RoundTable2012

Pressemitteilungen

02.09.2020

Mehrsprachige Vorleseaktionen multimedial gestalten

Medienempfehlungen, Aktionsideen und Online-Seminar für Kita-Fachkräfte im Rahmen des Projektes #medienvielfalt

#medienvielfalt_Liste 7 ©Melanie Freund / Stiftung Lesen

Hallo, Bonjour, Salam – Kita-Fachkräfte hören in ihren Einrichtungen täglich eine Vielzahl verschiedener Sprachen. Mehrsprachige Vorleseaktionen sind dabei eine gute Möglichkeit, alle Kinder an Sprache und Geschichten heranzuführen, ihnen spielerisch neue Wörter beizubringen und dabei Wertschätzung für unterschiedliche Herkunftssprachen zu vermitteln. Deshalb bietet die Stiftung Lesen in ihrer siebten Ausgabe von #medienvielfalt viele Tipps, mit welchen Medien eine mehrsprachige Vorlesestunde gestaltet werden kann. Mit Reimen, Liedern und Fingerspielen aus aller Welt, Bilderbüchern, Vorlese-Apps, Suchbildern, einem Kamishibai oder audiodigitalem Stift werden alle Kinder mit ihren jeweiligen Muttersprachen einbezogen. Begleitende Lautschriften, Nachschlagewerke und CDs helfen Kita-Fachkräften dabei, in verschiedenen Sprachen vorzulesen.

„Mehrsprachigkeit in Kitas ist Realität, gleichzeitig Bereicherung und Herausforderung. Wir möchten Erzieherinnen und Erzieher dabei unterstützen, mit den Kindern in die Welt vieler Herkunftssprachen einzutauchen – und ihnen das mit Medienempfehlungen und Aktionstipps so einfach wie möglich machen. Auch wenn nicht jedes Kind die Wörter gleich versteht, kann es durch Bilder oder spielerische Elemente den Sinn der Geschichte erfassen und sich so langsam an eine neue Sprache herantasten“, erklärt Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme der Stiftung Lesen.

Die Empfehlungsliste steht ab jetzt kostenfrei zum Download bereit auf www.stiftunglesen.de/medienvielfalt. Zudem können sich Interessierte für das dazugehörige Online-Seminar am 01.10.2020 anmelden. In unserem neuen Erklärfilm geben wir außerdem Tipps, worauf bei der Auswahl verschiedener Vorlesemedien zu achten ist. Unterstützt wird das Projekt #medienvielfalt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“.