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28.02.2020

Lesen lernen und experimentieren: 30.000 Grundschulkinder erhalten MINT-Erstlesebuch „Das Abenteuer-Forschercamp“

Gemeinsames Pilotprojekt von Stiftung Lesen und Forscherstation, gefördert durch die Klaus Tschira Stiftung / Buchgeschenk für 1.500 erste Klassen in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz

Stiftung Lesen und Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung, überreichen dank der Förderung der Klaus Tschira Stiftung ab 2. März 2020 das MINT-Erstlesebuch „Das Abenteuer-Forschercamp“ kostenfrei an 30.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Das Buchgeschenk ist zentraler Bestandteil eines gemeinsamen Pilotprojekts, um das Lesenlernen und frühe naturwissenschaftliche Bildung miteinander zu verbinden.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Grundschulkinder für Geschichten und Naturwissenschaften gleichermaßen zu begeistern und Lehrkräfte für die mögliche Verknüpfung von Lesen und Naturwissenschaften im Sachunterricht zu sensibilisieren. Auf www.mint-geschichten.de stellen Forscherstation und Stiftung Lesen dazu Begleitmaterial, Praxistipps, Leseempfehlungen und Webinare bereit. Während der Projektlaufzeit werden teilnehmende Lehrkräfte, Eltern und Kinder zudem befragt, wie und mit welchem Ergebnis das MINT-Erstlesebuch in Unterricht und Alltag eingesetzt wird.

„Kinder haben eine große Neugier auf ihre Umwelt und möchten wissen, was sie im Innersten zusammenhält“, erklärt Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. „Unser MINT-Erstlesebuch ‚Das Abenteuer-Forschercamp“ unterstützt Erstklässlerinnen und Erstklässler dabei, die Welt zu erkunden: Mit einer spannenden Geschichte trainieren sie das Lesen, erweitern ihren Wortschatz und lernen Zusammenhänge zu verstehen. Wir danken der Klaus Tschira Stiftung, der Forscherstation und dem Carlsen Verlag, die mit uns gemeinsam dieses Projekt entwickelt haben und so die ganzheitliche, frühe Bildung von Kindern entscheidend stärken.“

„Im ‚Abenteuer-Forschercamp‘ setzen sich die Kinder mit verschiedenen Naturphänomenen auseinander. Akustik, Licht und Schatten oder spannende Konstruktionsaufgaben zeigen, wie viel Naturwissenschaft und Technik in unserem Alltag steckt. So werden die Schülerinnen und Schüler angeregt, über ihre eigenen Vermutungen nachzudenken und diese auch selbst auszuprobieren. Das kann im Sachunterricht noch einmal vertieft werden“, sagt Petra Gürsching, Geschäftsführerin der Forscherstation. „Dadurch stärken wir Kinder in ihrem naturwissenschaftlichen Interesse und Forscherdrang. Den Lehrkräften stellen wir zusätzlich Online-Materialien bereit, um mit dem Buch fächerübergreifend zu arbeiten.“

Das Buch
Wer kann die tollsten Schattenbilder an die Wand malen? Wie baut man einen stabilen Turm aus Tellern und Töpfen? Und wie überquert man einen Fluss, ohne sich die Füße nass zu machen? In „Das Abenteuer-Forschercamp“ geht es ums Ausprobieren und gute Ideen. In fünf Kapiteln erzählen Kinderbuchautor Christian Tielmann und Illustratorin Monika Parciak die Geschichte von Alina, Tom und Matti, die in einem Ferienlager gegen drei andere Kindergruppen antreten, knifflige Rätsel lösen und Teamgeist beweisen müssen. Nur die schnellste Gruppe darf sich am Ende auf eine Belohnung in luftiger Höhe freuen. In Kooperation mit dem Carlsen Verlag haben die Stiftung Lesen und die Forscherstation das MINT-Erstlesebuch neu entwickelt. Jedes Kapitel deckt unterschiedliche Lesestufen ab und enthält Mitmach-Seiten, die Kinder anregen, selbst ein Schattentheater, einen Turm- oder Brückenbau auszuprobieren.