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Pressemitteilungen

12.09.2017

Google Expeditions – virtuelle Klassenfahrten für deutsche Schulen

Google Expeditions_Caroline Frey_Berlin ©Google

Ganze Klassen können mit Google Expeditions an die unterschiedlichsten Orte reisen, ohne das Klassenzimmer verlassen zu müssen. Auf der didacta 2017 wurde gemeinsam mit dem Partner Stiftung Lesen das Programm Google Expeditions erstmals vorgestellt. Über 50 deutsche Schulen haben seitdem am Pilotprogramm teilgenommen. Ab sofort können interessierte Schulen, Lehrerinnen und Lehrer in ganz Deutschland die Möglichkeit nutzen, Google Expeditions auszuprobieren, und sich auf der Seite der Google Zukunftswerkstatt über das Projekt informieren und anmelden.

In Großbritannien, Schweden und den USA läuft Google Expeditions seit mehreren Jahren. Tausende von Schulen haben sich dort mit dem Virtual-Reality-Programm bereits auf virtuelle Klassenfahrt begeben. Zum Start in Deutschland stehen neben über 400 englischsprachigen auch neun Expeditionen auf Deutsch zur Verfügung: Schulklassen können unter anderem die Elbphilharmonie, den Mond und die Welt der Ozeane erkunden. Auch das Thema erneuerbare Energie – dass Deutschland bewegt und Einzug in die Lehrpläne vieler Schulen hält – findet einen Platz. Die neueste Expedition rund um das Thema Windkraft schickt Schulklassen deshalb auf eine Entdeckungsreise in einen Offshore-Windpark vor der deutschen Nordseeküste.

Die Expeditionen bestehen aus verschiedenen Virtual-Reality-Panoramen, die vielfältige Eindrücke und Ansatzpunkte für inhaltliche Auseinandersetzungen bieten: 360-Grad-Aufnahmen, 3-D-Fotos und Videos. Um Lehrkräften fächerübergreifende Arbeitsanregungen zu konkreten Expeditionen zu geben, hat die Stiftung Lesen methodisch-didaktische Begleitmaterialien entwickelt. Diese orientieren sich an den deutschen Lehrplänen und greifen das Zusammenspiel unterschiedlicher Medien auf. Die Materialien stehen allen interessierten Lehrerinnen und Lehrern kostenfrei zur Verfügung: www.derlehrerclub.de/expeditions

„Der souveräne Umgang mit Medien gehört ebenso wie das Lesen und Schreiben zu den grundlegenden Fähigkeiten in einer vernetzten Gesellschaft.“, so Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme der Stiftung Lesen. „Kinder und Jugendliche sollen befähigt werden, das Potential von Büchern, Zeitschriften, Apps und sozialen Medien selbstbewusst und reflektiert für ihre Bedürfnisse auszuschöpfen. Dazu bedarf es innovativer Unterrichtsmethoden. Gemeinsam mit Google Deutschland möchten wir Schulen anregen, aktuelle Technologien wie die Google Expeditions für eine übergreifende Lese- und Medienkompetenzförderung zu nutzen.

Jede Schule, die die Virtual-Reality-Expeditionen ausprobieren und in den Unterricht integrieren möchte, wird von einem Expeditionen-Trainer besucht. Dieser bringt für den Besuch ein Google Expeditions-Kit mit, welches die notwendige Technologie (Router, Cardboard-VR-Brillen, Smartphones, Tablets) enthält. Als eine der ersten Schulen in Deutschland konnte die Hamburger Grundschule Kirchdorf Google Expeditionen im Rahmen der Pilotphase ausprobieren. Marco Stratmann, Medienkoordinator der Grundschule Kirchdorf, sagt: „Die Google Expeditionen gaben unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, förmlich ins Wasser einzutauchen oder sich in schwindelerregende Höhen aufzuschwingen. Es eröffnete sich ihnen ein faszinierender 360°-Blick auf die jeweilige Umgebung, die sie ansonsten bestenfalls in Ausschnitten von Fotos kannten. Diese Perspektive war Ausgangspunkt für viele Fragen – sowohl zu den gesehenen Bildern, als auch zur Technologie, die dahintersteckt. Solche virtuellen Ausflüge ermöglichen es allen Kindern, gemeinsam mit einem Experten, die Welt auf neue Weise zu entdecken und für sich persönlich bedeutsamer zu machen. “

„Ganze Schulklassen erhalten mit Google Expeditions die Möglichkeit, Orte zu entdecken, die sie sonst wahrscheinlich nie erreichen würden. Es freut uns, dass sich schon 150 Klassen bereits in der Pilotphase auf virtuelle Klassenfahrt begeben haben und Google Expeditions nun für alle interessierten Schulen in Deutschland startet“, sagt Sabine Frank, Leiterin Verbraucher- und Jugendschutz bei Google Deutschland.