichtigsten Dinge für die Entwicklung unserer Kinder. Die aktuelle Vorlesestudie zeigt zudem: Man kann nicht früh genug mit dem Vorlesen anfangen.“

Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer der ZEIT Verlagsgruppe, ergänzt: „Der Bundesweite Vorlesetag stellt immer wieder neue Teilnehmerrekorde auf: 2004 sind wir mit knapp 2.000 Vorlesern gestartet, in diesem Jahr beteiligen sich über 173.000 Menschen in ganz Deutschland am Aktionstag. Das Engagement der ehrenamtlichen Vorleser, der beteiligten Kitas, Seniorenheime und Schulen und der zahlreichen prominenten Persönlichkeiten ist beeindruckend. Sie alle tragen unsere Botschaft für das Vorlesen gemeinsam in die Welt.“

Auch im 14. Jahr wird die Initiative von vielen Prominenten unterstützt. So beteiligen sich neben den Vertretern der drei Initiatoren der Musiker Thees Uhlmann, die zweifache Olympiasiegerin im Eiskunstlauf Katarina Witt, Moderatorin Palina Rojinski, Kinderbuchautorin Kirsten Boie, Journalistin Linda Zervakis, Moderator Steven Gätjen, Moderatorin Nazan Eckes, Autor Frank Schätzing, Komikerin Cordula Stratmann, die Youtuber ItsColeslaw, Die Klugscheisserin und MrWissen2go, Model Sara Nuru, Moderatorin Rebecca Mir, Schauspieler Adnan Maral und viele andere.

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, betont: „Diese bundesweite Initiative lebt von dem Engagement vieler Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Nur gemeinsam können wir zeigen, wie bedeutend das Vorlesen für die Bildung junger Menschen ist. Ich danke den Mitinitiatoren DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung sowie den 173.000 Vorleserinnen und Vorlesern, die auch in diesem Jahr mit ihren Ideen und außergewöhnlichen Aktionen bewiesen haben, dass Vorlesen Spaß macht und wichtig für die Entwicklung von Kindern ist.“ 

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