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Pressemitteilungen

09.08.2017

Gemeinsames Statement der Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags

VLT-Logo passend ©Stiftung Lesen

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Er wird von mittlerweile mehr als 135.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern getragen, vor allem Eltern, Ehrenamtlichen und pädagogischen Fachkräften. Sie werben für das Lesen als Basis eines selbstbestimmten Lebens.

Auch zahlreiche Prominente und Politiker/innen engagieren sich und verstärken die Sichtbarkeit für das Thema Lesen. Die Teilnahme steht jedem Bürger und jeder Bürgerin offen, ebenso die Registrierung einer Aktion auf der Website vorlesetag.de. Die Initiatoren des Vorlesetages steuern die Leseaktionen nicht. Leiter/innen von Kitas und Schulen üben ihr Hausrecht aus und entscheiden selbst, welche Vorleser/innen in ihre Einrichtungen kommen und lesen.

Gewählte Abgeordnete werden durch einen nicht personalisierten Flyer auf den Vorlesetag hingewiesen (Anm. 15.8.: d.h. einzeln adressiert, aber ohne namentliche Anrede). Dieser Flyer formuliert auch Werte, die durch das Vorlesen gestärkt werden und für die die Initiatoren sich einsetzen: Menschlichkeit, Fantasie und Bildungschancen, auch Medienkompetenz und Mehrsprachigkeit.

Die drei Initiatoren nehmen die Kritik an dem breiten Verteiler für Politiker ernst. Sie beobachten die politische Entwicklung, besonders der AfD, und werden ihr Vorgehen 2018 überprüfen. Grundsätzlich gilt: Der Vorlesetag ist keine politische Plattform, sondern weckt die Begeisterung am Lesen und Vorlesen. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche sowie das Thema Bildungschancen für alle. Setzen wir dafür am 17. November gemeinsam ein Zeichen!

(Das Statement ist eine Reaktion auf die Meldung der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen vom 8. August 2017.)